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Chronik Österreich
02/26/2021

Zahlen weiter hoch: 2.093 Neuinfektionen in Österreich

22 Todesfälle in den vergangenen 24 Stunden registriert. Regionale Ausbrüche vor allem durch britische Variante getrieben.

Am Mittwoch wurde erstmals seit über einem Monat die 2000er-Marke geknackt, am Donnerstag wurden dann bereits knapp 2.400 Neuinfektionen bestätigt. 

Und am Freitag kamen noch einmal 2.093 hinzu. Der Trend der vergangenen Tage, er hält also an. Die 7-Tages-Inzidenz liegt inzwischen bei 148,31. Noch am 9. Februar lag dieser Wert bei 104 - das war der niedrigste Stand seit Mitte Oktober. 

Hinzu kamen in 22 neue Todesfälle in den vergangenen 24 Stunden. Damit gibt es aktuell 19.088 aktive Fälle.

Insgesamt starben in Österreich im vergangenen Jahr 90.517 Menschen - davon 6.477 an oder mit Covid-19. Damit war jeder 14. Tote im Jahr 2020 auf die Corona-Pandemie zurückzuführen.

Bei den Neuinfektionen gibt es nach wie vor große regionale Unterschiede. Während in Rust in den vergangenen sieben Tagen nicht ein Corona-Fall bestätigt wurde, explodieren in Hermagor die Zahlen richtiggehend. Hier liegt die 7-Tages-Inzidenz aktuell bei 670, vergangene Woche lag der Wert noch bei 559. Getrieben werden die Neuinfektions-Zahlen in dem Kärntner Bezirk vor allem durch die deutlich ansteckendere britische Virusvariante. Mehr dazu hier:

Derzeit befinden sich 1.285 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung. Davon werden 258 auf Intensivstationen betreut.

Aktuelle Zahlen aus den Bundesländern

  • Burgenland: 64
  • Kärnten: 188
  • Niederösterreich: 553
  • Oberösterreich: 364
  • Salzburg: 168
  • Steiermark: 139
  • Tirol: 104
  • Vorarlberg: 52
  • Wien: 461

Aktuelle Entwicklungen

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  • Kurz: Raus aus den dauerhaften Lockdowns (mehr)
  • In welchen Bezirken die Zahlen am stärksten steigen (mehr)
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  • CoV-Ampel: Ein Bundesland orange, Problemzone Osten (mehr)
  • Söder: Kontrollen zu Tirol so lange wie nötig (mehr)
  • Lockdown-Regeln wurden bis 9. März verlängert (mehr)

Impfstatus in Österreich und international

Seit 27. Dezember wird auch in Österreich geimpft. Der Impfstart gab vielen Menschen Hoffnung, bald wieder in ihr altes Leben zurückkehren zu können. Doch bis die Impfung auch eine kritische Masse erreicht, ist noch etwas Geduld gefragt. 

Das zeigen die täglich veröffentlichten Impfzahlen des Gesundheitsministeriums, die seit Mitte Jänner tagesaktuell veröffentlicht werden. Die derzeit kommunizierte Zahl zeigt jedoch nicht den präzisen Stand der aktuell geimpften Personen, sondern lediglich einen „Näherungswert“. 

Hospitalisierungen in Österreich

Maßgeblich für etwaige weitere Maßnahmen gelten vor allem die Spitalskapazitäten. Grob gesagt gilt hier die 100-10-1-Regel: Von 100 infizierten Menschen müssen rund 10 hospitalisiert werden, einer davon landet auf der Intensivstation - und das meist gleich für mindestens 10 Tage. 

Wie die Bettenkapazitäten in Spitälern in den einzelnen Bundesländern aussieht, das zeigt die folgende Grafik. 

    Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene.

    Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

    In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

    Todesfälle in Österreich

    Corona-Hotspots in Österreich

    Folgende Grafik zeigt täglich die neuen Fälle gerechnet auf 100.000 Einwohner - gereiht nach Bezirk. 

    Anmerkung: Bei Bezirken unter 100.000 Einwohnern sind die Fälle statistisch hochgerechnet um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Die in dieser Kategorie angegebenen Neuinfektionen müssen also nicht den tatsächlichen Fällen entsprechen. 

    Testungen und Anteil positiver Tests

    Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen liegen. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

    Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

    Internationaler Vergleich

    Acht Monate nach Beginn der weltweiten Corona-Pandemie findet sich Österreich im weltweiten Spitzenfeld des Infektions-Geschehens wieder.

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