© Siemens/David Pan

Chronik Österreich
05/21/2021

S-Bahn kollidierte in der Steiermark mit Arbeitsmaschine

Maschine blieb wegen Fehlfunktion auf den Gleisen stehen, Arbeiter konnte Zugführer noch warnen.

Zu einer Kollision zwischen einer S-Bahn und einer Arbeitsmaschine ist es am Donnerstag in Wildon (Bezirk Leibnitz) in der Steiermark gekommen. Die Maschine war beim Überqueren einer Eisenbahnkreuzung auf den Gleisen zum Stehen gekommen. Der Zugführer der herannahenden S-Bahn leitete eine Schnellbremsung ein, aufgrund des langen Bremsweges stieß die Zuggarnitur mit geringer Restgeschwindigkeit gegen die Maschine und schob diese zur Seite. Verletzt wurde laut Polizei niemand.

Defekt ließ Maschine stoppen

Gegen 17.00 Uhr lenkte ein Arbeiter die selbstfahrende Arbeitsmaschine von einer Baustelle auf eine Gemeindestraße. Beim Überqueren der Eisenbahnkreuzung entstand - vermutlich durch die Erschütterung - ein Defekt an den Notstopp-Relais und die Maschine blieb auf den Geleisen stehen. Als der Arbeiter den herannahenden Zug bemerkte, verließ er den Führerstand der Maschine und versuchte, den Triebwagenführer durch Armzeichen zu warnen. Dieser lenkte die mit etwa 70 Personen besetzte S-Bahn der ÖBB vom Bahnhof Werndorf kommend in Richtung Eisenbahnkreuzung Neudorfstraße.

Als der Zugführer die Arbeitsmaschine bemerkte, leitete er eine Schnellbremsung ein. Aufgrund des langen Bremsweges stieß die Zuggarnitur mit geringer Restgeschwindigkeit gegen die Arbeitsmaschine und schob diese etwa 1,5 Meter zur Seite. Sowohl am Triebwagen als auch an der Maschine entstand geringer Sachschaden.

Nach Angaben der Polizei wurde bei der Kollision niemand verletzt. Die Fahrgäste wurden mit einem Bus von der Unfallstelle zu den nachfolgenden Bahnhöfen gebracht. Die Unfallstelle war für den Straßenverkehr bis 18.30 Uhr gesperrt, die Südbahnstrecke für den Zugverkehr bis 18.45 gesperrt.

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