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Chronik | Wien
06/30/2019

18 Tipps: So wird der Sommer in Wien, wie er sein soll

Teil 2: Der KURIER weiß, was Sie in den nächsten Monaten in und rund um Wien unbedingt getan haben sollten.

Da hat der Sommer vor nicht einmal zwei Wochen offiziell begonnen – und dann gleich mit Tropennächten, Saharastaub und Hitze-Rekorden.

Laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik war es der „wärmste, sonnigste und trockenste“ Juni der Messgeschichte. Und so wie es aussieht, geht es ähnlich hitzig weiter.

Wie schon vor zwei Wochen im ersten Teil des Leitfadens für den perfekten Sommer gibt der KURIER auch in dieser Ausgabe wieder die besten Tipps, um die heißen Monate unbeschadet – und halbwegs erfrischt – zu überstehen. (Eine Übersicht finden Sie am Ende des Artikels.)

Das funktioniert, wenn man sich für kleinere Auszeiten aus der Stadt verabschiedet (auf den Berg etwa oder ans Wasser) oder man sich zwischendurch die eine (oder andere) Kugel Eis genehmigt (welche Sorte man in welchem Eissalons probiert haben sollte, siehe unten).

Außerdem gibt es tatsächlich Möglichkeiten, sportlich zu bleiben, ohne komplette Schweißausbrüche erleiden zu müssen (wenn man über die Alte Donau paddelt etwa).

Und wenn das alles nicht mehr hilft, gibt es nur noch einen Ort an dem Sie sich aufhalten sollten: in der Eishalle. Die hat auch im Sommer offen.

Wohin man flüchten kann

1. Strombad Kritzendorf

Sand und kleine Strandhäuser auf Stelzen sorgen für ein Gefühl von Riviera  – nur 15  Kilometer von Wien entfernt. (Strombad Rondeau 30, 3420 Klosterneuburg)

2. Thermalbad Vöslau

Ein Ausflug in die Kaiserzeit. Und das Wasser ist herrlich frisch! (Maital 2, 2540 Bad Vöslau. Bis 11. August täglich 8 bis 20 Uhr, 12. bis 25. August bis 19.30 Uhr, 26. August bis 29. September bis 19 Uhr. Auch öffentlich erreichbar.)

3. Donau-Altarm in Greifenstein

Wem das Wasser in Kritzendorf zu kalt ist, der wird am alten Donauarm in Greifenstein glücklich. Burg-Panorama inklusive. (Donaulände, 3422 St. Andrä-Wördern)

4. Reichenau an der Rax

Rauf auf den Berg und ein bisschen kühle Bergluft schnuppen. So wie früher, auf Sommerfrische. (2651 Reichenau/ Rax. Mit dem Auto eine gute Stunde von Wien entfernt, mit dem Zug eineinhalb.)

5. Windradlteich

Ein Idyll, nur 20  Minuten von Wien entfernt: Wasser, Wiese, Bäume, ein Steg, ein Imbiss-Standl. (direkt an der B17, 2353 Guntramsdorf)

Wo man sich abkühlen kann

6. Eishalle in der Stadthalle

Ein Ausflug in den Winter: In der Stadthalle  (Halle C) ist durchgehend Eislaufsaison. (15., Vogelweidplatz 14. Dienstags 16 bis 19.45 Uhr, samstags 20 bis 22.45 Uhr.)

7. Klimatisierte Einkaufszentren

Fünf Minuten in einem der üblicherweise extrem klimatisierten Shoppingcenter reichen meistens, um sich von der Hitze zu erholen. Im Shopping Center Nord gibt’s sogar ein spezielles Cooling Center. (21., Ignaz-Köck-Str. 1, 12 bis 19 Uhr.)

8. Erfrischende Abkürzungen

In Durchhäusern, also öffentliche Häuserblock-Querungen, ist es im Sommer angenehm kühl. Wie gut, dass es in einigen Durchhäusern auch Gastgärten gibt.

Zum Beispiel Zwettl- und Schmeckender-Wurm-Hof (1., Stephansplatz/Lugeck), Schlossquadrat (5., Margaretenplatz), Raimundhof (6., Mariahilfer Straße/Windmühlgasse), Adlerhof (7., Siebenstern-/Burggasse).

9. Spielplätze mit Wasser

Bäche aufstauen, Wasser pumpen: Wenn den Kindern das Freibad  zu fad wird,  bieten Wasserspielplätze Abwechslung.

Zum Beispiel am Wasserturm (10., Triester Straße/Raxstraße) und auf der Donauinsel (22., Reichs-/Kaisermühlenbrücke).

Wo man welches Eis probieren muss

10. Schelato

Granatapfel-Basilikum ist extrem erfrischend. Seit Kurzem auch im Sonnwendviertel.   
 (10., Antonie-Alt-Gasse 9. Montag bis Sonntag 12 bis 21 Uhr.)

11. Sweet Hell

Das Eis aus Niederösterreich gibt’s auch in Wien. Raffaelo sollte man probieren, schmeckt nach Urlaub. (5., Wiedner Hauptstraße 81. Dienstag bis Freitag 9 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 20 Uhr.)

12. Ferrari Gelato

Unbedingt eine Kugel Schokolade kosten – schokoladiger geht es eigentlich gar nicht. (1., Krugerstr. 9. Tgl.  11.30 bis 22 Uhr.)

13. Eisoper

Wer Erdbeereis frisch und fruchtig und nicht  cremig mag, ist gut beraten, sich dort eine Kugel zu genehmigen. Oder zwei.  (1., Operngasse 12. Sonntag bis Donnerstag 11 bis 23 Uhr, Freitag und Samstag 11 bis 24 Uhr.)

14. Eissalon am Schwedenplatz

Topfen sollte man gekostet haben: Schmeckt frisch und  nicht zu süß. (1., Franz-Josefs-Kai 17. Täglich von 9.30 bis  23.30 Uhr.)

Wie man sich schonend bewegt

15. Stand-up-Paddling

Wem nach dem Paddeln zu heiß ist, lässt sich einfach ins Wasser fallen. Zum Beispiel im Gänsehäufel oder  am Vienna City Beach Club. (Stand-up-Paddling & Kayak Center  am Ostrand im Gänsehäufel und am Vienna City Beach Club an der Neuen Donau. Eine Stunde circa 13 €.)

16. Outdoor-Yoga

Warum im Studio schwitzen, wenn man  an der frischen Luft praktizieren kann? 

In Parks (2., Augarten; Mo., Mi. und Do. oder Stadtpark; Mi., 18.30 Uhr), am Wasser (Landtmann’s Bootshaus 22., An der Unteren Alten Donau 61; Sa. und So., 8.30 Uhr), am Strand (Strandbar Herrmann, 3.; Herrmannpark, So., 10 Uhr) oder im Garten der Klimt-Villa (13.,  Feldmühlgasse 11; Di. 10 bis 11.30 Uhr).

17. Mit dem Rad in den Wald

 Ein Trip in den Wienerwald zahlt sich immer aus. Der Fahrtwind kühlt auch.Einstiegsstellen gibt es unter anderem in Kahlenbergerdorf, Liesing oder Neuwaldegg.

18. Wakeboarden

Für alle, die gerne Action haben – und sich nicht fürchten. (22., Am Wehr 1, Neue Donau. Juli und August täglich 10 Uhr bis Sonnenuntergang. 1 Stunde um 16 € für Kinder und um 19 €  für Erwachsene.)

Die Tipps im Überblick:

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