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70. Song Contest: 2. Halbfinale konnte die Quoten steigern

Im Schnitt waren 680.000 Zuschauer beim stärksten Showblock dabei. 439.000 Personen schalteten noch zu später Stunde bei der Entscheidung über den Aufstieg ins Finale ein.
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Das zweite Halbfinale des 70. Eurovision Song Contests haben am Donnerstagabend merklich mehr Personen auf ORF 1 verfolgt als noch das erste Semifinale am Dienstag. 

Im Schnitt 680.000 Zuschauerinnen und Zuschauer waren beim zahlenmäßig stärksten Showblock ab 21.35 Uhr mit dabei und damit in etwa 60.000 Personen mehr als am Dienstagabend. Auch für die Entscheidung, wer ins Finale aufsteigt, blieben mit 439.000 Zusehern mehr zu später Stunde sitzen (1. Semifinale: 391.000).

Der Marktanteil betrug bei der Entscheidung 32 Prozent, zu Beginn der Show um 21 Uhr 21 Prozent. Das Megaevent in der Wiener Stadthalle stieß damit auf größeres Interesse als vor einem Jahr die Übertragung des 2. ESC-Halbfinales aus Basel, im Zuge dessen sich JJ ins Finale sang (bis zu 661.000 Zuschauer). 

Für das große Finale am Samstagabend besteht freilich noch Luft nach oben. Beim Finale 2025, in dem JJ den Sieg und damit den Bewerb nach Wien holte, waren bis zu 1,3 Mio. Personen (weitester Seherkreis) und durchschnittlich 896.000 Zuseherinnen und Zuseher im ORF mit dabei, als der Countertenor auf die Bühne trat und im Schnitt 787.000 Personen bei der Entscheidung zu später Stunde.

Alle Kandidaten des 2. Halbfinales des ESC 2026:

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01 Bulgarien

Künstler: Dara
Land: Bulgarien
Song: "Bangaranga"
Superpower: wird live dank Pop-Rap-Dance-Mix für gehörige Bangaranga-Stimmung sorgen.
Hat es ins Finale geschafft.

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02 Aserbaidschan

Künstler: Jiva
Land: Aserbaidschan
Song: "Just Go"
Superpower: kann in die Zukunft blicken – der Song weiß von vornherein, dass es fürs große Finale nicht reichen wird. Just Go einfach, bevor es wirklich ernst wird.
Hat es nicht ins Finale geschafft.

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03 Rumänien

Künstler: Alexandra Căpitănescu
Land: Rumänien
Song: "Choke me"
Superpower: sexuell konnotierte Liebeslieder mit Rock-Beats lassen die Hormone brodeln. Und klassische Superpower-Blitze gibt es obendrein auch.
Hat es ins Finale geschafft.

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04 Luxemburg

Künstler: Eva Marija
Land: Luxemburg
Song: "Mother Nature"
Superpower: psychedelische Bilder, Geigenspiel und barfuß.
Hat es nicht ins Finale geschafft.

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05 Tschechien

Künstler: Daniel Žižka
Land: Tschechien
Song: "Crossroads"
Superpower: theatralische Dramatik und tiefgründige Lyrics lassen kathartische Tränen kullern. Auch er ist barfuß. Kann vielleicht auch nicht schaden.
Hat es ins Finale geschafft.

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06 Armenien

Künstler: Simón
Land: Armenien 
Song: "Paloma Rumba"
Superpower: die vielleicht größte Tanzhymne des diesjährigen ESC. Rock this! 
Hat es nicht ins Finale geschafft.

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07 Schweiz

Künstler: Veronica Fusaro
Land: Schweiz
Song: "Alice"
Superpower: Switzerland wird heuer zum Wonderland und jagt dem Rock-Kaninchen nach. Gilt unter Fans als der am meisten unterschätzte ESC-Song 2026.
Hat es nicht ins Finale geschafft.

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08 Zypern

Künstler: Antigoni
Land: Zypern
Song: "JALLA"
Superpower: vereint Shakira-Optik mit Lokalkolorit und ESC-Habitus.
Hat es ins Finale geschafft.

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09 Lettland

Künstler: Atvara
Land: Lettland
Song: "Ēnā"
Superpower: erweckt Schattenbilder zum Leben und lässt Glasscherben fliegen.
Hat es nicht ins Finale geschafft.

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10 Dänemark

Künstler: Søren Torpegaard Lund
Land: Dänemark
Song: "Før Vi Går Hjem"
Superpower: Glasbox, Glitzeroutfit, nackter Oberkörper, Smokey Eyes, androgyner Flair – dramatische Queerness at it's (ESC-)Best.
Hat es ins Finale geschafft.

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11 Australien

Künstler: Delta Goodrem
Land: Australien
Song: "Eclipse"
Superpower: ein Klavier als Sidekick, das mit einem Seite an Seite um große Gefühle kämpft.
Hat es ins Finale geschafft.

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12 Ukraine

Künstler: Leléka 
Land: Ukraine
Song: "Ridnym"
Superpower: Friedenshymne im ukrainischen Disney-Stil.
Hat es ins Finale geschafft.

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13 Albanien

Künstler: Alis
Land: Albanien
Song: "Nân"
Superpower: mit der Kirche ums ESC-Dorf und direkt rein in die Stadthalle.
Hat es ins Finale geschafft.

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14 Malta

Künstler: Aidan
Land: Malta
Song: "Bella"
Superpower: hat die Haare und den Schnauzer bella.
Hat es ins Finale geschafft.

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15 Norwegen

Künstler: Jonas Lovv
Land: Norwegen
Song: "YA YA YA"
Superpower: sexy queere Ästhetik mit einem Refrain, den wirklich jeder mitgrölen kann.
Hat es ins Finale geschafft.

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