© Christian Prenner

Chronik Niederösterreich
08/06/2021

Zum vierten Mal verschoben: Auch heuer keine Straßenkunst

Das Festival in Wiener Neustadt wurde zum vierten Mal verschoben und soll – voraussichtlich – im Frühling 2022 stattfinden.

von Caroline Ferstl

Zuerst war es für den Frühling 2020 angesetzt, dann wurde es auf Oktober 2020 verschoben. Dann wurde das Straßenkunstfestival in Wiener Neustadt auf den Frühling 2021 und zuletzt auf das Wochenende von 24. bis 26. September 2021. Doch Corona meint es nicht gut mit dem Festival: Auch im September werden keine Trapezkünstler, Clowns, Jongleure und Feuerschlucker in der Innenstadt auftreten. Stattdessen soll das Festival – aus jetziger Sicht – im Frühjahr 2022 über die Bühne gehen. Es ist die vierte Verschiebung. Und Grund dafür ist abermals Corona.

„Das Straßenkunstfestival lebt von der Laufkundschaft. Die Leute bleiben kurz stehen und gehen dann weiter. Wir können nicht garantieren, hier die aktuell geltenden 3-G-Regeln einhalten zu können“, lautet die Erklärung der Kultur- und Kommunikationsabteilung der Stadt. Die Kontrolle der einzelnen Zuschauer sei bei diesem Veranstaltungskonzept einfach nicht möglich. Für die Straßenkünstlerinnen und -künstler sind die Nachrichten besonders bitter: Viele der Artistinnen und Artisten leben ausschließlich vom Hutgeld.

Rund 100 Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt sorgten beim letzten Straßenkunstfestival 2019 für Staunen, mehrere tausend Besucherinnen und Besucher zählte man an den drei Tagen.

„Traurige Ausnahme“

Andere anstehende Veranstaltungen, wie etwa das Bunte Stadtfest von 9. bis 11. September mit dem „Konzert für Wiener Neustadt“ am Donnerstagabend und dem „Symphonic Rock History“ am Freitagabend, sollen aus jetziger Sicht jedenfalls stattfinden. Hier könne man beim Einlass problemlos die 3-G-Regeln kontrollieren, heißt es vonseiten der Stadt. Selbiges gilt für das „Nova Rock Encore“, das am 11. September im Stadion in Wiener Neustadt stattfinden soll. Dafür verantwortlich sei in diesem Fall jedoch nicht die Stadt, sondern Nova-Rock-Veranstalter Ewald Tatar. Die genauen Details zum Sicherheitskonzept des Eintagesfestivals will Tatar kommende Woche veröffentlichen.

Selbiges gilt auch für das „Bloody Crown“-Theaterfestival, das von 15. September bis 17. Oktober in den Kasematten geplant ist. Hier liegt die Kontrolle der 3-G-Regeln bei dem Veranstalter-Kollektiv wortwiege.

„Wir hoffen, dass die Absage des Straßenkunstfestivals eine traurige Ausnahme ist“, heißt es vonseiten der Stadt.

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