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Spiegelvision
03/21/2021

"Starmania 21", Folge 4: „Mama, du musst es schaffen!“

Originelle und gute Kandidaten in Folge 4 von "Starmania 21"

Es passt. Die vierte Sendung war friktionsfrei. Originelle Kandidaten, manche sogar überraschend gut und richtige Entscheidungen der Jury. Das war nicht immer so. Der Ärger über vergangene Sendungen ist verflogen. Aus 1.700 Kandidaten wurde eine Auswahl von 32 Kandidaten getroffen, die für Spannung in den Halbfinalsendungen sorgen könnten.

Alleinstellungsmerkmal von „Starmania 21“ ist die Familienzusammenführung vor den Bildschirm. Keine andere ORF-Show kann das. Der intelligente 10-jährige Bub einer Kandidatin gab seiner Mutter die Aufmunterung „Mama, du schaffst es. Du musst es schaffen, dann bin ich der Star in der Schule“. Zu den interessanten Kandidaten der 4. Sendung: Johannes Pietsch, der 19-jährige Wiener, begeisterte mit seinem Stimmumfang bei „Chandelier“ von Sia.

Der jüngste Kandidat war David Mannhart. Der 15-jährige Schüler aus Trumau sang souverän „You Raise Me Up“ von Westlife. Bühnenerfahrung konnte er bereits bei „Mary Poppins“ im Ronacher sammeln. Anna Heimrath (24) aus Graz war besonders mutig, sie sang „Wia a Kind“ der Jurorin Ina Regen. Und sie sang es besser, einfühlsamer als Ina Regen. Immerhin war sie Dritte bei „The Voice of Germany“ 2017. Schade, dass nur 90 Sekunden Zeit blieb, sie zu hören.

Aus den vergangenen Sendungen dieser Staffel ist mir besonders Vanessa Dulhofer aufgefallen. Die 16-jährige Schülerin aus Traiskirchen hat so eindringlich „Wie schön du bist“ von Sarah Connor gesungen, dass ihr alle Herzen zuflogen.

Stimmlich selbstsicher ist der Oberösterreicher Felix Larcher. Mit Bilderbuchs „Maschin“ bleibt er in guter Erinnerung. Als Bandmitglied weiß er, was gefragt ist. Für gute Laune sorge der Wahl-Wiener aus Bayern Damion Lee (34) mit Jan Delay „Sie kann nicht tanzen“. Damion Lee konnte tanzen und singen, doch eigentlich ist er ein Rapper. Der Grazer Student Fred Owuso (24) konnte mit „Ich lass für Dich das Licht an“ von Revolverheld überzeugen.

Natürlich ist in diesem Stadium noch kein „Pop-Star“ auszumachen. Rein fachlich betrachtet singen die Kandidaten, mit Unterstützung der Gesangscoaches Monika Ballwein und Drew Sarich, Coverversionen bekannter Songs. Damit sind sie Interpreten, aber lange noch keine eigenständigen Künstler. In den nächsten Sendungen können sie weiter „nach den Sternen greifen“.

Markus Spiegel ist Musikproduzent und war Juror in der Original-"Starmania"-Show.

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