Zwei 38-Jährige in Wien-Mariahilf mit Messer verletzt: Mann schwebt in Lebensgefahr

Die Tat ereignete sich in Mariahilf (Archivbild)
Die Männer gerieten laut Polizei bei einer Bushaltestelle in der Kaunitzgasse mit einem Paar in Streit.

Bei einem Streit in Wien-Mariahilf sind am Montagabend zwei 38-Jährige durch Messerstiche schwer verletzt worden, einer davon lebensgefährlich. Die Männer gerieten laut Polizei bei einer Bushaltestelle in der Kaunitzgasse mit einem Paar in Streit. Der 33-jährige Kontrahent stach einem der beiden zwischen die Rippen, dem anderen in die Schulter. Der Täter und seine Begleiterin wurden festgenommen.

Paar bei Sofortfahndung festgenommen

Mehrere Zeugen hatten um 22.00 Uhr ein Handgemenge ums Eck vom Apollo-Kino beobachtet und gesehen, wie einer der Beteiligten mit einem Gegenstand zustach. Zwei Männer gingen zu Boden und der Täter sowie eine Frau flüchteten, erläuterte Polizeisprecher Patrick Maierhofer. Aufgrund der Personenbeschreibung wurde das Paar bei einer Sofortfahndung auf der Linken Wienzeile erkannt und festgenommen. Ermittelt wird wegen Mordversuchs.

Mann in Lebensgefahr

Das Messer hatte der 33-Jährige nicht mehr bei sich, am Tatort wurde laut Maierhofer allerdings die Messerscheide sichergestellt. Der Beschuldigte und seine 30 Jahre alte Begleiterin sollten am Dienstag einvernommen werden. Sie befinden sich in Haft. Der lebensgefährlich verletzte Mann wurde operiert und konnte noch nicht befragt werden.

Zwei Österreicher festgenommen

Die Ermittler gingen zunächst von einer Zufallsbekanntschaft aus, bei der es zu einem Streit gekommen war. Der genaue Grund für die Auseinandersetzung war unklar. Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei Österreicher, bei den Verletzten um einen Kroaten und einen Serben. Zumindest der an der Schulter verletzte 38-Jährige war offensichtlich alkoholisiert.

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