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Chronik Österreich
04/29/2021

2.229 Corona-Neuinfektionen in Österreich

Zudem gibt es 27 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus.

In den vergangenen 24 Stunden gab es in Österreich 2.229 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Außerdem wurden 27 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet.

Bisher gab es in Österreich 616.739 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand sind österreichweit 10.179 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben und 582.575 wieder genesen. Derzeit befinden sich 1.726 Menschen aufgrund des Coronavirus in krankenhäuslicher Behandlung, davon 496 auf Intensivstationen. 

Neuinfektionen verteilt auf die Bundesländer

Burgenland: 49

Kärnten: 127

Niederösterreich: 281

Oberösterreich: 414

Salzburg: 187

Steiermark: 335

Tirol: 210

Vorarlberg: 166

Wien: 460 

Aktuelle Entwicklungen

  • Hacker: Impftermine für alle in Wien frühestens ab Sommer (mehr)
  • Ampel: Vorarlberg bleibt Österreichs Corona-Hotspot (mehr dazu)
  • AUA startete mit mehr als 100 Mio. Verlust ins zweite Corona-Jahr (mehr)
  • Wirtschaftskammer drängt auf raschen Impfstart in Betrieben (mehr dazu)
  • EU wirft China und Russland Verbreitung von Impf-Desinformationen vor (mehr)
  • EU-weiter "Grüner Pass" soll bis 1. Juli fertig sein (mehr)
  • Prognose: Nur in Vorarlberg weiterhin steigende Fallzahlen (mehr)
  • Österreich verhängt Einreisebeschränkungen für Indien (mehr)
  • Indische Coronavariante: Drosten beruhigt hinsichtlich Gefahr (mehr)

Neue Fälle nach Alter

Während in der ersten und zweiten Welle vor allem ältere Menschen betroffen waren, wurden in der dritten Welle auch viele Jugendliche infiziert. Das liegt zum einen in einer massiven Ausweitung der Testungen - seit Februar werden Österreichs Schüler via Antigen-Test auf das Coronavirus getestet. 

Und zum anderen an der weiten Verbreitung der britischen Virusvariante, die deutlich ansteckender ist. 

Zur Grafik: Klicken Sie auf die einzelnen Altersgruppen, um sie ein- und auszublenden.

Impfstatus in Österreich und international

Seit 27. Dezember wird auch in Österreich geimpft. Der Impfstart gab vielen Menschen Hoffnung, bald wieder in ihr altes Leben zurückkehren zu können. Doch bis die Impfung auch eine kritische Masse erreicht, ist noch etwas Geduld gefragt. 

Das zeigen die täglich veröffentlichten Impfzahlen des Gesundheitsministeriums, die seit Mitte Jänner tagesaktuell veröffentlicht werden. Die derzeit kommunizierte Zahl zeigt jedoch nicht den präzisen Stand der aktuell geimpften Personen, sondern lediglich einen "Näherungswert". 

Hospitalisierungen in Österreich

Maßgeblich für etwaige weitere Maßnahmen gelten vor allem die Spitalskapazitäten. Grob gesagt gilt hier die 100-10-1-Regel: Von 100 infizierten Menschen müssen rund 10 hospitalisiert werden, einer davon landet auf der Intensivstation - und das meist gleich für mindestens 10 Tage. 

Wie die Bettenkapazitäten in Spitälern in den einzelnen Bundesländern aussieht, das zeigt die folgende Grafik. 

    Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene.

    Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

    In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

    Todesfälle in Österreich

    Corona-Hotspots in Österreich

    Folgende Grafik zeigt täglich die neuen Fälle gerechnet auf 100.000 Einwohner - gereiht nach Bezirk. 

    Anmerkung: Bei Bezirken unter 100.000 Einwohnern sind die Fälle statistisch hochgerechnet um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Die in dieser Kategorie angegebenen Neuinfektionen müssen also nicht den tatsächlichen Fällen entsprechen. 

    Testungen und Anteil positiver Tests

    Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen liegen. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

    Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

    Internationaler Vergleich

    Acht Monate nach Beginn der weltweiten Corona-Pandemie findet sich Österreich im weltweiten Spitzenfeld des Infektions-Geschehens wieder.

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