"Großes Damoklesschwert" über Penicillin-Produktion in Tirol

Neue BioFuture-Anlage von Novartis in Schaftenau
Nach Lenzing erwägt auch Novartis Drosselung der energieintensiven Produktion in Kundl. Chemische Industrie fürchtet Versorgungsengpässe.

Die hohen Rohstoff- und Energiepreise könnten in der chemischen Industrie schon bald zu weiteren Produktionsdrosselungen und damit zu Versorgungslücken führen. Nachdem der Faserhersteller Lenzing bereits Produktionslinien am Standort Heiligenkreuz vorübergehend stillgelegt hat, schließt auch der Pharmakonzern Novartis einen solchen Schritt an seinem Tiroler Standort Kundl-Schaftenau nicht mehr aus.

„Wenn sich die Preissituation nicht entschärft, könnte es uns in eine Situation bringen, energieintensive Herstellverfahren einschränken zu müssen“, sagt Novartis-Standort-Geschäftsführer Mario Riesner anlässlich eines vom Fachverband der chemischen Industrie organisierten Werksbesuches des KURIER.

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