© Hadi Pourebrahim

US-Wahl
11/06/2016

US-Blog 2016: Zwischen Angst und Hoffnung

Das Rennen zwischen Hillary Clinton und Donald Trump geht in die Zielgerade - unsere Autoren sind vor Ort.

Es ist ein erbitterter Wahlkampf, mit Untergriffen, Skandalen und Beleidigungen. Dem nicht genug: Hillary Clinton und Donald Trump sind die unbeliebtesten Kandidaten, seit Beliebtheitswerte überhaupt abgefragt werden. Die USA zeigen sich als gespaltenes Land.

Aber wie erleben die US-Amerikaner den Wahlkampf? Unsere Reporter Konrad Kramar und Thomas Trescher sind für Sie vor Ort; während Kramar hauptsächlich aus New York, Washington DC und den umliegenden Bundesstaaten berichtet, ist Thomas Trescher im Süden der USA unterwegs. Zudem wird Sie die kurier.at-Redaktion von Wien aus mit allen aktuellen Informationen auf dem Laufenden halten.

US-Blog 2016: Zwischen Angst und Hoffnung

  • 11/06/2016, 05:42 PM

    6. November – New York City, New York: Zwischen Spannung, Angst und Hoffnung

     

    Ob Trump oder Clinton: Zum ersten Mal seit Franklin D. Roosevelt (Präsident von 1933 und 1945) wird es ein New Yorker sein, der ins Weiße Haus einzieht. Während die Einordnung bei Clinton schwieriger ist, die erst nach der Amtszeit ihres Mannes hierher zog und Senatorin für den Staat wurde, ist Trump New Yorker durch und durch, mehr noch: Er hat die Stadt und ihre Skyline nachhaltig geprägt.

    IMG_9107.jpg Foto: thomas trescher

    Nach drei Wochen in den Südstaaten bin ich nun auch in New York angekommen, und während die Menschen im Süden – auch in wahlentscheidenden Bundesstaaten – von den Wahlen reden, als wären sie eine ansteckende Krankheit, von der es sich möglichst weit fern zu halten gebietet, sind die New Yorker Feuer und Flamme. Sie reden immer und überall von den Wahlen. Obwohl sie, und das sicher auch eine Kränkung für die Bewohner einer Stadt, die sich als Welthauptstadt begreift, bei Präsidentschaftswahlen traditionell nichts zu sagen haben: New York geht an die Demokraten, weiter weg von einem wahlentscheidenden Swing State geht kaum.

    IMG_9182.jpg Foto: thomas trescher

    Den New Yorkern bleibt nur hoffen auf das, was sie die Vernunft der Anderen nennen. Die Schlange um Tickets für die Wahlparty von Hillary Clinton am Broadway ist zwei Stunden lang, „ich bin nicht zu Obamas Angelobung gefahren, das bereue ich bis heute“, erzählt einer. Diesmal will er dabei sein, wenn wieder Geschichte geschrieben wird und die erste Frau ins höchste Amt des Staates gewählt wird. Aber echte Prognosen, ob es denn wirklich so weit kommt, traut sich dennoch niemand abzugeben, so schockierend das für die Menschen hier auch ist. Vergleiche mit Hitler und dem Faschismus hört man in New York dieser Tage oft.

    IMG_9193.jpg Foto: thomas trescher

    Selbst wenn Clinton gewinnt: „Die Demokraten haben kein Chance, das Repräsentantenhaus zu gewinnen, also wird sich auch nichts ändern, wenn es Clinton wird“, sagt einer in der Schlange. „Die Menschen sind so dumm“, entgegnet ein anderer, er meint aber nicht die Trump-Wähler, sondern jene Demokraten, die nur zur Wahl gehen, wenn ein Präsident gewählt wird, nicht aber bei den so genannten Midterm-Elections, wenn es nur um den Kongress geht. Drinnen im Gebäude sitzen Freiwillige, sie texten und rufen in Schichten potentielle Wähler durch. Auf einem Spiegel steht: „this person is a changemaker“.

    IMG_9185.jpg Foto: thomas trescher

    Die Stimmung schwankt zwischen Spannung, Angst und Hoffnung. Übermorgen ist es soweit. Wir beschließen hiermit diesen Blog, danken für Ihr Interesse und halten Sie weiter auf dem Laufenden – vor der Wahl, in der Wahlnacht und natürlich auch danach.

    IMG_9192.jpg Foto: thomas trescher

  • 11/06/2016, 02:26 PM

    6. November - Paul Ryan stimmt für Trump

    Gewählt hat er ihn am Ende doch. Paul Ryan, der mächtige Vorsitzende des Repräsentantenhauses und Republikaner, versuchte sich im Wahlkampf ein wenig von Donald Trump zu distanzieren. Ryan erzählte Journalisten er hätte in seinem Heimatbezirk bereits seine Stimme abgegeben. Er vermied es dabei Trumps Namen zu verwenden und sagte er habe seine Stimme "unserem Nominierten" gegeben. In den USA ist es möglich früher wählen zu gehen.

  • 11/04/2016, 09:51 PM

    Washington DC: Hektik im Hillary-Team

    Die jüngsten Umfragen aus einigen umkämpften Bundesstaaten wie New Hampshire oder Pennsylvania zeigen einen klaren Trend: Trump holt auf. Ob die internen Umfragedaten, die das Clinton-Wahlkampfteam natürlich geheim hält, noch dramatischer sind, lässt sich nur erahnen. Was dafür spricht ist die Tatsache, das im Clinton-Team spürbar große Nervosität herrscht. Freiweillige Wahlhelfer werden auf allen Kanälen - Email, Facebook, SMS - mit Anfragen bombardiert, ob sie nicht noch einmal mithelfen wollen. Alles ist gefragt: Phone banking, also das Durchtelefonieren von potenziellen Wählern, oder Canvassing, also tatsächlich an Türen klopfen in ausgesuchten Vierteln. Von Washington aus werden sogar Bustouren in umkämpfte Bundesstaaten angeboten, zum Beispiel in die Vororte von Philadelphia, die möglicherweise wahlentscheidend für den ganzen Bundesstaat sein könnten. Frühmorgens geht's los, der Bus ist gratis, die Jause, so steht's in der Mitteilung, müssen die Wahlkämpfer selbst mitnehmen. Den ganzen Tag soll dort an Türen geklopft werden, um die Leute zur Wahl zu bringen. Doch mit diesem Wochenende ist die Arbeit der Freiwilligen noch lange nicht vorbei. Bis zum Wahlschluss am Dienstag werden Teams zusammengestellt, die telefonieren oder an Türen klopfen. Wer sich übrigens entschlossen hat, vorzeitig seine Stimme abzugeben, wird sofort danach von den Wahlkampf-Teams bombardiert. Wer früher wählt, so die Wahlkampf-Weisheit, ist viel eher bereit, auch für seinen Kandidaten zu werben.

     

  • 11/04/2016, 11:05 AM

    4. November - FBI untersucht im Wahlkampf gefälschte Dokumente

    US-Ermittler untersuchen Insidern zufolge im Wahlkampf-Endspurt gefälschte Dokumente, mit denen die demokratische Kandidatin Hillary Clinton diskreditiert werden sollte. Der Vorfall steht nach Einschätzung von US-Behörden in Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Versuch aus Russland, die Präsidentenwahl zu beeinflussen. Der demokratische Senator Tom Carper habe der Bundespolizei FBI einen gefälschten Brief übergeben, der an Clinton adressiert gewesen sei, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen. Darin stand einem Insider zufolge: „Wir werden dich diese Wahl nicht verlieren lassen.“ Eine Sprecherin des Abgeordneten lehnte eine Stellungnahme ab.

    Angriff aus Russland

    Bei dem mutmaßlichen Hackerangriff aus Russland auf die Demokratische Partei wurden E-Mails und andere Dokumente erbeutet. Unter den nun aufgetauchten Fälschungen befindet sich einem Insider zufolge auch ein Schreiben der Clinton-Stiftung, in dem „massive Strategieänderungen“ für November angekündigt wurden, zu denen auch eine „Anstiftung von Unruhen“ oder ein Angriff mit schmutzigen Bomben gehören soll. Es war unklar, woher das gefälschte Dokument stammt und wie es in Umlauf geriet. Im Oktober wurde es von Roger Stone, Ex-Mitarbeiter des republikanischen Kandidaten Donald Trump, auf Twitter veröffentlicht. Die Clinton-Stiftung erklärte, das Dokument sei gefälscht.

    US-Geheimdienstvertreter haben gewarnt, dass Pläne, hinter denen sie die russische Regierung vermuten, über das Ausspähen von E-Mail-Konten hinausgehen könnte. Möglich sei auch, dass vermeintliche Belege für Wahlbetrug oder andere Falschinformationen vor dem Urnengang am Dienstag veröffentlicht werden könnten. Die russische Regierung hat zurückgewiesen, derartige Pläne zu verfolgen. Im Oktober hatte das Enthüllungsportal WikiLeaks E-Mails mit Bezug zu Clintons Wahlkampf veröffentlicht. Clintons Mitarbeiter hatten bereits damals darauf aufmerksam gemacht, dass unter den Schreiben falsche sein könnten.            

  • 11/03/2016, 03:38 AM

    2. November: Hat Trump noch eine Chance?

    Nicht einmal mehr eine Woche bis zur Wahl, und die Nachrichtensender beschäftigen sich kaum mehr mit Politik, sondern mit Mathematik. Wahlarithmetik, um genau zu sein. Die Frage, die sich alle stellen, jetzt wo Clintons Vorsprung in den Umfragen wieder schmilzt oder ganz verschwunden ist: Hat Donald Trump doch eine Chance, ins Weiße Haus einzuziehen? Bis vor kurzem war die Antwort: Nein, wenn die Umfragen auch nur annähernd stimmen. Seit Umfragen zu dieser Wahl gemacht werden, gab es noch nie die Situation, in der Donald Trump über den benötigten 270 Stimmen war. Alle Battleground States, von denen die Rede war, waren solche, die Trump unbedingt gewinnen muss. Hillary Clinton kann Florida, Ohio, North Carolina, Nevada, Iowa und Arizona verlieren, und ist trotzdem Präsidentin, wenn sie jene Staaten gewinnt, die als ihre „Firewall“ bezeichnet werden, und in denen Trump - mit wenigen Ausnahmen - noch in keinen Umfragen in Führung war und in denen kaum jemand davon ausging, dass er sie gewinnen könnte - Staaten wie New Hampshire, Colorado oder Virginia.

    Nun aber beginnt Clintons Firewall zu bröckeln: realclearpolitics.com hat heute den Status dreier Staaten von „tendiert Richtung Clinton“ zu „offenes Rennen“ geändert, alle drei sind solche, die eben zu Clintons Firewall gehören: New Hampshire, Virginia und Pennsylvania. Damit steht Clinton mit diesem Modell bei nur noch 226 Stimmen, mit denen sie fix rechnen kann (Trump hat mit 180 allerdings immer noch eine weit schlechtere Ausgangslage). Eine knappe Woche vor der Wahl ist das Rennen nun also enger als es bislang je war.

  • 11/02/2016, 03:03 PM

    Washington DC: Die, die keine Stimme bei dieser Wahl haben

    Man kann sie frühmorgens vor den Einfahrten der Shopping Malls in der Vorstadt, oder vor den Fillialen des Klein-Lkw- Verleihs "U Haul" herumsitzen sehen. Kleine Gruppen von Männern, die unverkennbar aus den gebirgigen Indio-Regionen Mittelamerikas stammen. Es ist der Taglöhner-Strich, wie es ihn nicht nur in DC, sondern in allen US-Städten gibt. Die, die hier ihre Arbeitskraft anbieten, sind meist Neuankömmlinge in den USA. Vor ein paar Monaten illegal über die Grenze gekommen, reihen sie sich auf dem US-Arbeitsmarkt erst einmal ganz unten ein. Jeder, der sich einen der U-Haul-Lkws für einen Wohnungsumzug abholt, wird gefragt, ob er nicht Hilfe beim Möbel schleppen, oder bei irgendetwas anderem gebrauchen könne. Die Stundenlöhne liegen bei etwa sieben Dollar. Das Leben als Illegaler in den USA, also ohne jegliche Papiere, lässt sich übrigens erstaunlich gut organisieren. Es gibt Möglichkeiten, sich auch ohne Aufenthaltsgenehmigung eine Sozialversicherungsnummer zu beschaffen. Die ist quasi der Einstieg in jede legale Beschäftigung, ganz ohne gültiges Visum oder Green Card. Auch einen Führerschein kann man ohne Aufenthaltsgenehigung machen. Es gibt reihenweise Rechtsanwälte, die ihre Dienste - natürlich auf Spanisch - für diese Behördenwegen anbieten. Für die Taglöhner, die hier an der Straße warten, ist das natürlich in weiter Ferne. Sie sind - wenn man nachfragt - immer bei irgendeinem "Onkel"  untergebracht und rauchen sogar noch Zigaretten aus der alten Heimat.

  • 11/01/2016, 02:51 PM

    1. November, Pensacola, Florida: „Eine Schande für die USA“

    "Oh my", sagt die Frau im Münzwaschsalon und verdreht die Augen, als ich ihr erzähle, dass ich hier bin, um über die Wahlen zu berichten. "Das sagt jeder", sage ich, sie verdreht nochmal die Augen, diesmal meint das: Was sollte man auch sonst sagen? In sechs Bundesstaaten war ich in den vergangenen zweieinhalb Wochen und habe mit vielen Menschen, mal ausführlicher, mal in einer typisch amerikanischen Höflichkeitskonversation über die Wahlen hier gesprochen, und nahezu immer, wenn ich erzählte, warum ich hier bin, folgte entweder ein genervtes Augenrollen oder ein lautes Gelächter und darauf ein mehr oder weniger ernst gemeintes: I'm so sorry!

    71 Prozent der US-Amerikaner können es nicht mehr erwarten, bis die Wahlen endlich vorbei sind, war heute früh auf MSNBC zu hören. Kommentar des Moderators: Ich frage mich echt, wer die anderen 29 Prozent sind. Während sich in Europa die Verwunderung auf Trump konzentriert, ist es in den USA die Wahl an sich, die die Menschen aufregt. Sich zwischen DIESEN beiden Kandidaten entscheiden zu müssen. 2004 wäre es den Kerry-Anhängern vermutlich wichtiger gewesen, George W. Bush aus dem Amt zu befördern als ihren Kandidaten im Weißen Haus zu sehen, selbiges galt wohl umgekehrt bei Barack Obama und Mitt Romney 2012. Aber diese Wahl könnte die erste sein, in der es beiden Seiten wichtiger ist, den Gegenkandidaten zu verhindern.

    Trump mag ein Sonderfall sein, aber die Antipathie, die Clinton entgegenschlägt, ist kaum weniger gewichtig. Viele Menschen fürchten eine Präsidentin Clinton nicht weniger als einen Präsidenten. Melissa zum Beispiel, die in Pensacola bei einer Fastfood-Kette arbeitet, ist registrierte Demokratin. Diesmal aber überlegt sie für den Republikaner, für Trump also, zu stimmen. Nicht dass es ihr leicht fällt. „Das tut man eigentlich nicht“. Aber: „Diese ganzen E-Mails, man kann ihr einfach nicht trauen“, sagt sie. Ob sie es wirklich übers Herz bringt, Trump zu wählen, weiß sie noch nicht. „Ich habe wirklich schon überlegt, diesmal nicht zu wählen.“

    Unterdessen versuche ich der Frau im Waschsalon zu erklären, dass die Situation in den USA sich gar nicht so sehr von der europäischen unterscheidet, dass wir in Österreich auch bald die Wahl haben zwischen einem klassischen Politiker und einem umstrittenen Rechtspopulisten, aber weiter als dass wir "ähnliche Typen von Politikern" haben, komme ich nicht, sie unterbricht mich: "Idioten also?" "Diese Wahl ist eine Schande für die Vereinigten Staaten", sagt sie noch, und damit ist für sie wirklich alles gesagt, das es zu dieser Wahl zu sagen gibt.

     

  • 11/01/2016, 03:19 AM

    31. Oktober – Pensacola, Florida: Der Psychoterror der Wahlkämpfer

    Wer in Florida lebt und das Pech hat, als wahrscheinlicher Wähler auf einer Liste der Demokraten oder Republikaner gelandet zu sein, hat gerade kein leichtes Leben. Es ist wie erwähnt der wichtigste aller Bundesstaaten, das Ausmaß der Mobilisierungsversuche grenzt an Psychoterror: "Ein Wähler auf unserer Liste muss mit zehn Anrufen pro Tag rechnen", sagt ein Mitarbeiter der republikanischen Partei von Escambia County, in dem Pensacola liegt. Allein vergangenen Samstag seien 13.000 Menschen telefonisch kontaktiert worden.

    Wer hier in Pensacola dominiert, ist schon an der geographischen Lage der Parteibüros abzulesen: Während die Demokraten am Rande der Stadt in einem kleinen Häuschen beheimatet sind (und das Büro auch gar nicht besetzt ist), residieren die Republikaner mitten in Downtown (wobei Downtown in Pensacola eine einzige von Shops gesäumte Straße ist). Pensacola liegt an traumhaften Sandstränden, hier machen vor allem us-amerikanische Touristen aus Georgia und Alabama Urlaub - sie nennen es die „Redneck Riviera“. Trotzdem ist der Tourismus nicht der größte Arbeitgeber, und das ist auch der Grund, warum die Stadt republikanischer als der Rest Floridas ist: Hier befindet sich die größte Marinefliegerbasis der US Navy, rund 23.000 Menschen sind dort angestellt.

    trumppensacola.jpg Foto: thomas trescher Bei den Republikanern holt sich gerade ein Trump-Anhänger Schilder für seinen Garten ab, einen Raum weiter hinten wird telefoniert. „Trump wird Florida gewinnen“, sagt der Mitarbeiter, weil er es sagen muss. Längst geht es aber nicht mehr darum, Wähler von einem Kandidaten zu überzeugen, es geht nur mehr darum, die Sympathisanten an die Wahlurnen zu bringen. Dafür reisen busweise Freiwillige aus Alabama und Louisiana nach Florida, um entweder an Türen zu klopfen oder zu telefonieren. Willkommen dafür ist wirklich jeder. „Wollen Sie auch mittelefonieren?“, fragt der Mitarbeiter. 

     

  • 10/31/2016, 08:24 PM

    Pittsburgh, Pennsylvania: "Hillary versteht die Probleme, die Frauen im Beruf haben"

    Sie mag bei vielen jungen Wähler eher auf Gleichgültigkeit stoßen,  sie mag für viele christliche Wähler sogar der "Teufel" sein, aber wenn Hillary Clinton auf eine Gruppe wirklich begeisterter, engagierter Anhänger zählen kann, dann sind das berufstätige Frauen ab Mitte 40. So wie Ann, die mit ihrer Tochter Rose, gekommen ist, um die Demokratin zu erleben. Die Krankenschwester aus Pennsylvania engagiert sich seit Jahren für das Recht auf Abtreibung, also in der "planned parenthood"-Bewegung. Sie selbst war als Krankenschwester oft mit den Problemen schwangerer Teenager konfrontiert, und dem familiären Druck unter dem viele standen. Seit Trumps sexistische Grobheiten bekannt geworden seien, würde endlich darüber diskutiert, wie schlecht es immer noch um Frauenrechte in den USA stehe, "auf einmal wird  auch vielen Männern klar, gegen welche Barrieren Frauien ankämpfen müssen." Gerade in Hillary, mit ihren früheren familiären Schwierigkeiten, aber auch mit dem Hass, der ihr von Rechten oft entgegenschwappt, fühlt sich Ann gut vertreten: "Hillary versteht die Probleme die Frauen im Beruf haben. Sie weiß nach welchen Spielregeln Einrichtungen funktioieren, in denen Männer das Sagen haben."

     

  • 10/31/2016, 03:01 AM

    30. Oktober – Pensacola, Florida: Noch hat Clinton nicht gewonnen

    Es war wohl ein Weckruf. Der Terminkalender der Clinton-Kampagne war dafür, dass in ein bisschen mehr als einer Woche gewählt wird, erstaunlich leer. Präsident Obama war für wenige Termine gebucht, auch Bill Clinton war nicht oft zu sehen, aber vor allem Hillary Clinton selbst war kaum on the road. Während Donald Trump pro Tag oft zwei bis drei Rallys herunterspult. Die Taktik der Clinton-Kampagne war offenbar, sich ruhig zu verhalten. Der Sieg war in greifbarer Nähe, und wer nichts sagt, sagt auch keinen Unsinn und vermeidet negative Schlagzeilen. Das funktionierte, bis sich das FBI unerwartet in den Wahlkampf einschaltete.

    IMG_8935.jpg Foto: thomas trescher Nun sind sie alle unterwegs: Hillary, Bill und Chelsea Clinton, Barack Obama, Vize-Präsident Joe Biden, selbst Bernie Sanders. Auch die Schlagzahl der Kampagnen-Mails hat sich drastisch erhöht. Das Clinton-Team sieht den Sieg nicht mehr als gegeben hin. Dazu kommt eine New-York-Times-Umfrage, die Trump in Florida in Führung zeigt. Und beim Early Voting haben die Republikaner bislang knapp die Nase vorne. (Es werden zwar die angegebenen Stimmen nicht vor dem Wahlschluss gezählt, aber da viele Wähler als Republikaner oder Demokraten registriert sind, lassen sich Trends ablesen [in Österreich würde das wohl zu einer Wahlaufhebung führen]). Dem Bundesstaat kommt die größte Bedeutung bei dieser Wahl zu: Wenn Clinton Florida gewinnt, ist sie Präsidentin. Was umgekehrt nicht gilt: Selbst wenn sie Florida verliert, sind ihre Chancen zu gewinnen intakt. Für Trump sind deshalb neben Florida die Staaten des mittleren Westens von großer Bedeutung: Er muss Ohio, Michigan, Wisconsin und Iowa gewinnen. Und zumindest in Michigan und Wisconsin sehen die Umfragen Clinton klar in Führung. Trotzdem: Die Spannung ist zurück.

  • 10/30/2016, 11:45 PM

    Fredericksburgh, Ohio: Zu Halloween steckt Hillary im Gefängnis

    In den ländlichen Gegenden Ohios hat man mit den Demokraten traditionell nichts am Hut, und Hillary Clinton kann man schon gar nicht wählen. Zwar ärgern sich die meist tiefreligiösen Bauern auch über Donald Trump und seine Eskapaden, aber die Ablehnung der anderen Partei ist so stark, dass man sich lieber mit Trump abfindet. Die Demokraten wählen in Ohio nur die Städter, und mit denen will man in den Dörfern eh nichts zu tun haben. Über der Forderungen wie Homo-Ehe, das Recht auf Abtreibung oder gar die Einschränkung von Waffenbesitz muss man hier gar nicht erst zu diskutieren anfangen. Da ernet man im versöhnlichsten Fall einsilbige Kommentare, "naja, wenn das eure Meinung in Europa ist". Mit Hillary Clinton putzen die Bauern hier bestenfalls ihre Häuser zu Halloween auf - am liebsten, wie dieser Bauer aus Fredericksburgh, stecken sie sie  im Vorgarten hinter Gitter. Vielleicht erschrecken ja die Kinder heute abend, wenn sie von Haus zu Haus ziehen, vor der Demokraten-Hexe.

     

  • 10/28/2016, 11:54 PM

    29. Oktober - Washington DC: Vorwahl-Verwirrung im Schilderwald

    Auch in der Hauptstadt ist die Präsidentenwahl diese Woche eröffnet worden. Wer also vor dem 8.11. seine Stimme abgeben will oder muss, kann das jetzt bei einigen wenigen Wahllokalen in der Stadt tun. Seine Stimme? Seine Stimmen! Denn es wird ja nicht nur ein neuer US-Präsident gewählt, sondern natürlich auch Kongressabgeordnete und Senatoren. Und damit noch lange nicht genug. Denn dazu wird in vielen Bundesstaaten auch gleich der örtliche Kongress neu besetzt, auf gut österreichisch also der Landtag. Dazu kommt, dass sich in den USA auch die Richter für die Landesgerichte, die Berufungsgerichte und die dazugehörigen Staatsanwälte einer Wahl stellen müssen, es folgen die Vorsitzenden der örtlichen Schulbehörde, die Sheriffs und diverse andere höhere Beamte. sie alle wollen gewählt werden und haben daher ihre Werbeplakate vor die Wahllokale gepflanzt. Wenn's hoch hergeht, kommen auch noch ein bis zwei Volksbegehren dazu. In diesem Schilder-/stimmenwald  kennen sich natürlich nur Politik-Profis und Afficionados aus. Für alle anderen stellen die örtlichen Parteien Listen zusammen, auf denen genau und Punkt für Punkt steht, für wen der örtliche Republikaner/Demokrat sein Kreuzerl machen soll.

     

     

  • 10/28/2016, 05:12 PM

    28. Oktober - New Orleans, Louisiana: Schüsse mitten in New Orleans

    Die Frau, die vor mir im Streetcar sitzt, das fast schon im stets belebten French Quarter angekommen ist, beginnt zu kreischen. Ihre Sitznachbarin versteckt sich hinter der Sitzbank. "Oh my God", schreit ein anderer, der nächste starrt einfach nur entgeistert. Das Streetcar ist stehengeblieben, eine Gewehrsalve wurde ein paar Meter vor uns abgegeben. Nach ein paar Sekunden folgt die nächste, niemand weiß, wie er reagieren soll. Einfach ruhig verhalten? Draußen ist es schon dunkel, kaum etwas zu erkennen. Plötzlich fängt einer zu lachen an. "They're shooting a movie", sagt er erleichtert. Sofort schlägt die Stimmung in Begeisterung um. "I hope it's the new Avengers movie", sagt die Frau, die gerade noch gekreischt hat, und als sich das Streetcar wieder in Bewegung setzt, klebt ihr Gesicht an der Fensterscheibe. Vielleicht ist der Mann, der ihr doch nicht nach dem Leben trachtet, ja ein Star.

    IMG_8801.JPG Foto: thomas trescher

     

  • 10/27/2016, 04:06 PM

    Lantrope, Pennsylvania: "War wohl hier, dieser Mozart"

    Die Kleinstadt in den rollenden Hügeln von Pennsylvania hat ihre beste Zeit längst hinter sich. Die Industrie ist weg, und - wie so oft in den USA - dann verschwinden irgendwann auch sämtliche Bewohner. In Lantrope ist es noch nicht soweit, doch man kann schon jetzt durch Straßen fahren, in denen kein Haus mehr bewohnt ist - eine Geisterstadt in the making sozusagen. Im Stadtzentrum sind die Auslagen entweder vernagelt, oder von irgendwelchen gläubigen Vereinen übernommen, die dann in großen Lettern daran erinnern, auf Gott zu vertrauen. Den Menschen, die noch hier leben, bleibt auch wohl nichts anderes übrig. Man trifft sich auf irgendeinem Parkplatz schimpft über Hillary und die Zeiten und lässt den Tag vergehen. Wofür dieses seltsame Gebäude mit der Aufschrift "Mozart Hall" einmal genutzt wurde, wissen die meisten nicht. Erst eine ältere Dame kann sich erinnern, dass da einmal ein Tanzsaal drinnen war, und dann soll irgendein Prediger dort eingezogen sein. Jetzt steht die Jugenstil-Schönheit leer und verfällt. Dass der Besucher aus Österreich unbedingt wissen will, warum da Mozart draufsteht, nehmen die meisten gelassen. Wird schon seinen Grund haben, "War wohl hier dieser Mozart".

     

  • 10/27/2016, 04:47 AM

    27. Oktober - Wooster, Ohio: "Wir sind gläubige Bauern hier"

    Ohio ist nicht umsonst seit Jahrzehnten der meist umkämpfte Bundesstaat bei jeder US-Präsidentenwahl. Hier sind die Demokraten und die Republikaner auch diesmal laut Umfragen gleich stark - und da bewegt sich nicht viel. Denn die ohnehin wachsende politische Kluft zwischen den beiden Parteien und ihren Kandidaten ist in Ohio besonders groß. Eigentlich versteht man die anderen, die zwar in der Nachbarschaft, aber eigentlich in einer anderen Welt leben, nicht wirklich. Die Städte sind mehrheitlich demokratisch, die Dörfer und Farmen gehören den Republikanern. Und in einer Kleinstadt wie Wooster, die ein College hat, wird das noch deutlicher. Rund um das College, dort wo Studenten und Professoren wohnen, stehen die Clinton-Werbeschilder vor jedem Haus. Der Rest der Kleinstadt und die umliegenden Dörfer stehen hinter Trump. Hier brauchen John und sein Freund Pat, beide freiwillige Wahlhelfer für die Republikaner, nicht lange um Stimmen werben. "Wir sind gläubige Bauern hier" , macht John die Haltung seiner Leute deutlich. Dass die komischen Vögel vom College für Hillary stimmen, kann man hier gar nicht nachvollziehen: "Die wollen doch in Wahrheit unsere Art zu leben zerstören. Das kann man hier bei uns nicht machen."

  • 10/27/2016, 12:51 AM

    26. Oktober - New Orleans, Louisiana: "Es kann nicht gut ausgehen"

    "Glücklicherweise bekommen wir von den Wahlen nicht so viel mit", sagt die Kellnerin in einer der hunderten Bars in New Orleans. "Wir sind so ein bisschen unser eigener Kontinent. Ich hab das Gefühl, vor dem Hurrikan Katrina hat niemand so wirklich gewusst, dass es uns gibt. Es gab nur diese Legenden, dass es da diese Voodoo-Stadt irgendwo in den Sümpfen Louisianas gibt." In New Orleans, erzählt sie, hatte man mit Politik sowieso nie viel am Hut. Und dann kam auch noch Hurrikan Katrina, bei dem die Politik auf allen Ebenen versagte, vom Bürgermeister der Stadt bis hin zum damaligen Präsidenten George W. Bush.
     
    Und trotzdem, es geht immer noch schlimmer. "Ich habe das Gefühl, das ist die dümmste Wahl, die wir je hatten. Es muss lustig sein, sich das von außerhalb anzusehen, aber hier haben wir wirklich Angst." Aber schaut es nicht so aus, als würde es nochmal gut ausgehen? "Gut ausgehen?" Sie starrt mich entgeistert an. "Es kann nicht gut ausgehen. Hillary ist ein Wolf im Schafspelz und Trump... zu dem fällt mir wirklich nichts mehr ein."

  • 10/26/2016, 12:51 AM

    26. Oktober - Columbus Ohio: Je früher die Wähler kommen, desto besser

    In einem Einkaufszentrum in der Vorstadt von Columbus ist ein Büro der örtlichen Wahlbehörde untergebracht. Wer schon vor dem 8. November wählen will, kommt hierher. In Ohio haben die vorzeitigen Wahlen schon vor zwei Wochen begonnen, das ist ja von Bundesstaat zu Bundesstaat verschieden. Der Andrang ist trotzdem anhaltend groß. Heute hat die lokale Kandidatin der Demokraten, Bernadine Kent, persönlich hier Stellung bezogen. Richtig um Stimmen werben muss die Afro-Amerikanerin eigentlich nicht. In den armen Vierteln der Hauptstadt von Ohio sind die Demokraten ohnehin die Stärkeren. Trotzdem hält Kent den großen Ansturm für ein gutes Zeichen: "Dass die Wähler jetzt schon kommen, zeigt nur, dass wir es geschafft haben, viele dazu zu bringen, sich für die Wahl zu registrieren." Und das ist gerade für Bürger, die in schwierigen Verhältnissen leben, nicht ganz einfach. Die letzte Stromrechnung gilt in Ohio quasi als Beweis dafür, dass man auch wirklich noch im Viertel wohnt. Wer die aber schon länger nicht bezahlt hat, könnte beim Registrieren für die Wahl Schwierigkeiten kriegen. 

  • 10/25/2016, 07:42 PM

    25. Oktober - Skulptur von nackter Clinton erneut in New York aufgetaucht

    Eine Woche nach ihrem Verschwinden ist die Skulptur, die eine nackte US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton mit Pferdehufen darstellt, erneut in New York aufgetaucht. Passanten fotografierten die offenbar beschädigte Statue am Montag (Ortszeit) im südlichen Manhattan, wie der lokale Ableger des TV-Senders NBC berichtete.

    Vergangene Woche hatte die Skulptur auf der Straße ein Gerangel ausgelöst, als einige New Yorker sie umwarfen, während andere das Werk schützen wollten. Der Künstler hatte die Statue auf Aufforderung der Polizei schließlich entfernt.

    Die Demokratin wird mit offener Bluse auf ausgedruckten E-Mails stehend dargestellt - eine Anspielung auf die E-Mail-Affäre Clintons, die als Außenministerin einen privaten Server für ihre dienstliche Korrespondenz genutzt hatte. Zudem hängt ihr ein Wall-Street-Banker an der nackten Brust. Einem Sprecher der Künstler zufolge heißt die Skulptur "The Empress Has No Shame" (Die Kaiserin hat keine Scham).

    Der Titel ist eine Anspielung auf die Nackt-Skulptur von Clintons Konkurrenten Donald Trump mit dem Namen "The Emperor Has No Balls" (Der Kaiser hat keine Eier). Sie war zuvor ebenfalls in Manhattan aufgetaucht und wurde vergangenes Wochenende bei einer Auktion in Los Angeles für knapp 22.000 Dollar (20.000 Euro) versteigert.

     

  • 10/25/2016, 12:34 PM

    25. Oktober - Trump kämpft gegen schlechte Umfragewerte

    Zwei Wochen vor der US-Präsidentschaftswahl kämpft der republikanische Kandidat Donald Trump gegen schlechte Umfragewerte. Bei einem Wahlkampfauftritt in Tampa im US-Bundesstaat Florida sprach der Immobilienmogul am Montag von "gefälschten Umfragen" und äußerte erneut Zweifel an einem fairen Wahlverlauf. Trump und seine demokratische Rivalin Hillary Clinton werben im Schlussspurt des Wahlkampfes verstärkt um Wähler insbesondere in umkämpften Bundesstaaten wie Florida.

    "Sie müssen alle rauskommen und wählen gehen", sagte Trump. Erneut kritisierte er seine Konkurrentin für deren E-Mail-Affäre in ihrer Zeit als US-Außenministerin. Er erinnerte an einen am Montag veröffentlichten Bericht des Wall Street Journal, demzufolge die Organisation eines Clinton-Vertrauten die Wahlkampagne der Ehefrau eines hochrangigen FBI-Beamten mit 500.000 Dollar unterstützt hatte, der seinerseits an den Untersuchungen der Vorwürfe gegen Clinton beteiligt war. Er wertete den Bericht als weiteren Beweis für seinen Vorwurf, dass das US-System "manipuliert" sei.

    Trump rallies with supporters in Tampa, Florida Foto: REUTERS/JONATHAN ERNST Ähnliche Vorwürfe erhob Trump auch in seiner eigenen Late-Night-Show, die in der Nacht zu Dienstag erstmals über das soziale Netzwerk Facebook ausgestrahlt wurde. Die Sendung mit dem Titel "Trump Tower Life" sei ein Weg, den "Medienfilter" zu umgehen. "Das ist ein Versuch von uns, euch Leute zu erreichen", sagte der Ko-Gastgeber der Sendung, Trump-Berater Cliff Sims. Die Sendung soll bis zur Wahl täglich laufen. In einer aktuellen Umfrage des Nachrichtensenders ABC News liegt Clinton bei 50 Prozent der Stimmen, während nur 38 Prozent der Befragten für Trump stimmen wollten. In einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Senders CNN führte Clinton ebenfalls, allerdings nur mit fünf Prozentpunkten Vorsprung auf Trump.

  • 10/25/2016, 09:14 AM

    25. Oktober - Obama liest bei Jimmy Kimmel gemeine Tweets über sich vor

    US-Präsident Barack Obama hat sich kurz vor Ende seiner Amtszeit noch einmal derber Kritik gestellt - in Form gemeiner Tweets. Er las am Montag (Ortszeit) in der Sendung des Late-Night-Talkers Jimmy Kimmel gemeine Twitter-Nachrichten über sich vor. Darunter etwa: "Obama könnte nicht mal einen Whopper ohne Gurke aushandeln."

    In der Rubrik "Mean Tweets" lesen prominente Gäste der Comedy-Sendung eine Auswahl böser, teils unfreiwillig komischer Kurznachrichten vor, die Twitter-Nutzer über sie geschrieben haben. Obama hatte bereits im März vergangenen Jahres teilgenommen, als er zuletzt zu Gast war.

     

    Damals war etwa ein Tweet dabei, in dem Obama die Schuld für den gestiegenen Preis einer bestimmten Biersorte gegeben wurde. Diesmal musste der Präsident als Sündenbock für eine enttäuschende Haarspülung herhalten. Zudem wurde er mit einem bekannten Trash-Film verglichen: "Barack Obama ist der Sharknado unter den Präsidenten. Laut, blöd und übermäßig hochgejubelt", hatte jemand in die Welt geschickt. Der 55-Jährige musste lachen, als er das vorlas.

    Die heftigste Kritik gab es im letzten Tweet: "Präsident Obama wird als vielleicht schlechtester Präsident in die Geschichte der Vereinigten Staaten eingehen!" Geschrieben hatte das der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump. Obama hatte eine nicht minder vernichtende Antwort parat: "Wenigstens werde ich als Präsident in die Geschichte eingehen."

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