Reise
03.07.2017

8 Fehler, die Italien-Urlauber machen können

Italien ist das liebste Auslands-Ziel der Österreicher, auf diese Dinge sollten Sie achten.

Italien ist laut Statistik Austria das beliebteste Auslandsreiseziel der Österreicher. Anlässlich der bevorstehenden Hauptreisezeit hat der ÖAMTC und der KURIER zusammengefasst, was Urlauber in Italien vermeiden sollten.

Mit dem Pkw in die Altstadt fahren

Die meisten historischen Stadtzentren in Italien, vor allem die touristisch stark frequentierten, sind sogenannte "Zona traffico limitato". Diese begrenzten Verkehrszonen dürfen nur von Fahrzeugen mit Sondergenehmigung befahren werden. Wer das missachtet, muss mit Strafen ab 80 Euro rechnen. Wer ein Hotel in solch einer Zone gebucht hat, kann dort (zeitgerecht!) eine zeitlich beschränkte Einfahrtsgenehmigung beantragen.

Licht-am-Tag missachten

"In Italien gilt die Licht-am-Tag-Pflicht für alle Fahrzeuge, die außerhalb von Ortschaften unterwegs sind – nur Moped- und Motorradfahrer müssen das Licht auch im Ortsgebiet anschalten", weiß die ÖAMTC-Expertin Kristina Tauer. "Tagfahrleuchten sind zwar zulässig, doch insbesondere bei schlechter Sicht ist das Abblendlicht zu bevorzugen."

Grüne Karte daheim lassen

Eigentlich ist die Mitnahme der Grünen Versicherungskarte innerhalb der EU nicht zwingend erforderlich. Wie aktuelle Fälle zeigen, kommt es aber immer wieder zu Kontrollen und (ungerechtfertigten) Strafen, warnt der Autofahrerclub.

Bei der Mautstation auf der falschen Spur zurückschieben

In Italien ist eine streckenabhängige Straßenbenützungsgebühr an Mautstationen zu zahlen. Hat man sich aus Versehen auf der falschen Spuren eingereiht, sollte man auf gar keinen Fall zurückschieben. Sonst droht eine hohe Geldstrafe. Im schlimmsten Fall kann der Pkw sogar beschlagnahmt werden. Der ÖAMTC rät: ruhig bleiben, Notrufknopf am Automaten drücken. Das Kontrollpersonal bewirkt die Ausgabe einer Quittung für die Weiterfahrt und der Schranken öffnet sich automatisch. Mit der Quittung ist dann eine Bezahlung an der nächsten besetzten Kassa, einer Servicestation der Autobahngesellschaft oder einer Punto-Blu-Station auf großen Raststationen möglich.

Im Auto rauchen, wenn Kinder an Bord sind

Seit dem Vorjahr gilt in Italien ein Rauchverbot im Pkw, wenn Schwangere oder Minderjährige mitfahren. Die Höhe der Strafe ist vom Alter des Kindes abhängig: 500 bis 5000 Euro, wenn Kinder unter 12 Jahren und Schwangere an Bord sind, 250 bis 2500 Euro bei Kindern im Alter von 12 bis 17 Jahren.

Fälschungen kaufen

Markenpiraterie ist in Italien verboten. Wer Produkte kauft oder annimmt, bei denen eine Fälschung hinsichtlich Marke oder Muster klar ersichtlich ist, riskiert Strafen bis 10.000 Euro. Die gefälschte Ware wird darüber hinaus konfisziert.

Getrennte Rechnungen verlangen und Trinkgeld geben

In Italien ist es in Restaurants üblich, dass pro Tisch eine gemeinsame Rechnung ausgestellt wird. Für getrenntes Zahlen haben die Italiener kein Verstädnis. Das Trinkgeld ist meistens in der Rechnung inbegriffen. Will man den guten Service aber extra belohnen, kann man ein wenig Wechselgeld am Tisch liegen lassen. (Trinkgeld im Urlaub)

Die Strandregeln missachten

Die Verhaltensvorschriften an den Stränden und die Badeverordnungen unterscheiden sich von Region zu Region. Im Badeort Bibione ist beispielsweise das Rauchen an Stränden verboten. Auf fast allen italienischen Stränden sind Haustiere verboten. Wildcampen, das Entzünden eines Lagerfeuers und das Übernachten am Strand sind ebenfalls untersagt. Missachtungen können teuer werden.