Detonation in Wohnhaus: Munitionsfund nach Menschenrettung
Feuerwehr rettet pflegebedürftige Person bei Wohnhausbrand in Zurndorf.
In Zurndorf ist es am Donnerstagnachmittag zu einem Wohnhausbrand gekommen, bei dem eine der pflegebedürftige Hausbesitzer (84 Jahre) aus dem Gebäude gerettet werden musste.
Beim Eintreffen der Feuerwehr informierten Ersthelfer den Einsatzleiter, dass sich noch eine nicht gehfähige Person im Haus befindet. Eine Pflegekraft (61) konnte das Gebäude bereits selbstständig verlassen und wurde vom Rettungsdienst übernommen. Die Polizei sperrte die B10 im Bereich der Einsatzstelle.
Wohnhausbrand Zurndorf: Feuerwehr rettet Person – Hinweise auf Detonation.
Über ein zerstörtes Fenster konnte die vermisste Person in einem mäßig verrauchten Raum lokalisiert werden. Gleichzeitig wurde ein Kellerbrand festgestellt. Aufgrund einer beschädigten Trockenbauwand, geborstener Fensterscheiben und nach außen gedrückter Rollläden ging die Feuerwehr von einer vorangegangenen Detonation aus.
Umgehend wurde ein Hochleistungslüfter eingesetzt, um den Raum rauchfrei zu halten. Parallel dazu begann ein Atemschutztrupp mit der Brandbekämpfung im Keller. Die ansprechbare Person konnte anschließend mittels Spineboard über das Fenster gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden.
Feuerwehr im Burgenland
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Der Brand wurde rasch unter Kontrolle gebracht. Bei der Nachkontrolle stellte ein weiterer Atemschutztrupp fest, dass sich im Brandgut Munition befand und die Kellerräume stark mit Lagergut gefüllt waren.
Da der Keller zunächst nicht ausreichend entraucht werden konnte, wurden die Feuerwehren Gattendorf und Kittsee nachalarmiert. Mit zusätzlichen Lüftern und Atemschutzgeräten konnte die Rauchentwicklung reduziert werden. Weitere Brandherde wurden nicht festgestellt.
Auch das Obergeschoss und ein Abstellraum wurden kontrolliert und belüftet. Das beschädigte Fenster wurde provisorisch verschlossen. Gegen 19:30 Uhr wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
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