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21.06.2018

Geldanlage: Profitieren von der Energiewende

Der Klimawandel zwingt uns zum Umdenken, aber das birgt auch große Investmentfantasie.

Denken wir 33 Jahre voraus: Im Jahr 2050 werden auf unserem Planeten 9,2 Milliarden Menschen leben, das sind 1,7 Milliarden mehr als heute. Sie produzieren mindestens doppelt so viele Güter und Dienstleistungen – aber verbrauchen zugleich kaum mehr Energie als jetzt. Schon 2030 hat der globale Energieverbrauch seine Spitze überschritten und geht seitdem zurück. Kohle, Öl und Gas sichern immer noch die Hälfte der Versorgung, haben aber ihren Zenit schon lange hinter sich, und ihr Anteil schrumpft. Neue Autos werden überall auf der Welt in der Regel elektrisch angetrieben, Verbrennungsmotoren für öl- und gasbasierte Treibstoffe laufen nur noch in Schiffen und Flugzeugen. Der CO2-Ausstoß aus Energie ist halb so hoch wie heute.

Dieses Zukunftsszenario entwirft der internationale technische Konzern DNV GL in einer Studie. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Oslo beschäftigt mehr als 13.500 Mitarbeiter, die weltweit Industrieanlagen, Kraftwerke, Schiffe und andere technische Objekte überprüfen und analysieren. Ein Großteil hat auf die eine oder andere Weise mit Energie zu tun.

Im Jahr 2050 werde die Menschheit 430 Exajoule Energie verbrauchen – klingt viel, ist aber nur sieben Prozent mehr als heute. Doch der Energiemix ändert sich: 40 Prozent wird Elektrizität sein, gegenüber aktuell 18 Prozent. Und diese Elektrizität wird laut DNV GL zu 85 Prozent aus erneuerbaren Quellen wie Wind oder der Sonne kommen. Markus Gremmel, Leiter Marketing und Produkte der BAWAG P.S.K.: „Die Energiewende wird nicht nur für eine saubere Umwelt sorgen, sondern ist auch ein spannendes Investmentthema, für das sich sogar Investoren wie Warren Buffett interessiert. Viele Fakten sprechen dafür, dass erneuerbare Energieträger nun deutlich Fahrt aufnehmen werden.“

Die globale Energiewende wird zu einem großen Investmentthema.

Markus Gremmel | BAWAG P.S.K.

Alternativen boomen

Bloomberg New Energy geht davon aus, dass bis 2040 beachtliche 7,4 Billionen US-Dollar weltweit in erneuerbare Kraftwerke investiert werden. Das entspricht einem Anteil von 72 Prozent der 10,2 Billionen US-Dollar, die weltweit in neue Kraftwerksleistung investiert werden. Solarenergie wird daran einen Anteil von 2,8 Billionen US-Dollar haben und ihre Leistung wird sich um das 14-fache erhöhen. Der Anteil von Wind beträgt stattliche 3,3 Billionen US-Dollar und die Leistung wird sich vervierfachen. Dadurch wird sich der Anteil von Wind- und Solarenergie auf insgesamt 48 Prozent der weltweit installierten Stromleistung erhöhen. Ihr Anteil an der Stromerzeugung wird 2040 weltweit 34 Prozent laut Bloomberg News Energy betragen. Heute entfallen nur zwölf Prozent der weltweit installierten Leistung auf Wind- und Solarenergie, während ihr Anteil an der Stromproduktion nur fünf Prozent beträgt.

Speicherlösungen

Batterien und neue Flexibilitätsmodelle werden erneuerbare Energien beflügeln. Bloomberg erwartet, dass der Batterie- und Speichersektor von heute 2040 mindestens 239 Milliarden US-Dollar wert sein wird. Industriespeicher werden im Bereich der Nachfragespitzen zunehmend mit Gaskraftwerken in Konkurrenz treten. Kleinspeicher im Privat- und Gewerbesektor in Kombination mit Fotovoltaikanlagen werden 2040 weltweit 57 Prozent der Speicherleistung ausmachen. Gemäß dem New Energy Outlook 2017 wird 2040 der Anteil der Erneuerbaren in Deutschland 74 Prozent, in den USA 38 Prozent, in China 55 Prozent und in Indien 49 Prozent betragen.

E-Mobilität als Treiber

Laut Bloomberg werden Elektromobile den Strombedarf weiter ankurbeln. In Europa und den USA werden 2040 laut Prognosen 13 Prozent respektive zwölf Prozent der Stromnachfrage auf das Konto der Elektromobilität gehen. Das wird auch helfen die Stromnetze auszubalancieren, denn Elektromobile werden flexibel geladen. Das bedeutet, dass die Autobatterien dann geladen werden, wenn die Erneuerbaren viel produzieren und die Preise tief sind. Die Zuwachsraten in der Elektromobilität werden die Kosten von Lithium-Ion-Batterien bis 2030 um 73 Prozent senken.

Energie lohnt sich

Dass Energie ein großes Thema ist, zeigt auch das beachtliche Engagement von Warren Buffett. Schon seit Jahren beteiligt sich das „Orakel von Omaha“ an Solar- und Windkraftprojekten. Dafür nutzt er seine Tochtergesellschaft Berkshire Hathaway Energy, die an diversen Energieunternehmen beteiligt ist. Dazu zählen bedeutende Unternehmen wie PacifiCorp oder MidAmerican Energy. Mit der Northern Natural Gas verfügt das Buffett-Unternehmen auch über das größte US-Pipeline-Netz. Mit BHE Renewables treibt Berkshire Hathaway zudem Solar,- Wind-, Geothermal- und Wasserkraftprojekte voran.

BAWAG P.S.K-Experte Gremmel: „Doch wer sich breiter aufstellen möchte und sich um die richtige Zusammensetzung seiner Portfolios nicht kümmern will, sollte sein Geld besser in einen Investmentfonds veranlagen.“ Eine gute Möglichkeit bietet dafür der Amundi CPR Invest - Global Disruptive Opportunities. BAWAG P.S.K-Experte Gremmel: „Der Fonds fokussiert einen breiten Mix von Zukunftsbranchen und auch das Thema erneuerbare Energien steht ganz oben auf der Prioritätenliste.“ Der Fonds ist schon heute in zahlreiche Unternehmen aus dem Energiesektor investiert.

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