Messermorde: Staatsanwaltschaft für schärferes Waffenrecht

Messermorde: Staatsanwaltschaft für schärferes Waffenrecht
Behörde aus Wiener Neustadt tritt nach Zunahme von Bluttaten mit Stichwaffen für mehr Strenge ein

Sie liegen in jeder Bestecklade, in jedem Baumarkt gibt es sie in allen Ausführungen – und frei erwerblich sind sie sowieso. Das Messer ist in Österreich zur gefährlichsten und meist verwendeten Tatwaffe mutiert. Bei fast zwei Drittel aller Tötungsdelikte und Mordversuche ist aktuell eine Stichwaffe im Spiel.

Nach genauer Analyse von 16 Bluttaten in Niederösterreich kommt nun erstmals auch von Seiten der Staatsanwaltschaft die Forderung nach einer Verschärfung des bestehenden Waffengesetzes. Die Fälle, die von der Behörde seit Anfang 2019 ermittelt und untersucht wurden, zeigen Handlungsbedarf, hieß es am Freitag von Seiten der Staatsanwaltschaft in Wiener Neustadt.

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