Hillary Clintons Partei hadert mit einer neuen eMail-Affäre.

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USA
08/03/2016

E-Mail-Affäre: Weitere Rücktritte bei US-Demokraten

Nun sind auch die Geschäftsführerin des Parteivorstands, der Kommunikationschef und Finanzvorstand zurückgetreten.

Die Affäre um gehackte E-Mails der US-Demokraten hat weitere personelle Konsequenzen. Die Geschäftsführerin des Parteivorstands, Amy Dacey, sowie Kommunikationschef Luis Miranda traten am Dienstag zurück, wie mehrere US-Medien unter Berufung auf eine Stellungnahme der Partei berichteten. Auch der Finanzvorstand, Brad Marshall, legte sein Amt nieder.

Die Enthüllungsplattform Wikileaks hatte vor einigen Tagen fast 20.000 gehackte E-Mails von Mitgliedern und Mitarbeitern des Parteivorstandes DNC veröffentlicht. Daraus ging hervor, dass das Führungsgremium im Vorwahlkampf Hillary Clinton favorisierte und gegen ihren Rivalen Bernie Sanders agierte. In einer E-Mail, in der Marshalls Name als Absender auftaucht, wird Sanders' religiöse Überzeugung gegen ihn ins Spiel gebracht.

Russland soll Schuld sein

Die Parteichefin Debbie Wasserman Schultz trat in Folge der Affäre in der vergangenen Woche zurück. Die Partei und IT-Experten beschuldigen Russland, hinter dem Angriff zu stehen und sich so zugunsten des Republikaners Donald Trump in den Wahlkampf einzumischen. Der Kreml wies das zurück. Wikileaks-Gründer Julian Assange wollte nicht sagen, wer die E-Mails gehackt hat. "Ich bin Journalist und ich gebe meine Quellen nicht preis", sagte er dem Sender CNN.

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