Hauben-Gastronom eröffnet Pizzeria am Naschmarkt

La Marée, neues Restaurant, d'Atri
Foto: La Marée

Gastronom Roberto d'Atri eröffnet Mitte September die Trattoria Pulcinella im jetzigen La Marée am Naschmarkt.

Luster aus Murano, rustikale Felswände und rot-weiß-karierte Tischdecken – in wenigen Wochen eröffnet eine Trattoria mit im Roma-Style am Naschmarkt. La Marée-Eigentümer Yanis Kaikov wagt einen kulinarischen Neuanfang, setzt auf ein komplett neues Konzept und holt die erfolgreiche Familie d'Atri an Bord. "Am Naschmarkt fehlt eine coole, lockere Pizzeria, die authentische Küche anbietet: Wir wollen knusprige Pizzen und selbst gemachte Pasta anbieten. Angesichts des üppigen Angebots braucht es kein Fisch-Lokal am Naschmarkt", erzählt Roberto d'Atri im Interview mit dem KURIER.

excellent fragrant pizza baked in a wood fireplace… Foto: CedarchisCociredeF - Fotolia/Federico Cocirede/Fotolia Kaikov bleibt im operativen Hintergrund – d'Atri macht das, was er gut kann und bereits mit den beiden Hauben-Lokalen Osteria d'Atri in der Schauflergasse und dem Il Melograno in der Blumenstockgasse sowie der Meter-Pizzeria Toto's beweist: "Ich bin für das kulinarische Konzept zuständig. Das La Marée ist der schönste Platz am ganzen Naschmarkt. Wir wollen auf Sitzplätze verzichten und dafür eine Gartenoase mit vielen Pflanzen rund um die Sitzplätze schaffen." Fast alle Mitarbeiter kommen aus der gastronomischen Großfamilie. Für die Zubereitung der Pizzen setzt d'Atri auf einen Steinofen: "Wir wollen eine dünne, leichte Pizza anbieten, die es sonst nur in Rom gibt. Mit einem guten Steinofen lässt sich das leicht erreichen."

Am Naschmarkt selbst gibt es mit der CapaTosta nur ein kleines Take-away-Lokal, das Pizza nach neapolitanischer Machart zum Mitnehmen und Bestellen anbietet. Bisher musste Italophile weiter Richtung Riva in Wien-Wieden oder Richtung Il Mare in der Zieglergasse gehen: "Die Lage direkt am Naschmarkt ist ausschlaggebend, hier handelt es sich wie um eine Restaurant-Meile, an der niemand vorbei kommt. In den Seitengassen schaut es ganz anders aus, das ist auch der Grund, warum das Piccini von der Lage an der Wienzeile nicht profitieren konnte", gibt sich der erfolgsverwöhnte Gastronom überzeugt.

(Kurier) Erstellt am
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