Wellness
03.04.2017

Warum übrig gebliebener Reis krank machen kann

Die staatliche Gesundheitsbehörde in Großbritannien und Nordirland warnt vor dem Verzehr von übrig gebliebenem Reis.

Laut der britischen Gesundheitsbehörde NHS können Reisreste, die nicht unmittelbar nach der Mahlzeit im Kühlschrank verstaut werden, krank machen. Grund dafür ist, dass ungekochter Reis Bakteriensporen enthalten kann. Das berichten der Independent und der Online-Dienst Business Insider.

Die sogenannten Bacillus cereus-Sporen, die im rohen Reis vorkommen und zu einer Lebensmittelvergiftung (Durchfall, Erbrechen, etc.) führen können, überleben das Kochen und vermehren sich, wenn der Reis unterhalb von 65 Grad Celsius warmgehalten oder aufgewärmt wird. Durch das Warmhalten oberhalb dieser Temperatur wird die Ausbreitung des Bakteriums verhindert, bei Raumtemperatur können sich die Bakterien hingegen ideal vermehren. Reiskocher haben in der Regel eine integrierte Warmhaltefunktion, die genau das verhindern soll.

Wie man die Ausbreitung der Bakterien am einfachsten verhindert? Gekochter Reise sollte binnen einer Stunde nach der Zubereitung eingekühlt werden. Dort kann er einen Tag verweilen und aufgewärmt werden - länger sollte man das Getreide nicht aufbewahren. Wärmt man Reisspeisen auf, so sollten diese dem NHS zufolge "dampfend heiß" sein, um sicherzustellen, dass enthaltene Bakterien abgetötet werden.