AMERICAN FOOTBALL - AUSTRIAN BOWL: SWARCO RAIDERS TIROL - DACIA VIENNA VIKINGS

© APA/GEORG HOCHMUTH / GEORG HOCHMUTH

Sport
12/30/2020

Zwei Österreicher haben Chance auf Sprung in die NFL

Bernhard Seikovits, der bereits im Vorjahr dabei war, und Leonel Misangumukini sind teil des Internationalen Förderprogramms der National Football League.

von Kevin Kada

Im Vorjahr schrieb ein Tiroler österreichische Sportgeschichte. Der Runningback Sandro Platzgummer unterschrieb einen Vertrag bei den New York Giants in der US-amerikanischen National Football League (NFL). Er war erst der vierte Österreicher in der Geschichte der NFL, der einen Vertrag bei einem der 32 Teams bekam.

Gespielt hat Platzgummer bis dato nicht, aber die Chance lebt für ihn weiterhin. Verdanken darf er das dem International Pathway Program der NFL. Es ist eine Möglichkeit für Spieler außerhalb der USA, die zudem keine College-Football-Karriere hinlegten, dennoch in die NFL zu kommen.

Und wie bereits im Vorjahr ist Österreich auch in diesem Jahr in diesem Programm vertreten. Elf Spieler wurden von den Verantwortlichen der NFL ausgewählt. Unter ihnen sind zwei Spieler aus Wien. Tight End Bernhard Seikovits und Defensive End Leonel Misangumukini von den Dacia Vienna Vikings. Seikovits war bereits im Vorjahr gemeinsam mit Platzgummer Teil des Programms. 

Auch in diesem Jahr hat er seine Chance genutzt und bekommt mit Misangumukini einen Teamkollegen an die Seite gestellt. Nun heißt es für die beiden Österreicher, ebenso wie für die anderen neun Spieler, um einen der vier begehrten Plätze in der NFL zu kämpfen. Jedes Jahr wählt die Liga eine Division mit ihren vier Teams aus. Diese Teams bekommen einen zusätzlichen Platz im sogenannten Practice Squad. 

Die vier Spieler, die die Scouts und NFL-Teams am meisten überzeugen, dürfen dann mit dem jeweiligen Team trainieren. Sie sind allerdings zunächst nicht berechtigt, auch zu spielen. Es steht den Teams allerdings frei, Spieler aus dem Practice Squad in den aktiven Kader zu holen. 

Chance genutzt

In der Vergangenheit hatten bereits einige europäische Spieler dadurch die Chance in einen NFL-Kader aufzusteigen. So zum Beispiel der Deutsche Jakob Johnson. Er ist Fullback für den sechsfachen Superbowl-Sieger New England Patriots und mittlerweile eine fixe Größe im Kader des Teams aus Boston.

Aber auch der Defensive End Efe Obada aus Großbritannien gehört bereits seit 2018 zum Team der Carolina Panthers.

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