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Wirtschaft

305 Milliarden mit Luxusprodukten - Mehr als vor Corona

Deloitte-Studie: Umsatz der Top 100 Unternehmen im Vorjahr bei 305 Mrd. Dollar. Frankreich Spitzenreiter mit vier Firmen unter den Top 10

12/01/2022, 08:55 AM | Aktualisiert am 12/01/2022, 12:43 PM

Der weltweite Luxusg├╝termarkt hat sich erholt und das Vor-Corona-Niveau geknackt, geht aus einer Studie des Unternehmensberaters Deloitte hervor. Der Gesamtumsatz der 100 global f├╝hrenden Luxusg├╝terunternehmen lag 2021 bei 305 Mrd. Dollar (gut 294 Mrd. Euro), 2019 - vor den Covid-19 bedingten Einbr├╝chen - waren es 281 Mrd. Dollar. Angef├╝hrt wird der Markt von Frankreich. China ist auf Aufholjagd und war erstmals mit zwei Unternehmen unter den Top 10.

Frankreich ist mit vier Unternehmen unter den zehn f├╝hrenden Luxusg├╝terkonzernen vertreten. Nummer eins war LVMH Moet Hennessy-Louis Vuitton aus Frankreich mit einem Luxusg├╝ter-Umsatz von 54,9 Mrd. Dollar. Zum Spitzenreiter geh├Âren Brands wie Dior, Fendi und Tiffany. Auf Rang zwei folgte die franz├Âsische Kering SA mit Marken wie Gucci, Balenciaga oder Saint Laurent und einem Umsatz von 20,9 Mrd. Dollar. An dritter Stelle lag der US-Konzern Estee Lauder mit 16,2 Mrd. Dollar Umsatz.

Dahinter folgten Chanel Limited (UK), L'Oreal Luxe (Frankreich), Compagnie Financiere Richemont (Schweiz), Hermes International (Frankreich), Chow Tai Fook Jewellery Group Ltd. (China/Hongkong), Rolex (Schweiz) und China National Gold Group Gold Jewellery Co., Ltd.

Kein ├ľsterreicher unter Top-100

├ľsterreichische Unternehmen sind nicht in den Top 100 gelistet. Swarovski ist im Gegensatz zu den Vorjahren nicht im Ranking inkludiert, da laut Deloitte zum Zeitpunkt der Erstellung keine best├Ątigten Umsatzzahlen vorlagen. 2020 lag Swarovski auf Platz 27. Auf Rang 81 liegt im neuen Ranking Lanvin, die von der chinesischen Fosun Fashion Group gegr├╝ndet wurde, zu der die Vorarlberger Wolford geh├Ârt.

"Allen Krisen zum Trotz kann der globale Luxusg├╝termarkt auf ein erfolgreiches Gesch├Ąftsjahr zur├╝ckblicken", so Orsolya Heged├╝s, Partnerin bei Deloitte ├ľsterreich laut Pressemitteilung. 73 der 100 gelisteten Luxuskonzerne verzeichneten 2021 ein Umsatzplus. "Insgesamt konnte damit im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von 21,5 Prozent erzielt werden. Die zehn gr├Â├čten Unternehmen erwirtschafteten der Studie zufolge nahezu 85 Prozent des Nettogewinns der Top 100.

Neue Kollektionen in immer k├╝rzeren Abst├Ąnden und wenig Transparenz bei Materialien sowie Herstellung der Produkte: Das Image des Luxussektors in Sachen Nachhaltigkeit sei angekratzt, was sich fr├╝her oder sp├Ąter auch auf die Umsatzzahlen auswirken k├Ânne, so Deloitte. Die Brands w├╝rden diese Problematik erkennen und setzten Schritte in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft. Viele der gro├čen Luxusmarken seien etwa bereits am Resale-Markt aktiv, so Heged├╝s. Blockchain-Technologien erm├Âglichten dabei die digitale Echtheitszertifizierung f├╝r Secondhand-Ware. "Nur durch diese stetige Weiterentwicklung kann der Wachstumskurs langfristig gehalten werden."

 

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