Proteste in Weißrussland: EU berät, aber Moskau hält die Zügel

"Hau ab" steht auf dem Plakat der Demonstranten in Minsk. Gemeint ist Weißrusslands Diktator Lukaschenko
Diktator Lukaschenkos Macht schwindet, für die Opposition wird es jetzt besonders gefährlich. Die EU hat wenig Hilfe zu bieten.

Vor dem Einsatz extremer Gewalt schreckt das Regime von Machthaber Alexander Lukaschenko seit einigen Tagen zurück. Doch mit Repressionen und Einschüchterung versucht der weißrussische Diktator weiter seine schwindende Macht zu retten.

"Der engste Zirkel um Lukaschenko scheint noch immer darauf zu setzen, dass sich die Lage wieder beruhigt", schildert Weißrussland-Experte Christopher Forst, Repräsentant der Friedrich-Ebert-Stiftung für Belarus (mit Büro in Kiew).

Doch angesichts der riesigen Mobilisierung im Land, der Streiks und den immer größeren Protesten werde es, sagt Forst im Gespräch mit dem KURIER, "für Lukaschenko immer schwieriger, sich zu halten".

Kommentare