Islamgesetz: Erster Imam musste Österreich verlassen

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Foto: /haberjournal Imam Yakup A. musste das Land verlassen.

Weil er für die türkische Religionsbehörde arbeitet, bekam der Vorbeter kein Visum mehr.

Das neue Islamgesetz greift: Jetzt musste der erste aus dem Ausland finanzierte Imam Österreich verlassen. Yakup A., bis dato Vorbeter in der Moschee von St. Veit an der Gölsen (NÖ), reiste am Mittwoch in die Türkei ab.

Weil er im Auftrag der türkischen Religionsbehörde arbeitete, war sein Visum nicht verlängert worden, berichtet das türkischsprachige Online-Magazin haberjournal.at. In der Vorwoche wurde er aufgefordert, das Land zu verlassen.

Moschee, wiesenfeld, st. veit/gölsen, atib… Foto: KURIER/Johannes Weichhart Die Moschee in St. Veit an der Gölsen Für den größten Moscheeverein Österreichs ATIB stellt das Islamgesetz ein Problem dar. Denn insgesamt sind 65 Imame von der Neuregelung betroffen. ATIB brachte gegen das Islamgesetz Klage beim Verfassungsgerichtshof ein.

(Kurier) Erstellt am
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