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Chronik Wien
06/22/2020

"Coole Straßen" eröffnen: Wo Autos in Wien nun ausgesperrt sind

18 Straßen und Plätze wurden mit Wasserspielen, Rollrasen und Bänken ausgestattet. Sie bleiben bis Herbst.

von Stefanie Rachbauer

Die "coolen Straßen" von Vizebürgermeisterin Birgit Hebein (Grüne) gehen ab heute, Montag, in die Wiederholung: Wie schon im Vorjahr wurden mehrere Straßen und Plätze in Wien mit Bänken, Rollrasen und Sprühnebelduschen ausgestattet. Heuer gibt es 18 Standorte in 16 Bezirken

Ein Teil der betroffenen Straßen - zum Beispiel der Christian-Broda-Platz - war für Autos schon bisher nicht befahrbar. Im anderen Teil gelten ab sofort Fahr-, Park- und Halteverbote. 

1., Börsegasse 7-9 (Nebenfahrbahn)

2., Alliiertenstraße (rund um Nr. 192)

2. Karmeliterplatz

4., Waltergasse (Schaumburgergasse bis Graf-Starhemberg-Gasse)

5., Pannaschgasse

6., Christian-Broda-Platz

7., Kandlgasse (Nr. 43 bis Gürtel, einschließlich Schulvorplatz)

8.,Schlesinger Platz

9., Servitengasse (Grünentorgasse bis Porzellangasse)

9., Spittelauer Platz

10., Hardtmuthgasse (Alxingergasse bis Herzgasse)

12., Wolfganggasse (Arndtstraße bis Steinbauergasse)

14., Meiselstraße (Bekmanngasse bis Hustergasse)

15., Markgraf-Rüdiger-Straße (Alberichgasse bis Langmaisgasse)

16., Hasnerstraße (Haymerlegasse bis Habichergasse)

17., Dornerplatz

18., Staudgasse (Vinzenzgasse bis Klostergasse)

23., Putzendoplergasse (rund um Nr. 2-4)

Hintergrund der Aktion: Sie soll ein Beitrag im Kampf gegen die zunehmenden Hitzewellen in der Stadt sein. Die "coolen Straßen" liegen in Stadtteilen, die sich im Sommer besonders stark aufheizen. Anrainer - insbesondere ältere Menschen und Kinder - sollen dort die Möglichkeit haben, sich in der Nähe ihrer Wohnung abzukühlen. 

Bereits im Vorjahr gab es drei erste derartige Erfrischungszonen in Landstraße, Favoriten und Ottakring - damals als recht spontane Aktion gegen die Hitze. Nach positivem Feedback stellte Hebein im Herbst einen Ausbau in Aussicht.

Klimatische Tests hätten gezeigt, dass die Umgebungstemperatur in den „coolen“ Arealen um bis zu fünf Grad gesenkt werden konnte, so die Vizebürgermeisterin.

Alles "cool"

Die Idee wurde in der Folge ausgebaut: Der Esterházypark beim Haus des Meeres wird aktuell in einen "coolen" Park umgebaut. Kern ist ein 30 Quadratmeter großer "Coolspot".

Er besteht aus drei drei Stahlringen mit Nebeldüsen. Im Zusammenspielt mit Beschattung von oben und Bepflanzung an den Seiten soll die Umgebungstemperatur dort um bis zu sechs Grad sinken.  

In Rudolfsheim-Fünfhaus wiederum wird der Schwendermarkt zu einem "coolen Platz". 16 Sprühdüsen und ein zusätzlicher Baum sind hier geplant.  

Fixe "coole Straßen" in Bau

Bei den "coolen Straßen" gibt es heuer übrigens eine Neuerung: Zusätzlich zu den 18 temporären Abkühlungszonen werden vier fixe entstehen - und zwar in der Phorusgasse (Wieden), der Goldschlagstraße (Penzing), der Pelzgasse (Rudolfsheim-Fünfhaus) und in der Franklinpromenade (Floridsdorf). Sie sind derzeit aber noch in Bau und werden heute noch nicht eröffnet. 

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