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Chronik Österreich
06/18/2021

128 neue Corona-Infektionen in Österreich

Zudem gibt es drei neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion.

von Kevin Kada

Von Donnerstag auf Freitag gab es in Österreich 128 neue Corona-Infektionen. Im Vergleich zur Vorwoche (216 Fälle) ist das ein Minus von 88 Infektionen innerhalb von 24 Stunden. Die 7-Tage-Inzidenz geht damit weiter zurück und weil es 352 neue Genesene gibt, ist die Zahl der aktiven Fälle auf 3.088 gesunken.

Zudem gibt es drei neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion.

In den vergangenen 24 Stunden gab es 77.464 neue PCR-Tests und damit eine Positivrate von 0,17 Prozent.

Die Neuinfektionen in den Bundesländern

  • Wien: 61
  • Niederösterreich: 27
  • Oberösterreich: 10
  • Tirol: 10
  • Burgenland: 8
  • Vorarlberg: 5
  • Steiermark: 3
  • Salzburg: 3
  • Kärnten: 1

108.017 weitere Impfungen sind am Donnerstag durchgeführt worden. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfasses 4.372.190 bereits zumindest eine Teilimpfung erhalten, 49,1 Prozent der Bevölkerung, 2.375.827 oder 26,7 Prozent der Österreicher sind bereits voll immunisiert, vergangenen Freitag waren es erstmals über 25 Prozent.

Am höchsten ist die Durchimpfungsrate in Niederösterreich mit 54,1 Prozent. Im Burgenland sind 53,8 Prozent der Bevölkerung geimpft, in Tirol 49,6 Prozent. Nach Salzburg (49), Vorarlberg (48,7), Kärnten (48,3), der Steiermark (48,1) und Oberösterreich (46,8) bildet Wien das Schlusslicht mit einer Durchimpfungsrate von 44,1 Prozent - diese Zahlen beziehen sich jeweils auf den Donnerstag.

Wien mit höchster 7-Tage-Inzidenz

Das Bundesland mit der höchsten 7-Tages-Inzidenz ist derzeit Wien mit 26,5, gefolgt von Tirol, Niederösterreich und Vorarlberg (13,1, 10,9 bzw. 10,8). Weiters folgen Salzburg (9,3), Oberösterreich (9,1), das Burgenland (6,5), die Steiermark (5,1) und Kärnten (3,6). Von den 128 Neuinfektionen entfallen auf die Bundesländer aufgeteilt mit 61 fast die Hälfte auf Wien, es folgen Niederösterreich mit 27 und Tirol sowie Oberösterreich mit exakt zehn. Die restlichen 20 Neuinfektionen verteilen sich auf das Burgenland, Kärnten, Salzburg, Steiermark und Vorarlberg.

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    Neue Fälle nach Alter

    Während in der ersten und zweiten Welle vor allem ältere Menschen betroffen waren, wurden in der dritten Welle auch viele Jugendliche infiziert. Das liegt zum einen in einer massiven Ausweitung der Testungen - seit Februar werden Österreichs Schüler via Antigen-Test auf das Coronavirus getestet. 

    Und zum anderen an der weiten Verbreitung der britischen Virusvariante, die deutlich ansteckender ist. 

    Zur Grafik: Klicken Sie auf die einzelnen Altersgruppen, um sie ein- und auszublenden.

    Impfstatus in Österreich und international

    Seit 27. Dezember wird auch in Österreich geimpft. Der Impfstart gab vielen Menschen Hoffnung, bald wieder in ihr altes Leben zurückkehren zu können. Doch bis die Impfung auch eine kritische Masse erreicht, ist noch etwas Geduld gefragt. 

    Das zeigen die täglich veröffentlichten Impfzahlen des Gesundheitsministeriums, die seit Mitte Jänner tagesaktuell veröffentlicht werden. Die derzeit kommunizierte Zahl zeigt jedoch nicht den präzisen Stand der aktuell geimpften Personen, sondern lediglich einen "Näherungswert". 

    Hospitalisierungen in Österreich

    Maßgeblich für etwaige weitere Maßnahmen gelten vor allem die Spitalskapazitäten. Grob gesagt gilt hier die 100-10-1-Regel: Von 100 infizierten Menschen müssen rund 10 hospitalisiert werden, einer davon landet auf der Intensivstation - und das meist gleich für mindestens 10 Tage. 

    Wie die Bettenkapazitäten in Spitälern in den einzelnen Bundesländern aussieht, das zeigt die folgende Grafik. 

      Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene.

      Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

      In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

      Todesfälle in Österreich

      Corona-Hotspots in Österreich

      Folgende Grafik zeigt täglich die neuen Fälle gerechnet auf 100.000 Einwohner - gereiht nach Bezirk. 

      Anmerkung: Bei Bezirken unter 100.000 Einwohnern sind die Fälle statistisch hochgerechnet um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Die in dieser Kategorie angegebenen Neuinfektionen müssen also nicht den tatsächlichen Fällen entsprechen. 

      Testungen und Anteil positiver Tests

      Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen liegen. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

      Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

      Internationaler Vergleich

      Acht Monate nach Beginn der weltweiten Corona-Pandemie findet sich Österreich im weltweiten Spitzenfeld des Infektions-Geschehens wieder.

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