Mit Glitzer gegen Body-Shaming

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Foto: Instagram/positivelyglittered Schimmernde Körper gibt es auf dem Instagram-Account "Positively Glittered" zu sehen.

Mit dem Instagram-Account "Positively Glittered" haben Frauen eine schillernde Bewegung für einen wohlwollenderen Blick auf den weiblichen Körper gestartet.

Wie unterschiedlich Frauenkörper aussehen können, zeigt der Instagram-Account "Positively Glittered". Doch damit nicht genug. Um die Botschaft ihrer Body-Positivity-Bewegung zu unterstreichen, stellen die Damen ihre Kurven auf schimmernde Art und Weise zur Schau. Heißt: Vor den Fotoshootings wurden sie von Kopf bis Fuß mit Glitzerpuder bemalt.

 

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Roseanna Mae, Gründerin von "Positively Glittered" und Initiatorin des dazugehörigen Hashtags #positivelyglittered, sagte gegenüber der Online-Plattform Mashable: "Wir bedecken uns mit Glitzer, weil Glitzer hervorsticht und wunderschön ist (...)." Er biete die Möglichkeit "nackt zu sei, ohne wirklich nackt zu sein".

Frauen machen sich gegen Körperkritik stark

Seit einigen Jahren wird unter dem Schlagwort Body Positivity gegen die Bewertung von Frauenkörpern mobil gemacht. Body Shaming bezeichnet die herablassende und beschämende Beurteilung eines Körpers. Immer mehr Menschen wehren sich dagegen, dass (Frauen)-Körper kritisch kommentiert werden. Man kämpft für eine authentischere Darstellung von Körperlichkeit.

Die US-amerikanische Fotografin Jess Fielder hat beispielsweise im Sommer dieses Jahres Frauen fotografiert, die Opfer von Body Shaming wurden (mehr dazu hier). Weiblichkeit authentischer darzustellen, dieser Idee hat sich auch die Australierin Elise Raquel verschrieben. Dabei ist es der Dreifachmutter besonders wichtig, dass auch der vielzitierte After-Baby-Body im Netz eine realistische Repräsentanz findet. Nach der Geburt ihres dritten Kindes ließ sie sich deshalb vor einigen Monaten nackt fotografieren (mehr dazu hier).

(kurier / pama) Erstellt am
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