KURIER-Reporter in der Ukraine: Entschlossenheit nach Raketenbeschuss

KURIER-Reporter in der Ukraine: Entschlossenheit nach Raketenbeschuss
In der Frontstadt Mykolaijw treffen russische Raketen immer wieder zivile Wohnhäuser und Institutionen, Trinkwasser und Strom sind knapp, doch die Bürger lassen sich nicht einschüchtern. Der KURIER berichtet vor Ort.

„Plötzlich hat mich ein Knall aus dem Schlaf gerissen, 40 Sekunden später der nächste“, sagt Gena. Er wohnt im siebenten Stock eines Hauses in Mykolaijw, etwa 26 Kilometer von der Front in Cherson entfernt. Die erste Rakete schlug in der Nacht auf Sonntag im Innenhof des Wohnblocks ein, die zweite im Obergeschoß des gegenüberliegenden Hauses. „Dass niemand getötet wurde, ist ein Wunder“, sagt er, während er aus dem zerborstenen Fensterrahmen in den Innenhof blickt.

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