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Chronik Österreich
05/06/2021

1.245 neue Corona-Infektionen in Österreich

Zudem gibt es 22 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion.

von Andreas Puschautz

Es sind noch knapp zwei Wochen bis zum geplanten, weitgehenden Wiederaufsperren Österreichs am 19. Mai und die Zahl der Neuinfektionen sinkt weiter. Von Mittwoch auf Donnerstag wurden 1.245 neue SARS-CoV-2-Infektionen gemeldet, das sind um beinahe 1.000 Fälle weniger als am Donnerstag vergangener Woche.

Auch in den Spitälern sinkt die Belegung, auf den Normalstationen lagen mit Stand Donnerstag mit 1.480 um 67 Patientinnen und Patienten weniger als am Tag zuvor, auf den Intensivstationen mit 434 um 13 weniger. Allerdings sind erneut 22 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben.

Bisher gab es in Österreich 627.484 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (6. Mai 2021, 9:30 Uhr) sind österreichweit 10.333 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 597.922 wieder genesen.

Die Zahlen aus den Bundesländern

Burgenland: 24

Kärnten: 82

Niederösterreich: 163

Oberösterreich: 287

Salzburg: 72

Steiermark: 285

Tirol: 20

Vorarlberg: 93

Wien: 219

Aktuelle Entwicklungen

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  • Wien entscheidet heute über Öffnungsschritte (mehr)
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  • Wirbel um Tiroler PCR-Labor: Platter baut Regierung um (mehr)
  • Großbritannien will ab Herbst drittes Impfangebot machen (mehr)
  • Bisher 20 Corona-Fälle bei vollimmunisierten Personen in Österreich (mehr)

Neue Fälle nach Alter

Während in der ersten und zweiten Welle vor allem ältere Menschen betroffen waren, wurden in der dritten Welle auch viele Jugendliche infiziert. Das liegt zum einen in einer massiven Ausweitung der Testungen - seit Februar werden Österreichs Schüler via Antigen-Test auf das Coronavirus getestet. 

Und zum anderen an der weiten Verbreitung der britischen Virusvariante, die deutlich ansteckender ist. 

Zur Grafik: Klicken Sie auf die einzelnen Altersgruppen, um sie ein- und auszublenden.

Impfstatus in Österreich und international

Seit 27. Dezember wird auch in Österreich geimpft. Der Impfstart gab vielen Menschen Hoffnung, bald wieder in ihr altes Leben zurückkehren zu können. Doch bis die Impfung auch eine kritische Masse erreicht, ist noch etwas Geduld gefragt. 

Das zeigen die täglich veröffentlichten Impfzahlen des Gesundheitsministeriums, die seit Mitte Jänner tagesaktuell veröffentlicht werden. Die derzeit kommunizierte Zahl zeigt jedoch nicht den präzisen Stand der aktuell geimpften Personen, sondern lediglich einen "Näherungswert". 

Hospitalisierungen in Österreich

Maßgeblich für etwaige weitere Maßnahmen gelten vor allem die Spitalskapazitäten. Grob gesagt gilt hier die 100-10-1-Regel: Von 100 infizierten Menschen müssen rund 10 hospitalisiert werden, einer davon landet auf der Intensivstation - und das meist gleich für mindestens 10 Tage. 

Wie die Bettenkapazitäten in Spitälern in den einzelnen Bundesländern aussieht, das zeigt die folgende Grafik. 

    Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene.

    Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

    In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

    Todesfälle in Österreich

    Corona-Hotspots in Österreich

    Folgende Grafik zeigt täglich die neuen Fälle gerechnet auf 100.000 Einwohner - gereiht nach Bezirk. 

    Anmerkung: Bei Bezirken unter 100.000 Einwohnern sind die Fälle statistisch hochgerechnet um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Die in dieser Kategorie angegebenen Neuinfektionen müssen also nicht den tatsächlichen Fällen entsprechen. 

    Testungen und Anteil positiver Tests

    Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen liegen. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

    Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

    Internationaler Vergleich

    Acht Monate nach Beginn der weltweiten Corona-Pandemie findet sich Österreich im weltweiten Spitzenfeld des Infektions-Geschehens wieder.

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