Neu: Hinweisschild Parkverbot am Nußberg bei der Hansi-Niese-Gasse

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Chronik Wien
04/12/2021

Bezirk geht jetzt gegen das Park-Chaos am Nussberg vor

Naherholungsgebiete in Wien sind beliebt - das hat auch Nachteile. Hinweisschilder sollen die Lage nun entspannen.

von Nina Oezelt

Endlich wieder Sonne. Das dachten sich am Wochenende wohl zahlreiche AusflĂŒgler, die aus der ganzen Stadt  auf den Nussberg kamen. Die Folge: Die Kahlenberger Straße, die auf den Berg hinauffĂŒhrt,  war zugeparkt. Wieder einmal. Und das ist eigentlich verboten.

Deshalb reagiert jetzt der Bezirk: „Wir haben am Ende der Kurzparkzone auf der Kahlenberger Straße zwei neue auffĂ€llige Schilder aufgestellt, die auf das Parkverbot hinweisen“, sagt  Bezirksvorsteher Daniel Resch (ÖVP) im GesprĂ€ch mit dem KURIER. Wenn die zahlreichen Besucher alles zuparken, sei das gefĂ€hrlich, so Resch.  Etwa, weil Einsatzfahrzeuge dann nicht mehr durchkommen.

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HĂŒter soll aufpassen

Die vielen Besucher trĂŒben die Idylle am Nussberg nicht nur wegen des Parkens, sondern auch aus einem anderen Grund: Sie lassen in den WeingĂ€rten MĂŒllberge zurĂŒck.  Auch das will Resch in den Griff bekommen: „Wir wollen zusĂ€tzliche MistkĂŒbel aufstellen und einen WeingartenhĂŒter ernennen“, sagt Resch. Anrainer und Winzer seien verĂ€rgert: Immerhin seien sie es, die den MĂŒll letztlich entsorgen. Als ersten Schritt hat der Bezirk nun  mehrere kleine MistkĂŒbel aufgestellt. Man sei in GesprĂ€chen mit der MA 48, um eine permanente Lösung zu finden.

Dass die AusflĂŒgler diese MistkĂŒbel dann auch tatsĂ€chlich benutzen, darauf soll kĂŒnftig ein sogenannter WeingartenhĂŒter achten. Wann konkret dieser HĂŒter seinen Dienst antreten könnte, ist aber noch offen. Außerdem hat Resch mit den Buschenschank-Betreibern vereinbart, dass diese genĂŒgend WC-Anlagen fĂŒr die Besucher am Berg aufstellen.

Das Parkplatz-Problem will Resch weiterhin beobachten. Am Sonntag ging er höchstpersönlich auf den Nussberg, um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen. Sein Tipp:  Der Heurigen-Express, der  bei der U4-Station Heiligenstadt abfĂ€hrt, sei eine gute Alternative, um ohne Auto auf den Berg zu kommen.

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