Wellness
03.04.2017

Schlecht geschlafen: So überstehen Sie den Tag

Wenn die Nacht nicht ganz so geruhsam war, ist am Tag darauf guter Rat teuer. Sieben Tipps, wie Sie der Müdigkeit entkommen.

1. Aufs Essen achten

Schlafmangel triggert das Hungergefühl – das belegen Studien. Verantwortlich dafür sind appetit- und hungeranregende Hormone, die durch den Schlafmangel verstärkt ausgeschüttet werden. Eine andere Theorie besagt, dass wenig Schlaf das Bedürfnis nach Belohnung durch Essen erhöht.

Hat man wenig geschlafen, sollte man auf seine Ernährung achten. Statt zu Süßem und Salzigem (und meist Kalorienreichem) zu greifen, bietet sich frühmorgens eine proteinreiche Mahlzeit an. Das sorgt für einen ausgeglichen Energiehaushalt.

2. Sonne tanken

Sonnenlicht hilft dem Körper in die Gänge zu kommen – frische Luft ebenso. Untersuchungen zeigen, dass in der Haut, wenn sie genug Sonnenlicht aufnimmt, Endorphine, also Glückshormone ausgeschüttet werden. Die Vitamin-D-Speicher werden ebenfalls aufgefüllt.

3. Sich bewusst bewegen

Dieser Effekt ist auch beim Sport zu beobachten. Auch dabei werden Glückshormone ausgeschüttet. Neben Sonne und Sauerstoff kann also auch Sport Kräfte mobilisieren. Allzu anstrengend sollte das Workout nicht sein, da sonst schnell Schlappheit und Ermüdung eintreten.

4. Kalt Duschen

Um Kreislauf und Stoffwechsel anzuregen, eignet sich nichts besser als eine erfrischende Dusche. Im Idealfall sollte diese möglichst kalt sein. Wer sich morgens öfter eine kalte Dusche gönnt, profitiert langfristig. Positive Wirkungen auf das Immunsystem und die Infektanfälligkeit konnten nachgewiesen werden.

5. Viel trinken

Leidet man zusätzlich zum Schlafmangel auch an Flüssigkeitsmangel, macht das noch müder. Heißt: Brav trinken, am besten Wasser.

6. Nickerchen vermeiden

Ein kleines Nickerchen kann manchmal Wunder bewirken. 2015 ergab eine Studie, dass es Stress reduzieren und das Immunsystem stärken kann. Die Untersuchung zeigte: Ein 30-minütiges Nickerchen kann die hormonellen Störungen nach einer schlaflosen Nacht wieder umkehren. Länger als 45 Minuten sollte der Nachmittagsschlaf jedoch nicht sein, sonst drohen Einschlafprobleme am Abend.

7. Abends das Handy aus der Hand geben

Damit man sich von der Übermüdung erholen kann, ist ausreichender Schlaf in der Folgenacht besonders wichtig. Wer bis kurz vor dem Schlafen oder gar noch im Bett vor dem Handy klebt, könnte jedoch Probleme beim Einschlafen haben. Fernseher, Computer, Handy oder andere Leuchtkörper bestrahlen uns mit blauem Licht. Das schaltet den Organismus auf Tagbetrieb und Wachheit, denn es verringert die Ausschüttung des Schlaf-Hormons Melatonin. Die Folge sind Einschlafprobleme. Selbiges gilt, wenn man nach dem Aufwachen nachts sofort zum Handy greift.

Wer nicht die Finger vom Smartphone lassen kann, der sollte das Gerät in einen speziellen Schlaflichtmodus stellen. Android-Nutzer könne dafür Apps (CF.lumen oder Twilight) nutzen, iPhone-User können das Telefon in den Night-Shift-Modus versetzen.