Wellness 13.03.2018

Kann man den grünen Rand ums Eigelb essen?

Stock-Fotografie-ID:854125088 Hard-boiled egg cut and piled © Bild: Getty Images/iStockphoto/hobo_018/iStockphoto

Bald ist Ostern und da stehen gekochte Eier wieder hoch im Kurs. Doch ist es eigentlich bedenklich, hartgekochte Eier mit grünem Rand ums Eigelb zu verspeisen?

Hart, kernweich oder weich: Das perfekte Frühstücksei ist und bleibt Geschmackssache. Unabhängig davon, wie man es am liebsten isst – ungesund sollte es keinesfalls sein. Das bringt uns auch schon zur Frage, ob der grüne Rand ums Eigelb hartgekochter Eier genau das ist.

Zunächst gilt allerdings zu klären, warum die grünliche Verfärbung im Ei überhaupt entsteht? Auf der Homepage des österreichischen Testmagazins Konsument heißt es dazu: "Ursache für die grüne Schicht ist eine natürliche chemische Reaktion, bei der das im Eigelb enthaltene Eisen mit dem Schwefel im Eiweiß reagiert und Eisensulfid entsteht." Eisensulfid schimmert von Natur aus leicht grünlich. Der blaugrüne Rand entsteht, weil nur die Oberfläche des Dotters Kontakt zum Eiklar hat. Daher bleibt das Innere des Eigelbs weiterhin gelb, trotz langer Kochzeit.

Unschön - aber genießbar

Für die Gesundheit des Menschen ist der etwas unappetitlich aussehende Rand aber nicht gefährlich. Abgesehen davon, dass der Eidotter durch zu langes Kochen auch zäh, trocken und mehlig werde, könne man solche Eier bedenkenlos verspeisen, heißt es.

Wer ein hartgekochtes Ei ohne grünen Rand schlemmen beziehungsweise servieren möchte, der sollte das Ei nicht länger als zehn Minuten kochen. Bevorzugt man ein weiches Frühstücksei, muss es nach drei bis fünf Minuten aus dem Wasserbad. Soll nur der Kern flüssig sein, lässt man es sechs bis acht Minuten im Topf.

( kurier.at , pama ) Erstellt am 13.03.2018