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Chronik Niederösterreich Krems
10/05/2021

Neues Kremser Jugendkulturzentrum wurde eröffnet

Im neuen Zentrum will man Jugendarbeit künftig mit einem Kulturangebot in Form von Workshops verbinden.

von Teresa Sturm

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Seit Ende Juni ist es fix: Das Kremser Jugendzentrum, das von dem Verein "Impulse Krems" geführt wird, zieht vom Pulverturm in den Stadtteil Mitterau.

Dort wurde ein Kindergarten neu gebaut, der alte konnte für die neue Unterkunft verwendet werden. Nun fand mit zahlreichen Gemeindevertretern die offizielle Eröffnung statt.

Diskussionen im Gemeinderat

Das Projekt sorgte allerdings in der letzten Gemeinderatssitzung vor dem Sommer für heftige Diskussionen im Gemeinderat. Der KURIER berichtete:

Vor allem der Standort stieß den Politikern der ÖVP sauer auf. VP-Gemeinderat Patrick Mitmasser hat damals den Kontakt zu Anrainerinnen und Anrainern gesucht. Viele davon würden das Zentrum dort nicht haben wollen, sagte er damals.

Im Gemeinderat wurde das neue Zentrum aber mit Stimmen von SPÖ, KLS und Grüne beschlossen. FPÖ und ÖVP stimmten dagegen. Als Begründung gaben beide Parteien an, dass der Standort nicht passend sei.

Nur wenige Monate später konnte das Zentrum eröffnet werden. Vize-Bürgermeisterin Eva Hollerer (SPÖ) sprach bei der Veranstaltung auch den Gegenwind durch andere Parteien an. Sie plädierte für einen deeskalierenden Dialog und warf politischen Mitbewerbern vor, Unruhe bei den Anrainern geschaffen zu haben. Es habe sich über den Sommer auch niemand mit Beschwerden gemeldet. Man wolle weiterhin mit den Anrainern im Gespräch bleiben. Auch deshalb findet am 11. Oktober zwischen 16 und 18 Uhr ein Tag der offenen Tür statt, um zu informieren.

Neu ist nicht nur der Standort, sondern auch das Wort "Kultur" beim Jugendkulturzentrum. Kulturamtsleiter Gregor Kremser will mit der Musikschule, den Kreativakademien und Jugendvereinen zusammenarbeiten. Zug um Zug wolle man Workshops anbieten und die Kultur ins Haus bringen.

Geleitet wird das Zentrum wie zuvor vom Verein Impulse, der offene Jugendarbeit anbietet. Neben einer mobilen Beratungsstelle und einer Integrationskoordination bietet der Verein auch Sprachkurse und Unterstützung bei anderen Tätigkeiten an.

Manuela Leoni, Geschäftsführerin des Vereins, bedankte sich bei allen Beteiligten des Projekts dafür, dass die Adaptierung der Räume so schnell vonstatten gehen konnte. Offiziell eröffnet wurde das Zentrum von Bürgermeister Reinhard Resch (SPÖ).

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