Wer vertritt Österreich beim ESC? Diese Songs stehen zur Auswahl
Am Freitag kann das Publikum in der Live-Show "Vienna Calling" auf ORF1 (20.15 Uhr) die Wahl treffen, wer beim Eurovision Song Contest 2026 für Österreich antritt. Das Voting entscheidet nicht allein, es gibt - ganz wie beim tatsächlichen Bewerb - auch eine Fachjury. Alle Songs der 12 Anwärter sind nun veröffentlicht und man kann sich schon jetzt zumindest ein "Hörbild" machen.
Kandidatin Anna-Sophie schreibt seit ihrem neunten Lebensjahr eigene Songs. Mit über 46.000 monatlichen Spotify-Hörer*innen wurde sie 2024 mit „Insanity“ für den Amadeus Austrian Music Award als „Ö3 Song des Jahres“ nominiert. Sie stand auf der Mainstage des Nova Rock Festivals, war Support Act für Bryan Adams und Sting beim Ski Opening Schladming. Sie hta auch einschlägige Erfahrung: 2023 gehörte sie zur Experten-Jury für Österreich beim ESC. Ihr Beitrag für "Vienna Calling" heißt "Superhuman".
Seit dem vierten Lebensjahr steht Bamlak Werner auf der Bühne. Die Sängerin, die in Äthiopien geboren wurde und bei ihren Adoptiveltern in Kärnten aufgewachsen ist, hat ein Album sowie mehrere Singles und EPs auf Spotify veröffentlicht und schreibt alle ihre Songs selbst. Außerdem spielt sie geige. Ihr Lied trägt den Titel "We are not just one Thing".
Der gebürtige Ungar COSMÓ ist im Burgenland aufgewachsen und lebt in Wien. Er nimmt Gesangsunterricht bei einer Opernsängerin aus Graz, hatte aber auch schon Popsänger Alvaro Soler als Coach: 2022 erreichte COSMÓ mämlich das Finale von The Voice Kids. Seit Sommer 2025 arbeitet er gemeinsam mit seinem Produzenten und Garish-Schlagzeuger Markus Pemer an seinen Songs. Ebenfalls 2022 gründete er die Band „The Thumbs“. Sein Song heißt "Tanzschein".
Auch David Kurt ist schon seit seinem vierten Lebensjahr musikalisch aktiv und beherrscht Violine, Schlagzeug, Gitarre, Klavier sowie klassischen und populären Gesang. Seit 2022 schreibt er seine Songs überwiegend selbst, sein bevorzugter Stil ist Folkrock und Folkpop. Er steuert "Pockets full of Snow" zur Show bei.
Der Name der erst 2025 formierten Band FREVD ist eine Anspielung auf den Arzt und Begründer der Psychoanalyse Sigmund Freud. Der Frontman der Band bezeichnet sich als „Doctor“ und die anderen Bandmitglieder als Patient A-D. "Riddle" ist der erste Song der Band.
Die Kärntner Sängerin und Songwriterin Julia Steen hat schon eine reiche Castingshow-Erfahrung: Sie stand mit 14 bei der deutschen Castingshow The Voice Kids auf der Bühne. Später war sie unter den Top 10 bei Starmania 2021. Ihr Song heißt wie sie: "Julia“.
Die 31-jährige Kayla Krystin hat schon mehrere Singles veröffentlicht, darunter “Still Runnin’“, “Mr. Butterworth“ und “Queen of Hearts“, und konnte mit englischsprachigen Songs in der Vergangenheit auch Erfolge im Ausland verbuchen, etwa Airplay-Charts in Australien und den USA. Ihr Song „I brenn“ kann ihre Tiroler Wurzeln nicht verleugnen.
Auch aus Tirol kommt Lena Schaur, ihrem Song hört man das aber nicht an. Seit ihrem siebten Lebensjahr spielt sie klassische Gitarre, Gesang und weitere Instrumente brachte sie sich größtenteils selbst bei. Im Sommer 2025
trat sie vor 50.000 Menschen in Madrid auf und war Support-Act bei einer Tour des österreichischen Musikers JOSH. Ihr Beitrag heißt "Painted Reality".
Nikotin ist ein Musiker aus Wien, dessen Musik häufig mit dem Erbe von Falco in Verbindung gebracht wird. Er spielt Gitarre, Klavier, Bass, Drums und schreibt seine Songs weitestgehend selbst. Ende 2025 trat er zweimal als Support-Act bei Seiler und Speer auf. Sein Song „Unsterblich“ steht auch am Freitag zur Wahl.
Auch Philip Piller hat schon so manche Castingshow hinter sich. Er begann seine musikalische Karriere 2017
als er bei der Castingshow „The Voice of Germany“ auftrat. Nach seinem ersten TV-Auftritt folgten weitere Stationen in „Starmania“ (2021) sowie „Die große Chance“ (2024), bei der er es ins Finale schaffte. Sein Song trägt den Titel "Das Leben ist Kunst".
Reverend Stomp ist eine Band aus Wien, die seit Anfang der 2020er-Jahre Elemente aus Swamp-Blues, Surf und Garage-Rock kombiniert. Sie geht mit dem Song „Mescalero Ranger“ ins Rennen.
Geboren in Tirana und im Herzen Wiens aufgewachsen, erhielt Sidrit Vokshi eine klassische musikalische Ausbildung am BORG für Musik und Kunst sowie am Vienna Konservatorium. Er sammelte langjährige Bühnenerfahrung, seit 2018 zunächst unter dem Künstlernamen „Hinterkopf“, bevor er 2026 begann, unter seinem bürgerlichen Namen aufzutreten. Er will mit "Wenn ich rauche" für den Song Contest punkten.
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