Auf ein Neues: Christoph Knasmüllner gelangen in der vergangenen Saison zwölf Liga-Tore für Rapid

© DIENER / Philipp Schalber/DIENER / Philipp Schalber

Sport Fußball
06/11/2021

Rapid kann weiter auf Spielmacher Christoph Knasmüllner bauen

Der 29-Jährige wird seinen Vertrag verlängern. Angebote für Verkäufe gibt es genug, aber Sportdirektor Barisic feilscht noch.

von Alexander Huber

Beim Trainingsstart im Jänner war das Schreckensszenario realistisch. „Es kann passieren, dass alle Spieler mit auslaufenden Verträgen ablösefrei gehen“, befürchtete Zoran Barisic.

Vor dem Sommer-Trainingsstart am Montag hat der Rapid-Sportdirektor einen Erfolg zu vermelden. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass Christoph Knasmüllner bleibt und gehe davon aus, dass wir seinen Vertrag bald verlängern können“, sagt Barisic zum KURIER.

Der Spielmacher hält nach drei Saisonen bei der starken Bilanz von je 30 Toren und Assists für Rapid. Neben dem Verständnis des 29-Jährigen für Corona-Einsparungen kommt Rapid sicher entgegen, dass Knasmüllner mittlerweile in Wien eine Familie gegründet hat.

Nicht mehr zu den Leistungstests erscheinen wird so wie Dejan Ljubicic, Mateo Barac und Mario Sonnleitner (der 34-Jährige soll nach dem Karriere-Ausklang zurückkehren) auch Marcel Ritzmaier. Bei Ersatztormann Paul Gartler ist wie 2020 eine verspätete Verlängerung denkbar.

Transfer-Poker

Während Barisic beim Gehaltsbudget kräftig einspart, versucht er, am Transfermarkt möglichst viel rauszuholen: „Es gibt für einige unserer Spieler konkrete Angebote. Aber bei keinem haben wir bisher einem Verkauf zugestimmt. Trotz Corona muss für starke Rapidler schon auch der Preis passen.“

Zu den am intensivsten umworbenen Spielern zählen Max Ullmann, Ercan Kara und natürlich Yusuf Demir. Englische Medien berichteten zuletzt, dass Zweitligist Luton für Kara 2,3 Millionen Euro geboten habe.

Fußball, SK Rapid Wien - LASK

Nach dem letztjährigen Transfer-Theater kommt für Barisic „überraschend, dass es um Taxi Fountas komplett ruhig ist. Da ist bislang gar nichts reingekommen.“

Für Ullmann, der in zwei Jahren nur ein Spiel verpasste, werden wie vom KURIER berichtet zwei Nachfolger gesucht.

Einer davon soll U-21-Teamspieler Jonas Auer sein. „Eine spannende Aktie, mehr sag’ ich nicht“, meint Barisic zum Tschechien-Legionär.

Verkauf vor Einkauf

Der Sportchef muss nach den ablösefreien Zugängen (Wimmer, Grüll und Robert Ljubicic) auf das richtige Transfer-Timing achten, denn „für Zugänge mit Ablöse gilt als Grundvoraussetzung: zuerst verkaufen, dann kaufen. Für finanzielle Abenteuer bin ich bekanntlich nicht zu haben.“

Dibons Comeback

Vom ersten Vorbereitungstag an voll eingeplant wird der wieder fitte Non-Playing-Captain Christopher Dibon. Philipp Schobesberger und Dalibor Velimirovic (nach einem kleinen Eingriff am Meniskus) sind noch am Weg zurück.

Von den Rapid-II-Spielern mit Potenzial für mehr sieht es bei Rechtsverteidiger Lukas Sulzbacher und Spielmacher Nicolas Wunsch gut aus mit der erwünschten Vertragsverlängerung.

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