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Fantastisch für Bologna: Zwei Österreicher rocken Paris

Beim Final 8 des Davis Cups könnte das Doppel gegen Italien entscheiden. Und Lucas Miedler und Alexander Erler präsentieren sich mit ihren Partnern beim Masters in Paris in Topform.
In Hochform: Lucas Miedler und Alexander Erler

Wenn am 19. November das „KURIER Austria Davis Cup Team“ in Bologna beim Final 8 gegen Gastgeber Italien aufschlägt, sind zumindest Österreichs Doppel-Asse in Hochform. Denn das könnte ganz wichtig sein: Denn bei einem Sieg in einer der beiden Single-Partien entscheidet das Doppel. 

Und Lucas Miedler und Alexander Erler bewähren sich derzeit beim Masters-Turnier in Paris, wo die Weltspitze ein und aus geht. 
Der Tullner Miedler, seines Zeichens auch NÖ-Sportler des Jahres, sorgte in der Défense Arena für die nächste Überraschung. An der Seite des Portugiesen Francisco Cabral, mit dem in der vergangenen Woche bis ins Finale von Wien vorgedrungen war, schlug er im Achtelfinale das als Nummer vier gesetzte spanisch-argentinische Duo Marcel Granollers/Horacio Zeballos klar 7:5, 6:3. Granollers/Zeballos waren heuer schon bei einem anderen Turnier in Paris erfolgreich gewesen – sie sind die regierenden French-Open-Champs, im September gewannen sie obendrein die US Open. Die nächsten Gegner sind etwas leichter zu bespielen, es warten der US-Mann JJ Tracy und der Australier John Peers. Durchaus möglich, dass sich Cabral/Miedler noch als Ersatzmänner für die ATP-Finals in Turin qualifizieren (ab 9. November). 

Miedler war happy. "Es war ein extrem hohes Level vom Anfang bis zum Ende", sagte der 29-jährige Miedler nach dem Sieg über das zweitbeste Doppel des Jahres. "Wir haben bis zum Ende hochkonzentriert und haben wenig Blödsinn gemacht." 

Alexander Erler lieferte bereits am Mittwoch im Achtelfinale eine gelungene Generalprobe für den Davis Cup ab. Der Tiroler schlug an der Seite des US-Manns Robert Galloway mit Simone Bolelli/Andrea Vavassori 7:6, 7:5. Mit dem besiegten Duo ist wohl auch in Bologna zu rechnen. Gegner im Viertelfinale ist nun das als Nummer drei gesetzte Duo Harri Heliovaara/Henry Patten (FIN/GBR). Erler/Galloway feierten erst kürzlich in Stockholm ihren ersten gemeinsamen Turniersieg. 

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