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Politik Ausland
05/23/2021

Sommerurlaub: Wie die Sehnsucht nach Meer heuer Realität werden kann

Wer jetzt auf Urlaub fahren möchte, sollte vorbereitet sein. Der KURIER gibt einen Überblick, was jetzt gilt.

von Barbara Mader, Katharina Salzer, Valerie Krb

Wird der Sommer 2021 wirklich ein Urlaubssommer, so wie wir ihn früher gewohnt waren?

Skeptiker zögern noch, andere können es nicht erwarten, ihre Koffer zu packen. Nie wieder Lockdown, frohlockt so mancher Touristiker. Ganz ungetrübt werden die Urlaubsfreuden vorerst nicht sein, denn es gilt weiterhin: Maske, Abstand, Testen.

Auch heuer steht laut Umfragen Urlaub in Österreich wieder hoch im Kurs: rund 66 Prozent aller Österreicherinnen und Österreicher wollen auch 2021 Urlaub im eigenen Land machen. Hoffen heimische Touristiker auf anhaltende Lust auf Berge und Seen, rechnen internationale Reiseveranstalter im Sommer mit einem starken Nachholeffekt beim Reisen und glauben, dass Flüge bald ausgebucht sein werden.

Wer Sehnsucht nach Meer und Ferne hat, der sollte jedenfalls gut vorbereitet sein. Zwar wurden in den vergangenen Tagen weitere Lockerungen im Tourismus- und Gastronomiebereich bekannt gegeben, aber nach wie vor muss man sich im Verordnungsdschungel erst zurechtfinden. Immerhin hat sich die EU vor Kurzem auf Details eines europaweiten Zertifikats für Getestete, Geimpfte und Genesene geeinigt. Das Dokument soll das Reisen ab 1. Juli erleichtern. In Österreich lässt der Grüne Pass weiter auf sich warten.

Am 19. Mai wurde für viele europäische sowie einige außereuropäische Länder die Reisewarnung im Zusammenhang mit Corona aufgehoben. Das bedeutet aber nicht, dass alles so wie früher ist. In den meisten Ländern muss bei der Einreise ein PCR- oder Antigen-Test vorgelegt werden. Und nicht nur die Regelungen am Urlaubsort, sondern auch die Einreisebestimmungen zurück nach Österreich sind zu beachten. Ein Nachweis über einen negativen Corona-Test, eine Genesung oder eine Impfung ist immer vorzuweisen.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Homepage des Außenministeriums. Wer eine Flugreise plant, sollte sich rechtzeitig bei der Fluglinie über die geltenden Sicherheits- und Hygienebestimmungen an Bord erkundigen. Und weil es nach wie vor weniger Flüge gibt, sollte man für den Check-In mehr Zeit einkalkulieren.

Wem das alles zu kompliziert klingt, dem sei, als kleiner Trost, gesagt: die Regelungen ändern sich bekanntermaßen ständig.

Und zum Schluss die (für manche) gute Nachricht: Womöglich ist dies nun die Stunde der Rückkehr des guten alten Reisebüros. Denn Profis raten derzeit zu Pauschalreisen, um, im Fall des Falles, möglichst gut abgesichert zu sein. Von Buchung bis Flug, Transfer und Hotel. Im Krisenfall erleichtert eine Pauschalreise die Nachverfolgung von Kunden und Kontaktaufnahme.

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