Thomas Koch ist der überragende Spieler am Bully-Punkt

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Sport Wintersport
04/22/2019

KAC kommt mit Energie zum fünften Eishockey-Finale nach Wien

Die Klagenfurter sind nach dem 3:2 am Samstag emotional im Hoch. Am Montag, 17 Uhr, geht's weiter.

von Peter Karlik

Das nächste Spiel einer Finalserie ist immer das interessanteste, spannendste und aussagekräftigste. Das macht Play-off-Serien wie derzeit in der Erste Bank Eishockeyliga so spektakulär. Auch am Ostermontag wird es wieder so ein Spiel geben.

Allmählich geht es im Duell zwischen den Vienna Capitals und dem KAC (Montag, 17 Uhr, Erste Bank Arena) um alles. 2:2 steht es nach je zwei Heimsiegen. Nach dem 3:2.-Sieg am Samstag scheinen die Klagenfurter Oberwasser zu bekommen. Für den Titelgewinn müssen sie zumindest eines der nächsten beiden Spiele in Wien gewinnen.

Mit dem Sieg am Freitag, bei dem sie nach zwei Drittel bereits 3:0 führten, haben die KAC-Spieler viel Selbstvertrauen getankt: Marcel Witting sagt vor der Montag-Partie: „Wir haben sie sehr gut vom Start weg unter Druck gesetzt. In Wien müssen wir dieses Mal auch so agieren. Also den Puck tief in ihr Drittel bringen, Druck ausüben, den Puck zum Tor bringen und unsere Chancen nützen.“ Sein Sturm-Kollege Siim Liivik fand besonders aggressive Wortbilder: „Das wird wie ein Raubüberfall. Wir werden dorthin gehen und den Sieg stehlen, was auch immer es kostet. Wir werden uns selbst opfern und mit der Führung nach Klagenfurt zurückkehren.“

Großer Ärger

Die Wiener ärgerten sich am Samstag enorm über die vielen Strafen, die von den Referees Nikolic und Zrnic in den ersten beiden Dritteln vergeben wurden. Stürmer Ali Wukovits sagte: „Es waren schon ein paar dumme Fouls dabei. Aber auch ein paar schlechte Entscheidungen der Refs. So war es schwer ins Spiel zu kommen.“ Der Wiener hofft, dass das 2:0 der Caps am Samstag im Schlussdrittel aussagekräftig ist. „Wenn wir fünf gegen fünf spielen können, dann sind wir die bessere Mannschaft.“ Dass die Caps unter Druck sind, um nicht dem KAC den ersten Matchpuck zu überlassen, lässt Stürmer Emil Romig nicht gelten: „Was ist schon Druck? Es macht uns Spaß Eishockey zu spielen, wenn es in jedem Zweikampf um etwas geht. Unsere Fans werden uns unheimlich viel Energie geben.“

Die Heimstärke der Wiener ist tatsächlich im Play-off ein großer Faktor. Erst eines der neun Heimspiele haben die Wiener verloren. Aber: Ein Detail spricht für den KAC. Die Bullystärke der Klagenfurter nimmt den Wienern viel Puckbesitz und Zeit im Spiel. So hat etwa Thomas Koch im vierten Spiel herausragende 64,5 Prozent seiner Faceoffs (20 von 31 Scheibenaufwürfe) gewonnen.

Final-Serie (best of seven), Stand: 2:2

1. Spiel: Vienna Capitals - KAC 3:2 n.V. (2:0,0:1,0:1,1:0).
2. Spiel: KAC - Vienna Capitals 1:0 (1:0,0:0,0:0)
3. Spiel: Vienna Capitals  – KAC 3:2  (2:2, 1:0, 0:0).
4. Spiel: KAC - Vienna Capitals 3:2 (0:0, 3:0, 0:2).

5. Spiel, Montag, 22. April, 17 Uhr: Vienna Capitals - KAC.
6. Spiel, Mittwoch, 24. April, 20.20 Uhr: KAC - Vienna Capitals.

Falls notwendig:
7. Spiel, Samstag, 27. April, 17 Uhr:
Vienna Capitals - KAC.

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