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Chronik Österreich
10/16/2021

2.397 Neuinfektionen in Österreich

Zudem wurden zehn neue Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet.

Von Freitag auf Samstag wurden in Österreich 2.397 neue Corona-Infektionen registrieren.

Das liegt über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage (2.000). Die Sieben-Tages-Inzidenz betrug 156,7 Fälle auf 100.000 Einwohner, geht aus Zahlen des Gesundheits- und Innenministeriums hervor.

Zehn Todesfälle in Zusammenhang mit Covid wurden in den vergangenen 24 Stunden außerdem gemeldet. Mit Samstag (Stand: 9.30 Uhr) gab es in Österreich 21.469 aktive Corona-Fälle, um 501 mehr als am Freitag.

Seit Pandemiebeginn sind in Österreich 773.540 Fälle bestätigt worden. Genesen sind seit Ausbruch der Epidemie 740.910 Personen, innerhalb der vergangenen 24 Stunden galten 1.886 als wieder gesund. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie bisher 11.161 Tote in Österreich gefordert. 

879 Personen im Krankenhaus

Im Krankenhaus lagen am Samstag 879 Personen, um sechs mehr als am Vortag. 216 Menschen wurden auf Intensivstationen betreut. Diese Zahl veränderte sich seit gestern nicht und ist innerhalb einer Woche um drei Patienten zurückgegangen.

Burgenland bleibt Impfmeister

Am höchsten ist die Durchimpfungsrate (Grundimmunisierte) im Burgenland mit 69,2 Prozent. In Niederösterreich sind 64,4 Prozent der Bevölkerung geimpft, in der Steiermark 62,4 Prozent. Nach Wien (60,7), Vorarlberg (60,5), Tirol (59,8), Kärnten (58,2) und Salzburg (57,9) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit einer Durchimpfungsrate von 56,7 Prozent (diese Zahlen beziehen sich auf den Donnerstag, Anm.).

Inzidenz in Oberösterreich am höchsten

Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tages-Inzidenz ist derzeit Oberösterreich mit 243,6, gefolgt von Salzburg, Steiermark und Niederösterreich (207,1, 157 bzw. 155,4). Weiters folgen Kärnten (133,8), Wien (126,3), Tirol (116,8), das Burgenland (86,8) und Vorarlberg

Aktuelle Zahlen aus den Bundesländern

  • Burgenland: 35
  • Kärnten: 127
  • Niederösterreich: 439
  • Oberösterreich: 741
  • Salzburg: 187
  • Steiermark: 370
  • Tirol: 159
  • Vorarlberg: 49
  • Wien: 290 

Aktuelle Entwicklungen

  • Experte prognostiziert Pandemie-Ende im Frühjahr (mehr)
  • Biontech beantragte EU-Zulassung für Kinder-Impfstoff (mehr)
  • Van der Bellen lädt zu Piks in die "Impfburg" (mehr)
  • EU geht gegen Missbrauch von Corona-Hilfen vor (mehr)
  • Salzburg verschärft Maßnahmen (mehr)
  • Steiermark stoppt Impfung mit Johnson&Johnson (mehr)
  • Doskozil will baldiges Ende für Maßnahmen im Burgenland (mehr)
  • Neue Impfkampagne will Junge Menschen ansprechen (mehr)

Impfstatus in Österreich

Seit 27. Dezember 2020 wird auch in Österreich geimpft. Der Impfstart gab vielen Menschen Hoffnung, bald wieder in ihr altes Leben zurückkehren zu können. Doch bis die Impfung auch eine kritische Masse erreicht, ist noch etwas Geduld gefragt. 

Das zeigen die täglich veröffentlichten Impfzahlen des Gesundheitsministeriums, die seit Mitte Jänner tagesaktuell veröffentlicht werden. Die derzeit kommunizierte Zahl zeigt jedoch nicht den präzisen Stand der aktuell geimpften Personen, sondern lediglich einen "Näherungswert". 

Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene.

Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

Todesfälle in Österreich

Testungen und Anteil positiver Tests

Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen liegen. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

Internationaler Vergleich

Schauen Sie selbst, wo sich Österreich im internationalen Vergleich in Sachen Infektionsgeschehen befindet. 

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