Hier befand es sich noch im Bau.

© APA/ALPENVEREIN/FABIO KECK

Chronik Österreich
09/25/2020

Neues Glockner-Biwak erhöht Sicherheit für Bergsteiger

Durch Oktagon-Form ist das höchstgelegene Biwak Österreichs stets freigeweht.

Bergsteiger, die den höchsten Berg Österreichs erklimmen, finden nun im ebenfalls am höchsten gelegenen Biwak des Landes am Großglockner auf 3.205 Metern Höhe im Notfall Schutz und Sicherheit. Die bisherige Biwak-Schachtel, die seit 1957 ganz in der Nähe des jetzigen Objekts stand, sei zu klein geworden und sanierungsbedürftig gewesen, sagt Peter Kapelari vom Österreichischen Alpenverein.

Probleme habe es beim alten Biwak vor allem durch Verletzungen der Aluminiumhaut gegeben. Bereits seit einigen Jahren hätten Bergführer darauf gedrängt, die Schachtel zu erneuern. „Eine Biwak-Schachtel ist schließlich hochgradig sicherheitsrelevant, etwa als Zwischenstation bei einer Besteigung oder als sicherer Hafen, in dem man auf die Bergrettung wartet“, erklärte Kapelari. Immer wieder sei man etwa mit Steinschlag konfrontiert.

Das 85.000 Euro teure Biwak – ein Polybiwak, das durch seine achteckige Form vom Wind stets freigeweht wird – wurde nun am Großglockner installiert und ist beinahe fertig. Die Biwak-Schachtel in Oktagon-Form kann im Normalfall 15 und im Notfall bis zu 25 Menschen Platz bieten.

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