New York City führt Impfpflicht für Lehrer ein

Je mehr Lob, desto bester die Konzentration
Bis zum 27. September müssen alle Mitarbeiter im Bildungsbereich mindestens eine Dosis eines Covid-Impfstoffes erhalten haben.

New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio kündigte eine neue Verordnung an, nach der alle Mitarbeiter des Bildungsministeriums mindestens eine Impfdosis haben müssen. Bis 27. September sollen sich alle Mitarbeiter öffentlicher Schulen, dazu zählen Direktoren, Lehrer, Aufseher, Mitarbeiter von Kantinen sowie sämtliche andere Mitarbeiter, impfen lassen. Dies werde zur Sicherheit der Schulen, der Kinder und auch aller Erwachsenen in den Schulen beitragen, sagte de Blasio. Er habe bereits mit den Gewerkschaften gesprochen und möchte mit ihnen zusammenarbeiten.

Kein Fernunterricht mehr

De Blasio ist die Wiederöffnung städtischer Schulen ein wichtiges Anliegen. Die Stadt bietet ab dem Schulstart am 13. September keine Home Schooling Option mehr an. Von der Impfpflicht sind 148.000 Mitarbeiter im Bildungsbereich betroffen. Sie stehen insgesamt rund einer Million Schüler in New York City gegenüber. Eine ähnliche Regelung ist laut New York Times auch für Polizeibeamte angedacht.

Auch US-Präsident Joe Biden forderte am Montag mehr Impfpflichten in privaten Unternehmen und Regierungsbehörden und betonte, wie wichtig es sei, dass so viele Erwachsene wie möglich geimpft werden, um die Sicherheit von Schülern in der Schule zu gewährleisten.

Zunehmend Impfpflichten

Ebenfalls bekannt wurde, dass etwa Studenten der State University of New York und der City University of New York geimpft sein sollen, ebenso kündigte das Pentagon eine Impfpflicht für die 1,4 Millionen aktiven Soldaten des Landes an. In New Jersey müssen sich Lehrer künftig impfen oder wöchentlichen Tests unterziehen.  

Ausgelöst wurden die neuen Impfpflichten sowie Diskussionen über weitere in anderen Bereichen durch die nun vollständige Zulassung des Impfstoffes von Biontech/Pfizer durch die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA.

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