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Sport Wintersport
11/27/2021

Österreichischer Doppelerfolg bei der ersten Herren-Abfahrt

Olympiasieger Matthias Mayer siegt in Lake Louise vor Weltmeister Vincent Kriechmayr.

Na also: Im zweiten Anlauf hatte der kanadische Winter ein Einsehen mit den Speed-Herren aus aller Welt, nach zu viel Neuschnee am Freitag konnte am Samstag die zweite Abfahrt in Lake Louise ins Ziel gebracht werden.

„ Die Piste ist zum Teil ein bissl weich, da ist mir die Startnummer 1 ganz recht“, erklärte Weltmeister Vincent Kriechmayr und legte gleich einmal eine feine Fahrt hin, die den Oberösterreicher selbstredend auf Platz eins brachte – doch der Gramastettner blieb dort auch, als Konkurrent um Konkurrent ins Ziel kam. Erst der Olympiasieger mit Startnummer 7 verdrängte Kriechmayr: Markenkollege Matthias Mayer war um 23 Hundertstelsekunden schneller.

„Ich hab’ die Bodenwellen nicht gesehen und zwei Mal die Sicherheitslinie genommen“, gestand Kriechmayr, und das flache Licht bei bedecktem Himmel machte auch seinen Kollegen Schwierigkeiten. „Es war brutal schwer. Die Sicht war schwierig, aber es waren für alle die gleichen Verhältnisse“, sagte Mayer nach seinem elften Weltcupsieg, dem siebenten in einer Abfahrt, dem ersten in Lake Louise. Und der Kärntner fügte nach seiner scheinbar mühelosen Raserei an: „Es ist schön, dass es leicht aussieht, aber es geht richtig zur Sache.“

Mayers Landsmann Max Franz, lange von Rückenproblemen gebremst, konnte nicht ganz Schritt halten mit seinen rasenden Teamkollegen, so gab es Platz fünf für den letzten österreichischen Abfahrtssieger von Lake Louise (2018) hinter den beiden Schweizern Beat Feuz und Marco Odermatt.

Am Sonntag soll ein Super-G ausgetragen werden (20.15 Uhr MEZ/live ORF1), abermals sind mit Mayer und Kriechmayr Olympiasieger und Weltmeister am Start, allerdings sind auch neuerliche Schneefälle angekündigt.

 1. Matthias Mayer (AUT)           1:47,74  Min.
 2. Vincent Kriechmayr (AUT)       1:47,97 +0,23
 3. Beat Feuz (SUI)                1:48,09 +0,35
 4. Marco Odermatt (SUI)           1:48,14 +0,40
 5. Max Franz (AUT)                1:48,30 +0,56
 6. Romed Baumann (GER)            1:48,51 +0,77
 7. Matthieu Bailet (FRA)          1:48,53 +0,79
 8. Dominik Paris (ITA)            1:48,70 +0,96
 9. Aleksander Aamodt Kilde (NOR)  1:48,75 +1,01
10. Ryan Cochran-Siegle (USA)      1:48,78 +1,04
11. Bostjan Kline (SLO)            1:48,83 +1,09
12. Niels Hintermann (SUI)         1:48,86 +1,12
13. Felix Monsen (SWE)             1:49,04 +1,30
14. Daniel Hemetsberger (AUT)      1:49,26 +1,52
15. Otmar Striedinger (AUT)        1:49,29 +1,55
16. Daniel Danklmaier (AUT)        1:49,33 +1,59
17. Stefan Rogentin (SUI)          1:49,40 +1,66
18. Kjetil Jansrud (NOR)           1:49,45 +1,71
19. Josef Ferstl (GER)             1:49,48 +1,74
20. Andreas Sander (GER)           1:49,50 +1,76
21. Johan Clarey (FRA)             1:49,53 +1,79
22. Christian Walder (AUT)         1:49,62 +1,88
23. Dominik Schwaiger (GER)        1:49,65 +1,91
24. James Crawford (CAN)           1:49,72 +1,98
25. Christof Innerhofer (ITA)      1:49,82 +2,08
26. Bryce Bennett (USA)            1:49,91 +2,17
    Travis Ganong (USA)            1:49,91 +2,17
28. Maxence Muzaton (FRA)          1:49,97 +2,23
29. Adrian Smiseth Sejersted (NOR) 1:49,99 +2,25
30. Simon Jocher (GER)             1:50,07 +2,33
    Weiter:                                     
32. Alexis Pinturault (FRA)        1:50,09 +2,35
55. Stefan Babinsky (AUT)          1:51,65 +3,91

Ausgeschieden u.a.: Nicolas Raffort (FRA), Emanuele Buzzi (ITA), Jared Goldberg (USA)

Gesamtwertung (nach 3 Rennen):

 1. Marco Odermatt (SUI)       150
 2. Christian Hirschbühl (AUT) 100
    Matthias Mayer (AUT)       100
 4. Zan Kranjec (SLO)           86
 5. Vincent Kriechmayr (AUT)    80
    Roland Leitinger (AUT)      80
    Dominik Raschner (AUT)      80
 8. Henrik Kristoffersen (NOR)  68
 9. Gino Caviezel (SUI)         61
10. Beat Feuz (SUI)             60
    Atle Lie McGrath (NOR)      60
12. Trevor Philp (CAN)          54
13. Erik Read (CAN)             49
14. Max Franz (AUT)             45
    Alexis Pinturault (FRA)     45
    weiter:                       
16. Adrian Pertl (AUT)          40
30. Stefan Brennsteiner (AUT)   24
37. Marco Schwarz (AUT)         20
40. Daniel Hemetsberger (AUT)   18
42. Manuel Feller (AUT)         16
    Otmar Striedinger (AUT)     16
45. Daniel Danklmaier (AUT)     15
59. Christian Walder (AUT)       9
63. Thomas Dorner (AUT)          6
71. Patrick Feurstein (AUT)      2

Mannschaft Männer (3):

 1. Österreich     651
 2. Schweiz        366
 3. Norwegen       249
 4. Frankreich     171
 5. Deutschland    167
 6. Slowenien      148
 7. Italien        112
 8. Kanada         110
 9. USA             76
10. Kroatien        36
11. Schweden        30
12. Belgien         15
13. Großbritannien  14
14. Japan            4
15. Slowakei         3

Nationencup (7):

 1. Österreich     1023
 2. Schweiz         707
 3. Norwegen        562
 4. Slowenien       514
 5. Deutschland     405
 6. USA             397
 7. Slowakei        263
 8. Frankreich      257
 9. Schweden        240
10. Italien         202
11. Kanada          199
12. Kroatien         67
13. Tschechien       60
14. Großbritannien   45
15. Neuseeland       24
    Polen            24
17. Belgien          15
18. Finnland         10
19. Japan             4
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