Flüchtlinge am Mittwoch im Sammelzentrum im Gebiet von Spielfeld.

© APA/ERWIN SCHERIAU

Ticker-Nachlese

Live-Ticker: Flüchtlinge durchbrachen Absperrung in Spielfeld

1.500 Migranten zu Fuß auf dem Weg Richtung Graz. Polizei versuchte Zuggleise und Autobahn frei zu halten. Falsch-Info mögliche Ursache für Aufbruch.

10/21/2015, 04:15 PM

An der steirisch-slowenischen Grenze überschlugen sich die Ereignisse: Mehr als 1.500 Flüchtlinge haben Mittwochmittag eine Absperrung der Polizei in der Sammelstelle Spielfeld durchbrochen und sich zu Fuß auf eigene Faust am Weg auf der B67, der Grazer Straße, in Richtung Norden aufgemacht. Die Einsatzkräfte versuchten die Menschen zu überreden, wieder umzukehren und auf die geplanten Busse zu warten, erklärte Polizeisprecher Fritz Grundnig.

Der Flüchtlingsstrom bewegte sich seit dem Wochenende hauptsächlich über Slowenien. Bisher konnte die Betreuung und Weiterleitung der Schutzsuchenden in der Steiermark bewältigt werden. Gestern Abend kam es dann zu unübersichtlichen Szenen in Spielfeld. Rund 4.000 Flüchtlinge waren Dienstagabend - für die steirische Exekutive sehr überraschend - in Spielfeld von Slowenien kommend an der Grenze zu Österreich aufgetaucht. Die Menschen drängten in die Steiermark, es kam zu Tumulten, berichtete die Polizei. Am Mittwochvormittag erreichten erneut Tausende Menschen den Grenzübergang Spielfeld - die Lage ist angespannt.

Was war:

  • In der Nacht auf Samstag schloss Ungarn die grüne Grenze zu Kroatien und führte als Schengen-Land zu Slowenien Grenzkontrollen ein.
  • Die Eingreifkräfte des österreichischen Bundesheeres wurden vorsorglich aufgestockt. 160 zusätzliche Soldaten trafen am Samstag in der Steiermark ein. Die Gesamtzahl der Heeresangehörigen im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz beträgt nun rund 460.
  • In Nickelsdorf gab es an der Grenze zu Ungarn am Sonntag kaum Ankünfte mehr. Das Auffangzentrum leerte sich.
  • Salzburg bleibt die wichtigste Drehscheibe des Flüchtlingsstroms in Richtung Deutschland. Die Unterbringungskapazitäten sind aktuell weitgehend ausgeschöpft, teilte das Land mit, die Grenzabfertigung durch die deutschen Behörden funktioniere aber fließend.
  • Der starke und fortgesetzte Zustrom an Flüchtlingen aus Kroatien brachte das kleine EU-Land Slowenien immer mehr an die Grenzen seiner Möglichkeiten. Während die Behörden angaben, trotz Schwierigkeiten die Lage unter Kontrolle zu haben, kam es in einigen Flüchtlingszentren zu Tumulten.
  • Alleine am Dienstag kamen laut Polizei mehr als 8.000 neue Flüchtlinge in Slowenien an. Am Mittwoch befanden sich noch mehr als 10.000 Flüchtlinge im Land, während erneut Tausende aus Kroatien erwartet wurden.
  • Das slowenische Parlament gab grünes Licht für den Einsatz der Armee an der Grenze zu Kroatien, um den großen Andrang zu bewältigen.
  • In Brüssel findet am Sonntag ein Krisengipfel statt - für Österreich wird Kanzler Faymann teilnehmen.

Der KURIER-Ticker zur Nachlese

Live-Ticker: Flüchtlinge durchbrachen Absperrung in Spielfeld

  • 10/21/2015, 05:47 PM

    Damit endet für heute unsere Berichterstattung zum Thema Flüchtlinge. Ab morgen früh informieren wir Sie wieder über die aktuellen Entwicklungen rund um die Flüchtlingskrise an unseren Grenzen.

  • 10/21/2015, 05:13 PM

    Slowenische Botschafterin verteidigt Militäreinsatz

    Sloweniens Botschafterin in Deutschland, Marta Kos Marko, hat den Einsatz des Militärs in der Flüchtlingskrise verteidigt. „In Slowenien haben wir nur 5000 uniformierte Polizisten, und wenn wir alles regeln möchten, wie wir das alles wollen, ist das nicht genug“, sagte Marko am Mittwoch in einem Interview des rbb-Inforadio. „Und deswegen war es nötig, die Armee zu aktivieren.“ Es gehe um logistische Hilfe bei der Versorgung von Flüchtlingen. Ziel sei es, die Lage im Land wieder zu stabilisieren. Das slowenische Parlament hatte am Mittwochmorgen dem Einsatz des Militärs an der Grenze zugestimmt.
    „Ein Problem ist, dass Kroatien die Menschen nicht nur zu den Grenzübergängen bringt, sondern auch zur sogenannten grünen Grenze, wo sie über Flüsse, über Wälder nach Slowenien reingehen. Und das ist überhaupt nicht kontrolliert“, bemängelte sie.

  • 10/21/2015, 04:09 PM

    Slowenien will zweiten Transitort zu Österreich

    Slowenien möchte mit Österreich neben dem Grenzübergang Spielfeld einen weitere Punkt an der Grenze vereinbaren, wo Flüchtlinge nach Österreich kommen. "Auf diese Weise würden wir die Situation in Sentilj (bei Grenzübergang Spielfeld, Anm.) besser kontrollieren können", sagte der Staatssekretär im slowenischen Innenministerium, Bostjan Sefic, am Mittwoch in Ljubljana. Wo dieser zusätzliche Transitort sein könnte, wollte der Staatssekretär vorerst nicht sagen. Slowenien würde das Thema bei dem am Mittwoch in Wien stattfindenden Treffen der Polizeichefs der beiden Länder sowie Ungarns und Kroatiens ansprechen, betonte er weiter. Ein weiterer Ausgangspunkt würde die überfüllte Flüchtlingsunterkunft in Sentilj entlasten, hieß es.

     

  • 10/21/2015, 03:42 PM

    Bereits mehr als 21.000 Flüchtlinge passierten Slowenien

    In Slowenien spitzt sich die Flüchtlingskrise weiter zu. Seitdem das kleine EU-Land vor vier Tagen zum neuen Transitland an der Balkanroute wurde, haben bereits mehr als 21.400 Flüchtlinge das Land erreicht. Die Situation in dem Zwei-Millionen-Einwohner-Land ist zunehmend angespannt. Alleine am Dienstag kamen laut Polizei mehr als 8.000 neue Flüchtlinge an. Am Mittwoch befanden sich noch mehr als 10.000 Flüchtlinge im Land, während erneut Tausende aus Kroatien erwartet wurden. Kroatien selbst liegt bereits seit Wochen auf der Hauptroute der Flüchtlinge Richtung Österreich, Deutschland und Nordeuropa. Allein am Dienstag kamen mehr als 6.000 neue Flüchtlinge ins Land, in der Nacht auf Mittwoch kamen weitere 1.800.

  • 10/21/2015, 03:32 PM

    Sondertreffen am 9. November in Brüssel

    Die Innenminister der EU werden am 9. November in Brüssel zu einer Sondersitzung wegen der Flüchtlingskrise zusammenkommen. Das teilt die luxemburgische Ratspräsidentschaft am Mittwoch auf Twitter mit. Zwei Tage später beraten die EU-Staats- und Regierungschefs auf Malta mit ihren Kollegen ans dem Nahen Osten und Afrika über Möglichkeiten zur Eindämmung der Flüchtlingszahlen.

     

  • 10/21/2015, 03:28 PM

    Eilmeldung: Sondertreffen der EU-Innenminister zur Flüchtlingskrise findet am 9. November statt.

  • 10/21/2015, 03:23 PM

    1.500 Flüchtlinge nach Graz unterwegs

    Wie mit den rund 1.500 Menschen, die Fuß Richtung Graz unterwegs sind, umgegangen werde, war am Nachmittag bei der Polizei noch unklar. Man versuchte aus einem Hubschrauber einen Überblick zu bekommen. Da sich auch Kinder unter den marschierenden Flüchtlingen befanden, sei nicht davon auszugehen, dass sie es noch bei Tageslicht zu Fuß bis nach Graz schaffen würden, so die Polizei.

    In der Sammelstelle in Spielfeld hatte sich nach dem Durchbruch der Sperre die Lage wieder beruhigt. Am Nachmittag kamen nach wie vor Flüchtlinge aus Slowenien an, andere kamen auch von der B67 wieder zurück. Etwa 1.000 Migranten wurden gegen 14.00 Uhr vom Roten Kreuz vor Ort versorgt. Immer wieder fuhren Busse vor und brachten die Menschen in Notquartiere in ganz Österreich. Vorerst waren die Weitertransporte nur von Spielfeld möglich.

  • 10/21/2015, 03:12 PM

    Spielfeld: Falsch-Info mögliche Ursache für Aufbruch

    Falsche Informationen unter den Flüchtlingen über die Entfernung Deutschlands von Spielfeld könnte am Mittwoch laut Polizei zu dem Aufbruch von mehr als 1.500 Menschen zu Fuß Richtung Norden geführt haben. Als sie merkten, dass die Grenze zu Deutschland doch noch Hunderte Kilometer entfernt ist, dürften einige wieder umgekehrt sein, sagte Sprecher Fritz Grundnig.

    SLOVENIA AUSTRIA RFEUGEE CRISIS Foto: APA/EPA/ERWIN SCHERIAU Die Flüchtlinge erreichten noch vor 14.00 Uhr Vogau-Straß, wo sie in die Nähe der Kaserne Straß des Militärkommandos Steiermark kamen. Dort waren Soldaten mit Radpanzern entlang der Route der Migranten postiert. Ihre Präsenz stehe aber laut Gerhard Schweiger vom Militärkommando Steiermark in keinem Zusammenhang mit dem Assistenzeinsatz. Es habe sich um eine Übung gehandelt.

    Andere Schutzsuchende setzten sich indessen offenbar zum Ausruhen neben oder sogar auf die B67, die Grazer Straße. Da die Menschen nicht hintereinander, sondern oftmals auch nebeneinander unterwegs waren, war die Bundesstraße in dem Gebiet nur unter erschwerten Bedingungen oder gar nicht passierbar.

  • 10/21/2015, 03:00 PM

    Merkel will gemeinsame Lösung für Flüchtlingsrouten

    Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel will bei dem Sondertreffen mehreren EU-Regierungschefs am Sonntag in Brüssel zur Flüchtlingskrise über gemeinsame Lösungen für die Flüchtlingsroute über den Westbalkan beraten. Es sei nicht richtig, wenn jeder Staat nur für sich allein nationale Maßnahmen ergreife, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin. Vizekanzler Reinhold Mitterlehner begrüßte das einberufene Treffen am Mittwoch: "Es ist gut und wichtig, wenn endlich Tempo gemacht wird", so Mitterlehner in einer Stellungnahme. Wesentlich sei, die EU-Außengrenzen zu schützen und die Hotspots schnellstmöglich funktionsfähig zu machen.

     

  • 10/21/2015, 02:52 PM

    EU-Christdemokraten für stärkere Sicherung der Außengrenzen

    Die europäischen Christdemokraten haben sich angesichts des Flüchtlingsdrama in Europa für eine stärkere Sicherung der Außengrenzen der EU ausgesprochen. "Wir können nicht Millionen von Menschen aufnehmen", sagte der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei (EVP), Joseph Daul, am Mittwoch auf einem EVP-Kongress in Madrid. Die EU solle ihre Grenzen nicht schließen, aber sie müsse genauere Kontrollen vornehmen, um den Zustrom bewältigen zu können. In der EVP sind 75 christdemokratische und konservative Parteien aus 40 europäischen Ländern zusammengeschlossen, darunter auch die ÖVP (sie ist durch Parteichef und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner vertreten).

     

  • 10/21/2015, 02:43 PM

    Experten raten zur Wachsamkeit bezüglich Infektionen

    Immer wieder gibt es Meldungen über Infektionskrankheiten bei Flüchtlingen. Die Österreichische Gesellschaft für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin hat jetzt mit dem Gesundheitsministerium zu dem Thema eine Information für das medizinische Personal gestaltet. Fazit: "Banale" Infekte sind häufig, "exotische" Infektionserkrankungen dürften nur ein geringes Risiko darstellen. "Unter Flüchtlingen kann es zum Auftreten schwerer, bei uns seltener, zum Teil mit der Fluchtreise assoziierter Erkrankungen kommen. Daher sollte medizinisches Personal, das Flüchtlinge betreut, auf einige dieser für Österreich ungewöhnlichen Erkrankungen, die einer raschen infektiologischen Diagnostik und sachkundigen Therapie bedürfen, vorbereitet sein", heißt es in dem Papier.

     

  • 10/21/2015, 02:40 PM

    Kroatien: Kein Grund Flüchtlingsstrom zu begrenzen

    Der kroatische Innenminister Ranko Ostojic sieht keinen Grund dafür, den Flüchtlingszustrom durch sein Land wie von Slowenien gefordert zu begrenzen. "Es gibt keine Begrenzungen in Österreich und Deutschland", sagte Ostojic am Mittwoch dem kroatischen Sender HRT in Opatovac. Kroatien sei bereit, einen Teil der Flüchtlinge zurückzuhalten, allerdings nicht in dem von Slowenien angestrebten Ausmaß.

    Slowenien hatte versucht, die tägliche Einreise aus Kroatien auf höchstens 2.500 Menschen zu begrenzen, musste dies am Montagabend angesichts der dramatischen Situation aber aufgeben. "Die Hälfte von denen, die nach Kroatien kommen, muss im Laufe des Tages weitertransportiert werden. Um den Rest werden wir uns kümmern", erklärte Ostojic. Im Fall Sloweniens sieht er das größte Problem in der Organisation. "Das Hauptproblem entstand dort deswegen, weil man versucht, eine langwierige Registrierung durchzuführen. Diese ist im Hinblick darauf, dass sie in Griechenland nicht durchgeführt wurde, aber nicht notwendig", so Ostojic.

  • 10/21/2015, 02:02 PM

    Vorarlberg derzeit außen vor

    Auch nach der Verlagerung der Flüchtlingsrouten innerhalb Europas treffen in Vorarlberg nur wenige Schutzsuchende ein. "Hin und wieder verirren sich kleinere Gruppen, meist Familien nach Vorarlberg", sagte Landesrettungskommandant Werner Meisinger am Mittwoch. Bisher hätten alle nur einen Zwischenstopp im Ländle eingelegt. Die meisten seien nach Deutschland weitergereist.

    Erst am Samstag sei wieder eine afghanische Familie im Ländle angekommen. Man habe sie versorgt, anschließend wollten sie weiter in die Schweiz, erzählte Meisinger. Er vermutet, dass die Route über Vorarlberg nach Deutschland oder Skandinavien nach wie vor "zu weit vom Schuss" ist.

  • 10/21/2015, 01:05 PM

    Spielfeld: Flüchtlinge durchbrachen Absperrung

    Rund 1.000 Flüchtlinge haben Mittwochmittag eine Absperrung der Polizei in der Sammelstelle Spielfeld durchbrochen und sich zu Fuß auf eigene Faust am Weg auf der B67, der Grazer Straße, in Richtung Norden aufgemacht. Die Einsatzkräfte versuchten die Menschen zu überreden, wieder umzukehren und auf die geplanten Busse zu warten, erklärte Polizeisprecher Fritz Grundnig.

    Am Vormittag waren etwa 2.000 Menschen aus Slowenien in Spielfeld eingetroffen, sie wurden kontrolliert und registriert. Immer wieder fuhren Busse mit Migranten zu Notunterkünften los, doch das Warten auf weitere Transportmöglichkeiten dürfte vielen offenbar zu lange gedauert haben, meinte Grundnig. Die Einsatzkräfte konnten sie vorerst nicht stoppen und versuchten die Zugänge zur Autobahn zu blockieren und die Zuggleise frei von Menschen zu halten. Polizeistreifen würden die Flüchtlinge nun begleiten.

    In der Sammelstelle Spielfeld sowie am Lkw-Parkplatz am Grenzübergang seien noch einige Hundert andere Flüchtlinge zurückgeblieben. Der Zustrom aus Slowenien habe nach dem starken Andrang am Vormittag zu Mittag wieder nachgelassen.

     

  • 10/21/2015, 12:49 PM

    Mehr als  21.400 kamen in vier Tagen nach Slowenien

    Seitdem Slowenien vor vier Tagen zum neuen Transitland an der Balkanroute geworden ist, haben bereits mehr als 21.400 Flüchtlinge das Land erreicht. Alleine am Dienstag kamen laut jüngsten Daten der Polizei etwas mehr als 8.000 Flüchtlinge an. Mittwoch in der Früh befanden sich noch 11.000 Schutzsuchende im Land, während erneut Tausende aus Kroatien erwartet wurden.

    Der Flüchtlingszustrom der vergangenen Tage habe eine kontrollierte Durchreise unmöglich gemacht, warnten die slowenischen Behörden. Scharfe Kritik übt Slowenien vor allem am Nachbarland Kroatien. Die Flüchtlinge würden weiterhin unangemeldet und zerstreut an mehrere Punkte entlang der grünen Grenze gebracht, was die slowenischen Polizeikräfte überfordere. Die Behörden können so nur raten, wo die Neuankömmlinge über die Grenze kommen und wie viele es sein werden.

  • 10/21/2015, 12:41 PM

    Grenzzaun oder nicht?

    Im September gingen die Bilder NATO-Draht an der ungarischen Grenze um die Welt. Die Flüchtlingskrise rückt das Thema Grenzschutz in der EU wieder in den Mittelpunkt. Wie organisieren sich die einzelnen Länder? Neben Ungarn, Griechenland und Bulgarien gibt es auch in den spanischen Enklaven Melilla und Ceuta Zäune. Einen Überblick über den Umgang anderer Länder finden Sie hier.

  • 10/21/2015, 12:34 PM

    Großbrand in slowenischem Zeltlager

    Erste Details zum Brand im überfüllten Flüchtlingslager Brezice im Südosten Sloweniens. Das Feuer ist Mittwoch früh ausgebrochen und betraf mehr als 20 Zelte. Es gab keine Verletzten. Es kursieren erste Augenzeugenberichte zur Entstehung des Feuers, die aber nicht bestätigt werden konnten. Mehr dazu hier.

  • 10/21/2015, 12:30 PM

    Flüchtlingsbetreuung: Wer trägt die Kosten?

    Innenministerium und Hilfsorganisationen sprechen heute Nachmittag über die Übernahme der Kosten für die Flüchtlingsbetreuung durch den Bund. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hatte am Dienstag angekündigt, dass die vereinbarten 15 Mio. Euro in den nächsten Tagen ausgezahlt werden sollen. Das Finanzministerium sieht damit auch die Forderung der Länder nach Klärung der Kostenfrage erfüllt.

    Die Länder befürchten, dass die NGOs und in weiterer Folge auch sie selbst auf den Kosten sitzen bleiben könnten.

  • 10/21/2015, 12:02 PM

    Flüchtlingskrise: Kärntner Brauchtumsve­r­ein sagt Krampuslauf ab

    Die Kärntner Krampusgruppe "Moorteufel Steindorf" hat am Dienstag ihren für 21. November geplanten Krampuslauf in Ossiach (Bezirk Feldkirchen) abgesagt. Grund sei das geplante Verteilerzentrum in Ossiach, heißt es. Mehr dazu lesen Sie hier.

  • 10/21/2015, 11:55 AM

    Aktuelle Bilder aus Spielfeld

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