Wellness
04.12.2016

Was man vor dem Sport nicht trinken sollte

Genügend zu trinken ist wichtig und richtig. Vor allem beim Sport. Vor dem Training sollte man von gewissen Getränken jedoch die Finger lassen.

Alkohol

Alkohol ist vor dem Sport tabu - auch in geringen Mengen. Alkohol führt dazu, dass der Körper schneller dehydriert. Durch seinen Einfluss scheidet der Körper vermehrt Wasser und Mineralstoffe als Urin aus. Es kann zu Schwächeerscheinungen kommen. Auch die Reaktionszeit verändert sich und man neigt zur Überschätzung. Die Folge ist ein erhöhtes Verletzungsrisiko.

Soft Drinks

Hypertone Getränke, also Soft Drinks, Limonaden, Energydrinks und unverdünnte Fruchtsäfte, sind als Sportgetränke ungeeignet. In diesen Flüssigkeiten ist die Konzentration gelöster Teilchen höher als im körpereigenen Blutplasma. Trinkt man derartige Getränke, muss der Körper diesen Unterschied ausgleichen und die Flüssigkeit verdünnen, indem er dem Blut Wasser entzieht. Daher führen Soft Drinks und Co. auch schneller zu erneutem Durstgefühl. Auch der Zuckergehalt ist konterproduktiv und generell gesundheitsschädlich.

Mineralwasser

Prickelndes Wasser kann problematisch sein, da die Kohlensäure einen Dehnungsreiz auf den Magen ausübt. Magenschmerzen, Schluckauf und ein Blähbauch können daraus resultieren. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, greift also lieber zu kohlensäurearmem Wasser oder Leitungswasser.

Isotonische Getränke

Im Gegensatz zu hypertonen Getränken haben isotonische Drinks die gleiche Konzentration an gelösten Teilchen wie das Blutplasma. Dadurch können sie besonders rasch vom Körper aufgenommen werden. Isotonische Getränke werden meist durch Zusatz von Kohlenhydraten und Mineralstoffen (in der Regel Natrium) hergestellt und sind daher ideal für Leistungssportler. Hobbysportler brauchen diese Zusätze jedoch nicht und können auf verdünnten Apfelsaft zurückgreifen, der ähnliche isotonische Eigenschaften besitzt.

Trinken im Alltag: Mehr Infos zum richtigen Trinkverhalten finden Sie hier.