Warum Graz der beste Austragungsort für den Song Contest ist

Wer kann, der kann. Und wer will nicht lieber Ristretto mit Lächeln statt grantige Melange?
Elisabeth Holzer-Ottawa
Die Stadthalle Graz bei Dämmerung mit wartenden Menschen vor dem Eingang.

Graz? Ja, Graz!    Warum? Weil Graz das kann, Wien eh schon genug Aufmerksamkeit hat, Linz dann gerne das nächste Mal dran sein darf und Oberwart, nun ja, eh putzig ist.

Graz kann  Events: Graz war europäische Kulturhauptstadt, lange bevor Linz den Titel übernahm – und musste ihn 2003 noch nicht einmal mit einer anderen Stadt teilen.

Graz kann Kultur: Styriarte, steirischer herbst – noch Fragen?

Graz kann Größe: Die Grazer Stadthalle fasst bis zu 14.500 Zuschauerinnen und Zuschauer. Für Hotelbetten ist mit mehr als 10.000 auch gesorgt.

Graz kann aber auch Nähe:  Der Kern der Stadt ist so klein, dass man ihn locker zu Fuß bewältigt. In Wien wartet man länger auf die U-Bahn  als in Graz vom Stadtpark in den Augarten zu gehen.

Und weil es abseits des Events auch Erholung, Action und Sehenswertes für die Gäste braucht, hat die Landeshauptstadt auch da einiges zu bieten.

Graz kann Adrenalin: Die Schlossbergrutsche ist die höchste Untergrund-Rutsche  der Welt    – 175 Meter, bis zu  25 km/h.

Graz kann Natur: Stadtpark, Plabutsch, Rosenhain – Verweilen im Grünen  und Wandern  (der Plabutsch ist der eigentliche Hausberg der Grazer) mitten in der Stadt.

Graz kann Charme: Sorry, Wien, aber in Graz wird italienischer Ristretto  mit einem Lächeln serviert und keine Melange mit Wiener Grant.

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