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Chronik Wien
01/28/2021

Verdacht auf britische Mutation in weiterem Wiener Seniorenheim

Im „Haus an der Türkenschanze“ gibt es derzeit 100 aktive Corona-Fälle. Die Sequenzierung steht noch aus.

von Stefanie Rachbauer

Nach zwei Seniorenheimen der Caritas dürfte die britischen Corona-Mutation B.1.1.7 nun auch ein städtisches Seniorenwohnhaus erreicht haben: das „Haus An der Türkenschanze“ im 18. Bezirk in Wien. Dort gibt es 100 aktive Fälle, bestätigt eine Sprecherin des städtischen Krisenstabs dem KURIER.

Erste Corona-Infektionen seien in dem Heim Mitte Jänner im Rahmen von Routinetests aufgefallen. Zwei Faktoren legen laut der Sprecherin nahe, dass es sich die Erkrankten mit der britischen Variante des Virus angesteckt haben. Erstens hätten besonders sensible PCR-Tests, mit denen die Mutation aufgespürt werden kann, angeschlagen.

Und zweitens spreche auch rasche Verbreitung im Heim dafür. Einen definitiven Nachweis kann aber erst eine Sequenzierung der Proben bringen. Diese sei bereits im Laufen, heißt es aus dem Krisenstab. Mit einem Ergebnis wird in den nächsten Tagen gerechnet.

"Rasch reagiert"

Wie das Virus in das Heim gelangt ist, ist unklar. Die 360 Bewohner sind laut Krisenstab jedenfalls „relativ mobil“. Sowohl die Heimleitung als auch die Behörde hätten „rasch reagiert“: Ein Besuchsverbot wurde verhängt, die Gemeinschaftsräume wurden gesperrt und es wird regelmäßig getestet.

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