epa03496499 Greek Prime Minister Antonis Samaras speaks on the Greek economy at the 23rd congress of the Hellenic-American Chamber of Commerce in Athens, Greece, 04 December 2012. Prime Minister Antonis Samaras on the evening 04 December 2012 presented his government's goals regarding a draft legislation changing the current tax system which are, as he said, lower tax rates, a more simple taxation system, broad use of new technologies and cracking down tax evasion. EPA/ALKIS KONSTANTINIDIS EPA/ALKIS KONSTANTINIDIS

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Griechenland
12/05/2012

"2013 ist ein Wendepunkt"

Der griechische Premier Samaras stellt seinen Landsleuten für 2013 Wirtschaftsaufschwung in Aussicht.

Nach fünfjähriger Rezession wird das schuldengeplagte Griechenland nach den Worten von Ministerpräsident Antonis Samaras im kommenden Jahr erste Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung erleben. "2013 ist ein Wendepunkt", sagte Samaras am Dienstag bei einer Konferenz mit Wirtschaftsvertretern in Athen.

"Zum ersten Mal werden wir Anzeichen eines Aufschwungs sehen." Die in der vergangenen Woche in Brüssel getroffene Vereinbarung mit den internationalen Gläubigern zum Schuldenabbau biete Griechenland "eine einzige Chance, die wir nicht verspielen dürfen, weil es die letzte sein wird", betonte Samaras.

Der in der Euro-Gruppe getroffene Beschluss zur Griechenland-Rettung sieht vor, dass Athen bis zum 13. Dezember mit zehn Milliarden Euro Altschulden am Markt aufkauft, und zwar deutlich unter dem Nennwert der Papiere. So soll die Schuldenlast um bis zu 20 Milliarden Euro erleichtert werden.

EU-Finanzminister bestätigen Aufschub

Die EU-Länder haben dem überschuldeten Griechenland wie von der Eurogruppe beschlossen zwei weitere Jahre zur Verringerung seines Defizits eingeräumt. Die Regierung in Athen muss nach dem Beschluss der EU-Finanzminister am Dienstag in Brüssel erst im Jahr 2016 wieder die Defizitgrenze von 3,0 Prozent der griechischen Wirtschaftskraft einhalten.

Die EU-Finanzminister bestätigten damit eine Entscheidung der Eurogruppe und des Internationalen Währungsfonds (IWF), dem Land wegen seiner schlechten Wirtschaftslage mehr Zeit einzuräumen.

Die Finanzminister beschlossen außerdem, ein 2009 eingeleitetes Defizitverfahren gegen Malta einzustellen. Das Mittelmeerland hat sein Defizit wieder unter den EU-Grenzwert gebracht.

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