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Chronik Burgenland
08/31/2021

Weichen für Umbau des Golser Bahnhofs sind gestellt

Nach der Neugestaltung des Golser Bahnhofs kann die Zugfrequenz auf einen Halbstundentakt erhöht werden

Der Zugverkehr im Seewinkel bekommt eine spürbare Aufwertung. Ab dem Frühjahr 2022 wird es möglich sein, dass Züge auf der Strecke der Neusiedler Seebahn (NSB) im Halbstundentakt fahren können. 
Der Bahnhof Gols wird zum  Dreh- und Angelpunkt dieser Strecke, dafür sind umfangreiche Umbauarbeiten notwendig. Heute erfolgte der Spatenstich mit der Geschäftsführung der Neusiedler Seebahn und Vertretern der Landesregierung, allen voran Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ).

Damit die   Züge auf der eingleisigen Strecke zwischen Neusiedl am See und Pamhagen in Zukunft aneinander vorbeifahren können, wird in Gols ein zweites Fahrgleis mitsamt der notwendigen Weichen errichtet. Dafür wird zunächst der bestehende Randbahnsteig abgetragen. Doch das ist nur eine von zahlreichen Maßnahmen, die im Zuge der Neugestaltung des Bahnhofs gesetzt werden: Ein  überdachter Mittelbahnsteig ist in den Plänen ebenso vorgesehen wie ein neuer, komplett barrierefreier Bahnsteig.  Der Erhöhung der Sicherheit wird mit einer Schrankenanlage am Heideboden sowie mit der Anpassung der Fahrleitungs- und Sicherungsanlagen Rechnung getragen.

In knapp neun Monaten sollen die Umbauarbeiten am Bahnhof Gols  abgeschlossen sein. Gewerkt wird laut Plan von 6. September 2021 bis 17. April 2022. 
Der Bahnverkehr kann während der Bauarbeiten weitgehend ungestört verlaufen, lediglich zwischen 16. Oktober und 2. November ist der Streckenabschnitt zwischen Mönchhof und Neusiedl am See gesperrt. Für die Haltestellen wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Ab dem 2. November bis zum 28. Februar bleibt der Bahnsteig im Bahnhof Gols gesperrt und die Züge fahren durch. Für Fahrgäste aus Gols gibt es in dieser Zeit einen Shuttleservice  zum Bahnhof Mönchhof.   

Kosten: 3,5 Millionen Euro

Rund 3,5 Millionen Euro werden in den Umbau des Golser Bahnhofs investiert. Die Kosten werden zu je 45 Prozent von Bund und Land getragen, die restlichen zehn Prozent übernimmt die Neusiedler Seebahn. 
Die Investition sei „ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz  und mehr Fahrmöglichkeiten für die burgenländischen Pendler:innen“, freut sich der Golser Bürgermeister Hans Schrammel (SPÖ).

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