Der Streit ums Anrainerparken ist abgestellt

Die Taferlproduktion läuft bereits
Die Josefstädter haben bald ihre Bewohnerparkplätze wieder. Damit endet ein Kleinkrieg, der fast Kult war

Die Instrumente liegen bereit: ein Schraubenzieher und mehrere Stanleymesser warten auf ihren Einsatz. Bis es dazu kommt, kann es aber noch lange dauern. „Der hier ist das Standard-Werkzeug“, sagt der Produktionsmitarbeiter und deutet auf das surrende Gerät in der Mitte des Raums: den Plotter. Mithilfe einer Kamera und einer Klinge schneidet dieser Rechtecke mit der Aufschrift Anwohnerparken 8./7. Bezirk lt. Amtsblatt Wien 41/2018 aus reflektierender Spezialfolie aus.

Es ist ein historisches Ereignis, das sich in diesem Moment in der Halle der Firma Ebinger in Liesing zuträgt. Mit der Produktion der 280 neuen Zusatztafeln zum Anwohnerparken für die Josefstadt geht etwas zu Ende, das fast schon Kultstatus erreicht hatte: der kuriose Kampf um die Öffnung der Anrainerparkplätze.

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