Weather situation in Austria

© EPA / CHRISTIAN BRUNA

Chronik Österreich
03/04/2021

Die Corona-Hotspots in Österreich im Überblick

Weiterhin sind einige Bezirke in Österreich stärker betroffen als andere. Einige sind über einer Inzidenz von 250.

von Elisabeth Holzer, Kevin Kada

Nicht nur einzelne Gemeinden wie bspw. Bad Hofgastein und Radstadt in Salzburg sind aktuell stark vom Coronavirus betroffen. So hat zum Beispiel auch die Stadt Wiener Neustadt als eigener Bezirk aktuell eine sehr hohe 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner. 

Am stärksten betroffen sind aktuell die Bezirke Hermagor (665) sowie St. Johann im Pongau (480). 

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) forderte zuletzt bekanntlich Ausreisetest für ganze Bezirke, deren inzidenzwerte über 400 liegen.

Das würde aktuell eben Hermagor, St. Johann im Pongau und Wiener Neustadt betreffen. Aber auch die Bezirke Waidhofen/Thaya und Lienz bewegen sich in Richtung 400.

Am anderen Ende der Skala liegen Innsbruck-Stadt (42) sowie Innsbruck-Land (43), Rust (51) sowie die Stadt Krems (52).

Hier gibt es die Daten für alle Bezirke:

Positivrate steigt wieder

Dass in den vergangenen sieben Tagen mehr Fälle registriert wurden, liegt zwar auch an der erhöhten Testaktivität in Österreich - seit Mitte Februar sind negative Antigen-Tests beim Besuch eines Friseurs verpflichtend vorzuweisen, in Schulen wurden flächendeckend "Nasenbohr-Tests" durchgeführt. Laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober sind damit aber nur 20 Prozent der zusätzlichen Neuinfektionen zu klären. 

Auch die Positiv-Rate steigt wieder. Sie liegt aktuell bei 5,05 - Mitte Februar lag der Wert im 7-Tages-Schnitt noch bei 3,6 Prozent. 

Hospitalisierungen in Österreich

Maßgeblich für etwaige weitere Maßnahmen sind vor allem die Spitalskapazitäten. Grob gesagt gilt hier die 100-10-1-Regel: Von 100 infizierten Menschen müssen rund 10 hospitalisiert werden, einer davon landet auf der Intensivstation - und das meist gleich für mindestens 10 Tage. 

Derzeit befinden sich 1.073 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 296 der Erkrankten auf Intensivstationen.

Wie die Bettenkapazitäten in Spitälern in den einzelnen Bundesländern aussieht, das zeigt die folgende Grafik. 

    Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

    In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

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