Genuss
29.07.2016

Für heiße Tage: Melonen-Feta-Minze-Salat von Jamie Oliver

Wir haben die besten Rezept-Tipps, die an Hitze-Tagen satt und glücklich machen.

Je heißer, desto weniger hat man Lust auf Kochen. Abgesehen davon, dass dem Körper jetzt naturgemäß nicht nach Gebackenem zumute ist. Viele greifen daher zur großen Salatschüssel. Doch nach dem dritten Tag in Folge hält sich der Gusto auf Blattsalat mit Kräuter-Vinaigrette auch in Grenzen. Was also tun? Nichts essen ist schließlich auch keine Lösung. Wir haben Rezepte gesucht, für die die Küche kalt bleiben kann - und dennoch auch im Hochsommer für genussvolle Abwechslung am Tisch sorgen.

Melonen-Feta-Minze-Salat

Diesen Salat gibt es in unzähligen Variationen. Auch wenn es für manche ungewöhnlich klingt: Die erfrischende Süße der Wassermelone harmoniert an heißen Tagen herrlich mit der salzigen Cremigkeit des Feta. Minze sorgt für sommerliche Würze. Sogar Jamie Oliver schwört darauf, seit er das Rezept bei Indianern in Arizona kennengelernt hat ( Jamies Amerika, Verlag Dorling Kindersley).

Für vier Portionen brauchen Sie: 1 kleine oder halbe Wassermelone, 1 Handvoll Kürbiskerne, 150 Schafskäse oder Ziegenkäse, 1 Handvoll Frühlingszwiebel (in feine Ringe geschnitten), 1 kleiner Bund frische Minze, Saft von 1-2 Limetten, Olivenöl, Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer.

Kürbiskerne in einer kleinen Pfanne mit ein paar Tropfen Olivenöl und einer Prise Meersalz anrösten. Auf einen Teller schütten und beiseite stellen. Melonen-Fruchtfleisch und Schafskäse würfeln. Die Melone in einer Schüssel mit Limettensaft anfeuchten, salzen und pfeffern und mit etwas Olivenöl überträufeln. Auf Tellern die Melonenwürfel mit Schafskäse und Minzeblättchen anrichten und mit Frühlingszwiebeln garnieren. Kürbiskerne darüberstreuen. Dazu passt frisches Weißbrot.

Für Variationen ersetzen sie den Limettensaft durch Zitrone oder überhaupt durch einige Tropfen Balsamico-Essig.

Marinierte Zucchini und Champignons

Ernährungswissenschaftlerin Claudia Nichterl empfiehlt, jetzt die Kriterien der Fünf-Elemente-Küche zu nutzen. "Nach dieser Philosophie hat jedes Element bestimmte thermische Eigenschaften, die den Körper zu bestimmten Jahreszeiten unterstützen." Dafür passen Zucchini und Champignons perfekt.

Für zwei bis vier Personen brauchen Sie 2 Zucchini, 1/2 Bund Minze, 200 g Champignons, 2 Knoblauchzehen, Olivenöl, Balsamico-Essig, Weißwein-Essig, Salz und Pfeffer aus der Mühle.

Zucchini waschen, halbieren und in ein Zentimeter breite Streifen schneiden und dann zu ca. fünf Zentimeter langen Stiften. In einer Pfanne mit Olivenöl bei starker Hitze einige Minuten anbraten, dann abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Champignons waschen und in Scheiben schneiden, in einer Pfanne mit Olivenöl rasch von beiden Seiten anbraten. Dann bei mittlerer Hitze dünsten, bis sie weich sind und abkühlen lassen. Zucchini mit Minze, Weißwein-Essig, Salz und Pfeffer abschmecken. Knoblauch feinst hacken, in einer weiteren Schüssel mit den Champignons vermischen und mit Balsamico-Essig, Salz und Pfeffer marinieren.

Würzige Mango-Suppe

Sie wollen trotz Hitze Suppe löffeln, aber es soll supereinfach sein? Marita Karlson hat in der kalifornischen Küche Mangos als Trend-Süppchen entdeckt (Rezept auch "Sunshine Kitchen", Christian Verlag). Da isst das Auge am satten Gelb gleich mit und sorgt für Fröhlichkeit. Ein gesundes Topping peppt die Suppe zusätzlich auf.

Für vier Portionen brauchen Sie 6 kleine, reife Mangos, 2 große Frühlingszwiebeln gehackt (ohne Grün), 1/2 - 1 Chilischote fein gehackt, Saft von 3 Limetten, 3 - 4 Teelöffel geriebenen Ingwer. Für das Topping: Minzeblätter, Koriander, Kokoschips, geschälte Hanfsamen.

Die Mangos schälen und grob würfeln. Alle Zutaten im Mixer mit 600 ml Wasser pürieren, bis die Suppe glatt und cremig ist. Bei kleinen Mixern portionsweise pürieren. Die Suppe kalt stellen. Vor dem Servieren in Schalen oder Gläsern (bringen die Farbe gut zur Geltung) anrichten und mit Kräutern, Kokoschips und Hanfsamen bestreuen.

Salat-Wraps

Noch eine gute Idee für die Sommerküche kommt aus Marita Karlsons kalifornischem Rezept-Schatz. Anstatt die ewig gleichen Blattsalate in einer Schüssel zu marinieren, lassen sich daraus auch tolle Wraps herstellen. Gleichzeitig sind die Salat-Wraps eine Reslt-Verwertung der anderen Art: So werden Gemüsereste im Kühlschrank nicht mehr alt.

Je nachdem, was der Kühlschrank hergibt und er Zahl an Essern brauchen Sie einige große Salatblätter und Gemüse Tomaten, Gurken, Paprika, Brokkoli, Karfiol, Mais usw. sowie Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Minze, Kresse, Koriander usw. Auch Obststückchen passen gut.

Das Gemüse würfeln, in hochwertigem Fett (z. B. kaltgepresstes Kokosöl oder Olivenöl) anbraten und mit etwas Soyasauce beträueln. Ganz zum Schluss die gehackten Kräuter untermischen. Etwas abkühlen lassen und in große Salatblätter rollen. Mit Weißbrot und eventuell mit einem Salatdressing nach Wahl (z. B. Joghurtdressing oder Honig-Senf-Dressing) servieren.