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Wirtschaft Immobiz
03/23/2021

Neue Wohnquartiere für Döbling

Derzeit ist die Muthgasse vor allem ein Bürostandort, in den nächsten Jahren entstehen hier neue Wohnungen und Grünzonen.

von Ulla Grünbacher

Wenn man in Wien Döbling bei der Endstation Heiligenstadt aus der U-Bahn steigt, landet man linker Hand beim Karl-Marx-Hof. Oder, wenn man sich rechts hält, auf der frequentierten Muthgasse, unweit der Nordausfahrt Wiens. Der erste Eindruck: hier sind viele Büros, zahlreiche Menschen eilen zu ihrem Arbeitsplatz, Studenten zur Boku. Abends ist hier wenig los, was damit zu tun hat, dass es kaum Lokale gibt. Bis vor Kurzem war hier eine große Baustelle, das riesige Gebäude trägt den Namen „Smartments“ und wird in Zukunft Studenten beherbergen.

25 Bäume für den Leopold-Ungar-Platz

Bezirkschef Daniel Resch hat hier aber noch viel vor: „Das Stadtentwicklungsgebiet Muthgasse erlebt noch heuer ein ordentliches „Facelift“, verspricht er. Erste Pläne zur Umgestaltung des Leopold-Ungar-Platzes wurden auf seinen Wunsch überarbeitet, nun finden sich 25 Bäume am Areal, drei Wasserspiele und ein Trinkbrunnen für besonders heiße Sommertage, sowie Sitzmöglichkeiten. „Durch die freundliche Gestaltung des Platzes und die vielen Grünoasen bekommt das Quartier einen echten Hauptplatz, der zum Verweilen einlädt.“ Im Herbst soll der Platz fertig sein.

Aus dem Parkplatz werden Mietwohnungen

Von hier sind es nur einige Schritte stadtauswärts bis zum Parkplatz – der bald keiner mehr sein wird. Denn dort errichten HNP Architects ab 2022 ein gemischt genutztes Projekt mit 280 geförderten Mietwohnungen der Wohnbauvereinigung der GPA, mit Geschäften, einem Kindergarten und Wohnheim. Auch die Nachbarschaft darf sich freuen, denn hier entsteht öffentlicher Grün- und Freiraum sowie eine Verbindung zwischen der Muthgasse und der Nussdorfer Lände. 2024 soll das Projekt fertig sein.

Beschattung durch Bäume und Pergolen

Noch weiter stadtauswärts in der Muthgasse 105-109 a b entsteht ein weiteres gemischt genutztes Projekt mit Büros, Ärztezentrum und betreuten Wohneinheiten. Das Büro der Architekten im historischen Backsteingebäude wird in das Gesamtkonzept integriert. Die Anlage wird durch Bäume und Pergolen beschattet.

Neue Büros

„Das Regenwasser wird durch unterirdische Schotterkörper aufgenommen und gespeichert, das dadurch den Bäumen zur Verfügung steht“, so Heinz Neumann, Partner bei HNP Architects. Das Gebäude in der Muthgasse 105 wird abgebrochen, die neue Konzernzentrale der CKV Gruppe errichtet. Die Mieter sollen 2024 einziehen.

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