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Das Wetter zum ESC-Finale in Wien? Regen, Wind und Trauerspiel

Fans strömten unbeirrt zum Rathausplatz. Am Samstag müssen Sie aber noch einmal tapfer sein: Es bleibt regnerisch.
Das Wetter zum ESC-Finale in Wien? Regen, Wind und Trauerspiel

Der Song Contest hätte abseits der Wiener Stadthalle, von wo aus die Show in alle Herren Länder übertragen wird, ja vor allem auch ein Freiluftspektakel werden sollen. 

Am Rathausplatz wurde eigens eine riesige Fanzone eingerichtet, die zum Public Viewing einladen hätte sollen - blauer Teppich inklusive. Selbiger kam dort bis dato aber erst einmal so richtig zur Geltung, als sich am vergangenen Sonntag bei strahlendem Sonnenschein alle Teilnehmer präsentierten. Seitdem ist dort vor allem eines angesagt: Regenwetter. 

SOng Contest am Rathausplatz.

Mit der richtigen Montur kamen Fans auch zum zweiten Halbfinale am Donnerstag an den Rathausplatz. 

Und so geht's auch ins für viele verlängerte Wochenende. Die Kurzfassung: Etwas wärmer wird's erst am Dienstag wieder - und das in ganz Österreich. 

Im Detail: Am Freitag regnet es immer wieder leicht. Im Tagesverlauf werden aber die trockenen Phasen häufiger und länger. Die Sonne zeigt sich höchstens kurz zwischen den dichten Wolken, eher noch im Westen des Landes. Die Temperatur steigt auf maximal 17 Grad. Am Abend und in der Nacht regnet es länger anhaltend.

Kein Open-Air-Wetter gibt's auch am Samstag. Die Temperaturen erreichen nur 13 Grad, lebhafter bis kräftiger Nordwestwind kommt in Wien auf, Böen von 30 bis 50 km/h. Dazu kommt Regen.

Erst am Sonntag klingt der Regen etwas ab und die Wolken können zeitweise die Sonne durchlassen. Dennoch vor allem in Wien immer wieder kräftiger Wind aus Nordwest mit Böen um 50 km/h. Die Höchsttemperatur soll um die 15 Grad liegen. 

Mix aus Sonne, Regen und Wind in der neuen Woche

Die neue Woche startet meist sonnig. Nur im Nordosten gibt es Montagfrüh bereits einige dichtere Wolken und durchaus auch Regen. Im Tagesverlauf tauchen nach Angaben der Geosphere schließlich vom Berg- und Hügelland immer öfter Quellwolken auf. Damit steigt vor allem im Westen sowie südlich des Alpenhauptkamms die Schauerneigung an. 

Ab den mittleren Nachmittagsstunden werden in der Osthälfte die Wolken allmählich weniger und die Sonne zeigt sich öfters. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Nordosten mitunter auch lebhaft aus West bis Nord. Nach ein bis zehn Grad in der Früh gibt es eine Erwärmung tagsüber auf 15 bis 21 Grad. Die höchsten Temperaturen werden erneut im Süden und Südosten gemessen.

Der Dienstag präsentiert sich dann erneut wechselhaft. Auf sonnige Phasen folgen wiederholt ein paar dichtere Wolken, die ab Mittag außerdem lokale Regenschauer bringen. Im Laufe des Nachmittags werden schließlich von Westen die Wolken dichter und bis zum Abend setzt in Tirol und Vorarlberg verbreitet Regen ein. Der Wind aus West bis Nordwest weht von Oberösterreich ostwärts sowie am Alpenostrand mäßig bis lebhaft. Vier bis zwölf Grad hat es in der Früh, tagsüber 15 bis 22 Grad.

Die Songs im zweiten Halbfinale

esc

01 Bulgarien

Künstler: Dara
Land: Bulgarien
Song: "Bangaranga"
Superpower: wird live dank Pop-Rap-Dance-Mix für gehörige Bangaranga-Stimmung sorgen.
Hat es ins Finale geschafft.

esc

02 Aserbaidschan

Künstler: Jiva
Land: Aserbaidschan
Song: "Just Go"
Superpower: kann in die Zukunft blicken – der Song weiß von vornherein, dass es fürs große Finale nicht reichen wird. Just Go einfach, bevor es wirklich ernst wird.
Hat es nicht ins Finale geschafft.

esc

03 Rumänien

Künstler: Alexandra Căpitănescu
Land: Rumänien
Song: "Choke me"
Superpower: sexuell konnotierte Liebeslieder mit Rock-Beats lassen die Hormone brodeln. Und klassische Superpower-Blitze gibt es obendrein auch.
Hat es ins Finale geschafft.

esc

04 Luxemburg

Künstler: Eva Marija
Land: Luxemburg
Song: "Mother Nature"
Superpower: psychedelische Bilder, Geigenspiel und barfuß.
Hat es nicht ins Finale geschafft.

esc

05 Tschechien

Künstler: Daniel Žižka
Land: Tschechien
Song: "Crossroads"
Superpower: theatralische Dramatik und tiefgründige Lyrics lassen kathartische Tränen kullern. Auch er ist barfuß. Kann vielleicht auch nicht schaden.
Hat es ins Finale geschafft.

esc

06 Armenien

Künstler: Simón
Land: Armenien 
Song: "Paloma Rumba"
Superpower: die vielleicht größte Tanzhymne des diesjährigen ESC. Rock this! 
Hat es nicht ins Finale geschafft.

esc

07 Schweiz

Künstler: Veronica Fusaro
Land: Schweiz
Song: "Alice"
Superpower: Switzerland wird heuer zum Wonderland und jagt dem Rock-Kaninchen nach. Gilt unter Fans als der am meisten unterschätzte ESC-Song 2026.
Hat es nicht ins Finale geschafft.

esc

08 Zypern

Künstler: Antigoni
Land: Zypern
Song: "JALLA"
Superpower: vereint Shakira-Optik mit Lokalkolorit und ESC-Habitus.
Hat es ins Finale geschafft.

esc

09 Lettland

Künstler: Atvara
Land: Lettland
Song: "Ēnā"
Superpower: erweckt Schattenbilder zum Leben und lässt Glasscherben fliegen.
Hat es nicht ins Finale geschafft.

esc

10 Dänemark

Künstler: Søren Torpegaard Lund
Land: Dänemark
Song: "Før Vi Går Hjem"
Superpower: Glasbox, Glitzeroutfit, nackter Oberkörper, Smokey Eyes, androgyner Flair – dramatische Queerness at it's (ESC-)Best.
Hat es ins Finale geschafft.

esc

11 Australien

Künstler: Delta Goodrem
Land: Australien
Song: "Eclipse"
Superpower: ein Klavier als Sidekick, das mit einem Seite an Seite um große Gefühle kämpft.
Hat es ins Finale geschafft.

esc

12 Ukraine

Künstler: Leléka 
Land: Ukraine
Song: "Ridnym"
Superpower: Friedenshymne im ukrainischen Disney-Stil.
Hat es ins Finale geschafft.

esc

13 Albanien

Künstler: Alis
Land: Albanien
Song: "Nân"
Superpower: mit der Kirche ums ESC-Dorf und direkt rein in die Stadthalle.
Hat es ins Finale geschafft.

esc

14 Malta

Künstler: Aidan
Land: Malta
Song: "Bella"
Superpower: hat die Haare und den Schnauzer bella.
Hat es ins Finale geschafft.

esc

15 Norwegen

Künstler: Jonas Lovv
Land: Norwegen
Song: "YA YA YA"
Superpower: sexy queere Ästhetik mit einem Refrain, den wirklich jeder mitgrölen kann.
Hat es ins Finale geschafft.

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